Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 14. März 2012

Schweizer Diplomatie ist zu diplomatisch

Mittwoch, den 14. März 2012 um 15:00

Elisabeth Kopp, alt Bundesrätin ist nicht nur von ihrer Parei, der FDP, enttäuscht, sondern auch von ihrer Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlumpf. „Ich würde viel härter verhandeln“, sagt die kampferprobte Zumikerin. Ohnehin sind unsere alten Politiker/-innen ziemlich ungeduldig und melden sich laufend zu Wort.

Sehr starker Auftritt hat weiterhin Prof. Dr. Franz Blankart, der erfolgreichste Schweizer Wirtschafts-Staatssekretär des 20. Jahrhunderts. Hinter seinen gewohnten eleganten Formulierungen verbirgt sich viel Kritik an den Nachfolgern im Amt.

Ist die Schweizer Diplomatie zu diplomatisch? Sehen wir unsere Bundesräte mit ihren wenigen Staatssekretären im Einsatz, kann dieser Verdacht aufkommen. Wie Eveline Widmer-Schlumpf den „grossen Diener“ macht vor ausländischen Kollegen ist fast lachhaft. Ob Michael Ambühl mit seinem kleinen Sonder-Staatssekretariat den schon zahlenmässig überlegenen ausländischen Gesprächspartnern wirklich Paroli bieten kann, darf bezweifelt werden. Das wenigste, was dem Volk als Erfolg verkauft wird, ist auch einer.

Die Schweizer Aussenpolitik macht den Eindruck eines Multifunktionskämpfers auf unsicherem Boden. Micheline Calmy-Rey hat dies ihren riskanten Ausfällen (Nahost-Politik) im Sinne des Wortes verschleiert. Substanzgewinne für die Schweiz sind selten geworden.

Ohrfeige für Zolliker Gemeinderat

Mittwoch, den 14. März 2012 um 12:15

Nicht die zu Steuererhöhungen geneigten FDP-Vertreter im Zolliker Gemeinderat machten bei den Stimmbürgern der Zürcher Goldküstengemeinde das Rennen, sondern die SVP, die angesichts eines miserablen Gemeindebudgets erhebliche Streichungen durchsetzte. Der für „Mehr Staat und höhere Steuern“ agierende Freisinn und dessen Gemeindepräsidentin Katharina Kull-Benz erlitten, wie auch der FDP-Finanzchef, schallende Ohrfeigen von den Zolliker Stimmbürgern:

  • Nur eine 3%ige Steuererhöhung.
  • Keine Salärerhöhungen für die Gemeindeangestellten.
  • Starke Kürzungen in der Präsidial- und der Liegenschaftenabteilung.
  • Keine Photovoltaik-Anlage (Energiesparen kostet Geld)
  • Keine Entwicklungshilfe mehr.

Derlei beweist die Stärke der direkten Demokratie, wo das Volk die Zügel in die Hand nimmt, wenn die Lenker versagen.

Der Club der Herz-Damen wächst

Mittwoch, den 14. März 2012 um 10:00

Schon Doris Fiala, die Zürcher FDP-Nationalrätin, wollte nur „mit Herzblut“ für die Aids-Hilfe arbeiten. Der leicht angeschlagene Verein war dankbar, dass sich eine prominente Politikerin für ihn engagierte und bewilligte Fr. 50 000.—als Jahreshonorar. Von einer „Herzensangelegenheit“ spricht Beatrice Tschanz, die ob ihrer heldenhaften Verteidigung der alten Swissair zur Legende wurde, und es sich nun zur Aufgabe gemacht hat, einer älteren Dame vom Züriberg das eigene Haus zu erhalten, welches diese bereits der Stadt Zürich versprochen hat. Adelheid von Muralt, die eine wirklichhübsche Villa am Hang besitzt, hat sich mit der Stadt Zürich verkracht und will sich in ihr eigenes Schneckenhaus zurückziehen. Da „die Tschanz“ nach eigener Aussage gratis für den Züriberg-Adel tätig ist, drischt sie mindestens auf die Zürcher FDP ein, die „nicht mit tollen Vertretern glänzt“ (Fiala, Vollenwyder). Merke: Einer zahlt immer.

Die Riesenwette der Stars

Mittwoch, den 14. März 2012 um 9:00

Wer „um eine sehr gute Flasche Wein wettet“, wie Martin Spieler, Chefredaktor der „SonntagsZeitung“, traut seiner eigenen Wette zumeist nicht. Spieler, der verspricht, die an Auflage rückläufige „SonntagsZeitung“ wieder zu einem Wachstumsmedium zu machen, will nur „eine sehr gute Flasche“ riskieren, dass es auch klappt. Sein Freund Thomas Matter, Bankier, wettete bei der Reichtumssteuer auch „eine sehr gute Flasche“ gegen meine Aussage, diese werde ohnehin abgelehnt. Es sei daher Unfug, Alfred Schindler und andere Unternehmer mit riskanten Auswanderungs-Aussagen zu kompromittieren. Thomas Matter verlor seine Wette, lieferte die Flasche aber erst, als eine bekannte Zürcher Journalisten, Hildegard Schwaninger, nachfragte. Spieler wie Matter, befreundet, sind beide Mitglieder des „renommierten“ Clubs am Rennweg, dessen Mitglieder grössere Risiken offensichtlich scheuen.

NB) Der „Schweizer Journalist“ gibt der „SonntagsZeitung“ bei deren Handwerk nur die Note 2,0, während die „Blick“-Gruppe mit „SoBli“ die Note 5,0 erhält, die „NZZ am Sonntag“ die Note 3,0.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog