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Schweizer Diplomatie ist zu diplomatisch

21. März 2012 um 11:30

Elisabeth Kopp, alt Bundesrätin ist nicht nur von ihrer Partei, der FDP, enttäuscht, sondern auch von ihrer Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlumpf. „Ich würde viel härter verhandeln“, sagt die kampferprobte Zumikerin. Ohnehin sind unsere alten Politiker/-innen ziemlich ungeduldig und melden sich laufend zu Wort.

Sehr starke Auftritte hat weiterhin Prof. Dr. Franz Blankart, der erfolgreichste Schweizer Wirtschafts-Staatssekretär des 20. Jahrhunderts. Hinter seinen gewohnt eleganten Formulierungen verbirgt sich viel Kritik an den Nachfolgern im Amt.

Ist die Schweizer Diplomatie zu diplomatisch? Sehen wir unsere Bundesräte mit ihren wenigen Staatssekretären im Einsatz, kann dieser Verdacht aufkommen. Wie Eveline Widmer-Schlumpf den „grossen Diener“ macht vor ausländischen Kollegen ist fast lachhaft. Ob Michael Ambühl mit seinem kleinen Sonder-Staatssekretariat den schon zahlenmässig überlegenen ausländischen Gesprächspartnern wirklich Paroli bieten kann, darf bezweifelt werden. Das wenigste, was dem Volk als Erfolg verkauft wird, ist auch einer.

Die Schweizer Aussenpolitik macht den Eindruck eines Multifunktionskämpfers auf unsicherem Boden. Micheline Calmy-Rey hat dies mit ihren riskanten Ausfällen (Nahost-Politik) im Sinne des Wortes verschleiert. Substanzgewinne für die Schweiz sind selten geworden.

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