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Tagesarchiv für 19. Juli 2013

Erstaunliche News aus der NZZ

Freitag, den 19. Juli 2013 um 7:30

Der auf Leistungen in der Vergangenheit beruhende Ruf der „Neue Zürcher Zeitung“ ist sicher grösser als die heute real erbrachte Leistung.

So wurde soeben der legendäre Bundesgerichtskorrespondent Markus Felber im besten Alter von 62 Jahren in die Frühpensionierung gedrängt, worauf er sich mit den Worten verabschiedete „Ich sehe ganz generell eine sinkende Qualität der journalistischen Arbeit – zumindest im deutschsprachigen Raum. Davon bleibt auch die NZZ nicht verschont….“. Die Juristen als Stammleser der NZZ haben an dieser Personalie wenig Freude.

Gleichentags outet sich der längst pensionierte und nicht minder legendäre Max Frenkel in der NZZ in einem Rückblick auf die Auseinandersetzungen um die nachrichtenlosen Vermögen: „Zum anderen war ich als Jude frei, auch Dinge zu sagen – über die Motivation der amerikanischen Gegenseite etwa -, die einem Nichtjuden zu heikel waren, weil sie als antisemitisch kritisiert werden konnten. Das trug mir ..in jüdischen Kreisen den Ruf ein, ein jüdischer Antisemit zu sein.“

Frenkel beklagt heute noch die Hilflosigkeit des Bundesrates in Sachen Kommunikation. Es ist erstaunlich, wie wenig sich seither daran geändert hat.

KJS

 
     
     
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