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Laue Christen, heisse Muslime, coole Juden

28. Februar 2012 um 11:40

Mit den Christen ist nichts mehr los. In den Kirchen sitzen alte Leute, „Gewohnheitschristen“, die kaum mehr Anteil nehmen an dem, was um sie herum vorgeht. Sie haben keine Kraft mehr für die Welt, für die Jungen, sie leben die christliche Selbstverwirklichung. Die Pfarrer sind zu 90% nicht besser; sie wollen ihre Ruhe haben.

Und die Muslime? Sie greifen in Nigeria die Christen an, sie kämpfen in Afghanistan gegen Ungläubige, die ihre Heiligen Schriften verbrennen, sie treten für ihren Glauben ein, ob uns dies gefällt oder nicht.

Die Juden sind cool. Sie besuchen ihre hoch geschützten Synagogen, pflegen kaum Umgang mit unvertrauten Andersgläubigen, haben ein reges religiöses und kulturelles Leben.

Die Christen sind ohne geistig-geistliche Führung. Die Schweizer Reformierten haben begonnen, ihre Kirchen zu schliessen oder mindestens, dies zu planen. Die römisch-katholischen Bischöfe verharren in einem depressiven Zustand, weil die Staatskirche sie fast erwürgt. Die Gläubigen erwarten den Zeigefinger Gottes. Er kommt nicht aus Sitten, wo der Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz seine Rituale pflegt. Er kommt nicht aus St. Gallen, nicht aus Chur, nicht aus Soleure-Basel. Abt Martin ist aus seinem Koma wieder erwacht. Wann erwachen die Schweizer Christen?

2 Kommentare zu “Laue Christen, heisse Muslime, coole Juden”

  1. Verena Birchler

    Ich stimme Ihnen teilweise zu. Und den Grund sehe ich im mangelnden Selbstbewusstsein vieler Christen im Verhältnis zu ihrem Glauben. Und das bedaure ich sehr. Allerdings gibt es auch viele Christen die sich in verschiedenen Lebensberreichen und gesellschaftlich relevanten Themem engagieren. Wäre es wirklich so schwarz, hätten wir bei ERF Medien gar nichts mehr zu berichten. Und glücklicherweise geht uns der Stoff nicht aus. Trotzdem – den Christen täte es gut, zu wichtigen Themen mutig und sachlich ihren Beitrag zu leisten.

  2. Prof. Gerardo W. Físcher

    Eine Diskussion mit neuen Grundlagen sollte für Christen und allmählich auch für Monotheisten allgemein beginnen! Fragt sich denn niemand, was vor der monotheistischen Zeit gewesen ist? Nur abergläubischer Geister- und Dämonen-Glauben? Woher kam die indogermanische Sprache, wie wir sie in ihrem grammatikalischen Formenreichtum im Lateinischen und erst recht im Russischen finden? Warum ist die Beziehung zwischen Götter-Gestalten und Planeten – von denen man in der fernrohrlosen Zeit (die klassischen Griechen kannten immerhin noch große Brenngläser und Hohlspiegel!) nur noch 5 von 13 richtig erkannte – langsam aus dem Bewusstsein der Menschen gewichen? Immer nur dem Priester und seiner Bibel zu sagen: „Das ist ja so wahr, ihr habt ja so recht“ wirkt auf noch nicht abgestumpfte Menschen einschläfernd. – gwf

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