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Entwicklungshilfe für die Schweiz – schadet

27. September 2013 um 15:20

Unglaublich, aber wahr: Die Schweiz befindet sich gegenüber Deutschland in einer Situation, die vergleichbar ist mit derjenigen afrikanischer Staaten, die aus Europa Entwicklungshilfe erhalten.

Wie das?

„Die deutsche Elektrizitätswirtschaft verschenkt ihren überflüssigen Strom, der nicht gehandelt wird, quasi gratis ins Ausland“, sagt Hildegard Müller, die Geschäftsführerin des deutschen Bundesverbandes Energie und Wasserwirtschaft. Wie die kantonalen Regierungen unserer Bergkantone bestätigen, erhalten wir für die Energie aus unseren Stauseen deshalb nicht mehr genügend Geld vom Verbraucher; der kauft deutschen Billigst-Strom. Die neuen Pumpspeicher-Kraftwerke, die jetzt im Bau sind und Milliarden kosten, haben eine ungewisse Zukunft.

Dies ist vergleichbar mit europäischen Nahrungsmittel-Lieferungen nach Afrika und in andere Drittwelt-Länder. Damit zerstören wir deren einheimische Landwirtschaft. Was immer wir subventioniert ins Ausland verschenken, schadet dort der Bevölkerung.

Jetzt sind wir die Afrikaner der Deutschen.

Ein Kommentar zu “Entwicklungshilfe für die Schweiz – schadet”

  1. Fliegender Holländer

    Wenn dann die Schweizer Speicherkraftwerke schliessen, ist D konkurrenzlos. Das ist Dumping. Wenn Dumping wird durch China praktiziert, ist es böse, böse, man ruf den WTO und verhängt Strafzoll. Die Schweiz ruft aber nicht den WTO auf den Plan.

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