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Tagesarchiv für 1. Oktober 2013

Bundespräsident und Abt

Dienstag, den 1. Oktober 2013 um 9:00

Der neue Papst, der in den Völkern so viel Hoffnung weckt, steht vor dem Entscheid, ob er Abt Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln zum neuen Bischof von Sitten macht oder einen Vertreter der „alten Kirche“, wo die Herrschaft über die Menschen wichtiger ist als die Herrschaft für die Menschen. Abt Martin ist, in aller Bescheidenheit, zu einem Hoffnungsträger der rk Kirche in der Schweiz geworden. Der hoch gewachsene Benediktiner hat mit Wort und Tat dazu aufgerufen, „das Feuer unter Flamme“ wieder anzuzünden, der Kirche wieder Leben zu verleihen. Gegen ihn stehen die Betonköpfe der eigenen Kirche, hinter deren öffentlicher Demut ein eiserner Wille zur Macht steht. Deus vult. Ein glückliches Volk braucht religiöse wie weltliche Herrscher, die ihm Vertrauen einflössen. Bei uns ist dies derzeit Bundespräsident Ueli Maurer, der, Höhepunkt seiner politischen Laufbahn, zweimal 30 Sekunden neben Barack Obama stehen durfte. Dies sagt viel aus über die Qualität der Zusammenarbeit beider „Schwester-Nationen“. Maurer wehrt sich gegen die Zuwanderung aus den EU-Staaten, die er nicht verhindern kann. Ueli Maurer schreibt Wichtiges wieder auf Handzettel, weil er dem eigenen Microsoft-Computer nicht mehr vertraut. Ueli Maurer blufft: „Wir übernehmen den ganzen Nord-Süd-Verkehr in der EU.“ Er hat den Brenner vergessen und Lyon-Turin steht vor der Tür.

Das Schweizer Volk hat oberste Führungskräfte in Kirche und Staat verdient, die das Volk ernst nehmen, die es nicht manipulieren um der Verdienste Dritter willen. Maurer können wir nicht vertrauen, Abt Martin schon.

 
     
     
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