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Viel Gerede

18. November 2013 um 8:40

Der „New Yorker“ vom 4. November 2013 (und man muss ihn nennen, weil dies sonst niemand glaubt) macht deutlich, dass es die US-Geheimdienste selber waren, die John F. Kennedy aus Staatsräson töten liessen. Wer auch dem „New Yorker“ nicht glaubt, kann sich auf Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger berufen, der in der „Herald Trib“ (heute New York Times International) zu Beginn dieses Jahrhundert schrieb, JFK sei McGeorge Bundy im Weg gestanden, dem damals überaus mächtigen Sicherheitschef der US-Regierung.

Jetzt, 50 Jahre nach Kennedys Ermordung in Dallas/Texas, wird klar, was der Charismatiker („Ich bin ein Berliner“) als US-Präsident auf keinen Fall tun wollte:

  • Nicht in Cuba einmarschieren; die Niederlage an der Schweinebucht hatte er vom Vorgänger geerbt.
  • Einen Krieg mit der UdSSR, weshalb er Pershing-Raketen von der türkischen Nordgrenze abziehen liess, damit die Russen ihre Raketen auf dem Weg nach Cuba stoppten. Dieser Vorgang wurde als „Kennedys Sieg“ verkauft, wurde von den US-Falken aber als Niederlage betrachtet.
  • Sein schlimmster Fehler: Er wollte die US-Truppen in Vietnam nicht ausbauen und weigerte sich, den fatalen Krieg in Asien auszubauen. Dies tat sein Nachfolger Johnson, der die Familie Kennedy hasste.

John F. Kennedy fiel dem militärisch-industriellen Komplex zum Opfer, vor dem schon sein Vorgänger Eisenhower warnte.

Was in den nächsten Wochen über den „high risk catholic president“ zu lesen sein wird, ist Boulevard. Er liebte die Frauen, darunter oft die falschen.

NB) Wie sicher die beiden Schweizer Grossbanken UBS und CS wirklich sind, wissen höchstens ein Dutzend Menschen in der Bank. Auf jeden Fall hat Alan Greenspan, der langjährige Chef der US-Notenbank Fed, „eine Eigenkapitalquote von mindestens 20% verlangt“. Davon sind beide weit entfernt.

2 Kommentare zu “Viel Gerede”

  1. Harry R. Wilkens

    Nicht zu vergessen, Kennedys Faszination für das Dritte Reich. Immerhin reiste er während Hitlers Machthaberschaft 2 mal dorthin.
    Nicht allein deswegen köpften wir damals in Genf eine Flasche Champagner, als die (damals noch existierende) Abendausgabe der TRIBUNE DE GENEVE seinen Tod bekannt gab. Mir ist erinnerlich, dass wir damals noch draussen auf der Rue du Montblanc sitzen konnten…
    Die damalige Stimmung ist nachzulesen in meinem im Juni in http://www.der-neue-morgen.de erschienenen heimlichen Bestseller DIE ILLUSIONÄRE WELT, IN DER WIR LEBEN

  2. Thomas Kirchner

    Wenig bekannt ist übrigens auch, dass Kennedys Senkung des Spitzen­steuersatzes die Vorlage der Steuerpolitik Reagans und Thatchers war
    http://http://alternativlos.tk/2013/11/john-f-kennedy-groesster-steuersenker-aller-zeiten/

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