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Tagesarchiv für 18. Dezember 2013

Ukraine wohin?

Mittwoch, den 18. Dezember 2013 um 9:55

Persönlich ist mir der Gedanke nahe, die Weizenfelder der Ukraine müssten für Europa wieder gewonnen werden. Wenn ich aber den ukrainischen Boxweltmeister Vitali Klitschko sehe, dessen Leistungen als Boxer ich uneingeschränkt bewundere, zusammen mit der US-amerikanischen Kriegsgurgel US-Senator John McCain, dann wird mir, als Europäer, übel. Das Machtspiel der USA in der Ukraine, ganz wie das im Iran auch, missfällt mir zutiefst.

Vladimir Putin ist ein – unbequemer – Europäer. Wir sollten Putin ernster nehmen als einen amerikanischen Vice Consul nachrömischer Art, der meint, aus Washington heraus die Welt regieren zu können.

Aus den einst grundsoliden US-Amerikanern ist ein verarmendes Mischvolk geworden, das von einer ebenso geldgierigen wie global aggressiven Elite in Abenteuer geführt wird, welches es sich eigentlich nicht leisten kann. Daher wird der US-Dollar laufend wertloser und die Substanz des Landes schwindet.

Die Ukraine war immer ein europäisches Land. Von dort kamen die Völker der Goten, deren letzte Nachfahren wir heute noch im östlichen Teil Graubündens an ihren schweren, kräftigen und gutgebauten Schädeln erkennen können. Das waren Völker, die einst grosse Teile Europas beherrschten.

Die Ukraine gehört zu Europa, und wenn Vladimir Putin das Land in seinem Einflussbereich behalten will, was verständlich ist, gehört Putin eben auch zu Europa. Jenes Europa, das nach Charles de Gaulle, dem grossen französischen Staatsmann, vom Atlantik bis zum Ural reicht. Aber nicht einmal de Gaulle käme heute auf die Idee, Russlands Fernen Osten den Chinesen oder den Turkvölkern zu überlassen.

Seit langem ist die US-Administration der Auffassung, Europa müsse in ewiger Dankbarkeit den Amerikanern beweisen, ein loyaler Partner zu sein. Es ist genau umgekehrt: Die Amerikaner müssen beweisen, dass sie loyal zu den Interessen Europas stehen. Und was Interessen Europas sind, wird nicht in NYC oder Washington D.C. entschieden, sondern alleine zwischen London und Istanbul und Lissabon und Moskau.

 

 
     
     
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