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Ausländer wie wir

16. Januar 2014 um 15:51

Wie bei uns eine kleine Elite, die nicht mehr als 5-10% der Bevölkerung ausmacht, die Gesellschaft führt und ihre Entwicklung bestimmt, sind es ausländische Minderheiten, die über die Schicksale ihrer Völker bestimmen – im Guten und Bösen, ganz wie bei uns.

Gestern klagte mir eine ihr Leben lang fleissige Schweizerin, sie halte die grosse Zahl von Ausländern bei uns nicht mehr aus. Alles sei eng, lärmig, fremd geworden. Sie werde am 9. Februar ein Ja in die Urne legen.

Eigentlich gibt es keine Ausländer auf der Erde, aber weil wir falsche Strukturen geschaffen haben, nennen wir die einen Einheimische, die anderen Ausländer. Würden die Nationalstaaten abgeschafft, gäbe es keine Ausländer mehr.

In Wirklichkeit beruht der Ausländerhass, der auch bei uns weiter verbreitet ist, als es unsere Eliten wahrhaben wollen, auf Verteilungskämpfen: Wer besetzt meinen Stuhl im Tram? Wer ist lauter und aufdringlicher? Wer wird, auf meine Kosten, sozial verwöhnt? Im Management verdrängen Ausländer die einheimischen Schweizer; im Tessin sind die Einheimischen arbeitslos, weil die billigeren Italiener auch von den einheimischen Unternehmern vorzugsweise beschäftigt werden.

Am 9. Februar wird das Interesse der Unternehmer und Politiker über dasjenige des Volkes siegen. Diese Rechnung hat auch der Unternehmer und Milliardär Dr. Christoph Blocher gemacht, der anschliessend sagen kann: Das Volk hat entschieden, des Volkes Wille geschehe.

Grosse und wachsende Teile der Erde sind in Not, weil es echte Weltbewohner so wenig gibt wie echte Europäer. Wir echten Schweizer haben eine Vorstellung, wie wir leben möchten. Der Boom im Mittelland soll den Wohlstand der wahren Schweizer retten, aber viele von ihnen sehen sich heute schon als Verlierer.

 

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