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Tagesarchiv für 12. März 2012

Swiss Made – vereinsamt auf dem Gletscher

Montag, den 12. März 2012 um 16:44

Unsere Marketingprofis „wollen an der aktuellen Swissness Debatte“ teil haben und präsentieren daher eine vielseitige Publikation „Swiss Made“. Ganz besonders schön ist das Titelbild im Stil der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gelungen, wo zehn verlorene Schweizer, es mögen auch Ausländer darunter sein, mitten im Gletscher unter einer Schweizer Fahne stehen. Ringsherum nur verschneite Gipfel, kein Kontakt zu anderen Menschen, einfach nichts. Im besten Fall verrät das Motiv Trotz, dem Untergang zu widerstehen, im schlechtesten Unvermögen. Wer darin inseriert, wie Nestlé oder Toblerone, ist ohne ein von Ausländern beherrschtes Unternehmen. Die Schweizer bleiben Dekoration.

Zwei grenzwertige Aussagen?

Montag, den 12. März 2012 um 12:55

Andreas Gerwig, ein vor 20 Jahren bekannter Basler SP-Politiker, liess verlauten „Die Schweiz ist eine Demokratie, aber kein Rechtsstaat.“ Alle Profis, die ich kenne, auch bürgerliche, nicken nachdenklich mit dem Kopf. Wie hiess es vor hundert Jahren im britischen Oberhaus? „Justiz ist fürdas Volk.“

Fulvio Pelli, immer-noch-FDP-Präsident, freute sich: „Es ging ein Ruck durch die Partei.“ Sicher war es nur Rückli oder ein Rülpser, denn die Unterschriftensammlung gegen unsere eigene „Monster-Bürokratie“ (Pelli) muss nun mit bezahlten Kräften gerettet werden. Nein, der auch von Fulvio Pelli erfolgreich betriebene Untergang der Schweizer FDP kann so nicht aufgehalten werden. Franz Steinegger und Pelli waren während der letzten 20 Jahre die Totengräber des Freisinns; schon Langenberger, Bührer, Schwaiger fanden keinen Tritt mehr. Pankraz Freitag ist ein ehrenwerter Mann, aber zur Volkspartei wird er die FDP nicht führen können. Er wird tun, was er bisher getan hat, für den Finanzplatz, soweit noch vorhanden, und die Energiebranche lobbyieren. Autorennfahrer und Immobilien-Baumeister Philipp Müller ist näher beim Volk, aber weniger nahe an der A-Schweiz der Banken und Konzerne.

Schweizer Touristiker: viel jammern, wenig performen

Montag, den 12. März 2012 um 10:50

An der ITB in Berlin, dem Mekka der Schweizer Touristiker, konnten diese erleben, wie die Deutschen mit 4% Wachstum wieder Rekordbudgets vorlegten. Unsere allgegenwärtige Ausrede, die Schweiz sei zu teuer, wurde getoppt von den Berichten deutscher Kollegen: neue Hotelbetten-Steuern in den Tourismusgemeinden, Sperrzonen für Reisebusse, 19 statt 7% Mehrwertsteuer für die Veranstalter von Flusskreuzfahrten, dazu eine Flugverkehrssteuer. Dennoch redet niemand von einer touristischen Stagnation in Deutschland. Bei uns gilt: viel jammern, wenig performen.

Goldschatz gesucht

Montag, den 12. März 2012 um 8:10

Die Franzosen, Engländer und Italiener lagern ihr Gold zuhause. Die Deutschen und Schweizer lagern ihr Gold bei der Federal Reserve in New York. Es gibt natürlich keinerlei offizielle Bestätigung für diesen Tatbestand, aber die Indizien sind offensichtlich. Warum wir und die Deutschen das Geld nicht abholen, will auch niemand sagen, weil es sich um ein noch vollständiges Bank-, vielleicht auch Staatsgeheimnis handelt. Wo mein Gold liegt, weiss ich auch nicht, hoffentlich weiss es meine Bank.

 
     
     
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