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Tagesarchiv für 21. Oktober 2013

Energiewende abbrechen: Stoppt Leuthard!

Montag, den 21. Oktober 2013 um 9:15

Verdienterweise hat mindestens die „Neue Zürcher Zeitung“ durch Giorgo V. Müller aus dem südkoreanischen Taegu berichten lassen: “Deutsche Energiewende ist kein Modell für den Rest der Welt.“ Das heisst für die in diesem Zusammenhang nicht erwähnte Schweiz, auch wir sollten diese Leuthard’sche Energierevolution sofort abbrechen, bringt sie doch nur Energieunsicherheit bei rasch steigenden Kosten. Das Leuthard’sche Energiewende-Team wird ebenso scheitern, wie es soeben die Deutschen tun.

In Taegu fand soeben die Weltenergie-Konferenz statt, wo Deutschland keine Rolle spielte, und die Schweiz schon gar nicht. Stoppt Leuthard!

Deutsche

Montag, den 21. Oktober 2013 um 7:45

Axel Weber, der VR-Präsident des UBS-Konzerns, fällt durch wohltuende Zurückhaltung auf. Der gebürtige Pfälzer hat jenes umgängliche Temperament, das schon Helmut Kohl auszeichnete. Beide sind wenige Kilometer voneinander entfernt geboren.

Einen ebenso guten Eindruck macht Jörg Reinhardt, der als neuer VR-Präsident von Novartis hohe Erwartungen geweckt hat. Der Nachfolger von Daniel Vasella zeichnet sich durch jenes grossbürgerliche Verhalten aus, das schon die Familie Wille an den Deutschen schätzte.

Andere Deutsche nerven. Allen voran die in Kloten ansässigen Herren der Deutschen Lufthansa, die aus dem einstigen Schweizer Lufthafen einen deutschen Hub in der Schweiz gemacht haben. Der offiziell als „Flughafen-Chef“ geltende Thomas Kern ist vor allem Herr über 200 Putzfrauen und den Handelsbereich. Kein Wunder, seiner Familie gehörte einmal das Zürcher Kaufhaus Globus, heute im Besitz der Migros. Schon Christoph Franz, der im Stil des aufgeweckten Jungen und schnellen Besserwissers die von Schweizern fehlgesteuerte Swissair als Swiss wieder in Spitzenform brachte, ging nicht wenigen auf den Wecker. Sein Nachfolger Harry Hohmeister gilt als Gebührendrücker; nun startet er auch seine Offensive, die Bevölkerung von Südstarts zu überzeugen. So gewinnt man keine Freunde.

Das ist den Deutschen Chefs in der Schweiz, soweit es echte Unternehmer sind, ziemlich gleichgültig. Klaus-Michael Kühnem, der Mehrheitsaktionär von Kühne + Nagel International in Schindellegi, brachte dies unverblümt zum Ausdruck. Er sagte: „Kommt 1:12, ziehe ich meinen Holdingsitz aus der Schweiz ab.“ Das wird nicht einfach sein, denn im Zürcher Teil des Kantons Schwyz beschäftigt er rund 400 Mitarbeiter, die den Weltkonzern in Schwung halten.

Deutsche in der Schweiz, ein schwieriges Kapitel, was der Verfasser dieser Zeilen bestens weiss, der aus dem Norden vor gut vierzig Jahren in das Land der Alemannen und Helveter importiert wurde.

 
     
     
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