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Bern ohne schaltet ab

13. Mai 2013 um 8:10

Im finanziell ohnehin angeschlagenen Kanton Bern, der von den reicheren Kantonen jährlich mit Zuschüssen von über 1,2 Milliarden Franken am Leben gehalten werden muss, nimmt man vieles nicht so ernst. Obwohl der Kanton 2015 auch einen Nationalratssitz verlieren wird, weil die Bevölkerung der einst reichsten Stadt nördlich der Alpen einfach nicht im gleichen Tempo wachsen will wie die anderer Kantone, gibt es bisher weder in der Stadt Bern noch im Kanton eine echte Zukunftsplanung, welche diesen Namen verdient. Der Stadtberner Finanzdirektor Alexandre Schmidt weigerte sich sogar, die Direktionen der Berner Regierung einer Analyse unterziehen zu lassen und musste vom eigenen Parlament in dieser Sache überstimmt werden.

Nun erschüttert ein neuer Schlag das soziale Gefüge der Bundeshauptstadt: Artur K. Vogel, der Chefredaktor des „Bund“, der staatstragenden liberalen Tageszeitung aus dem Haus tamedia, nimmt eine Auszeit. Daher liess er seine Leser wissen, bis zu seiner Rückkehr im Juli gäbe es keine samstäglichen „Perspektiven“ mehr aus seiner Feder.

Braucht Bern Perspektiven? Oder sind alle bereits verbraucht?

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