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Griechenland: Blutwechsel, Krise oder Krach

24. Februar 2012 um 11:30

Deutschlands FinanzministerSchäuble ist willens, eine Veränderung in Griechenland mit sanften Worten zu erzwingen oder einen Austritt des Landes aus der EU hinzunehmen. Das wäre für die EU keine Krise, denn Italien und Spanien sind auf dem Weg der Stabilisierung, Frankreich schwächelt stark, aber die deutsche Lokomotive zieht, unterstützt vom Wirtschaftsraum London, die EU vorwärts.

Griechenland braucht ein Finanz- und Steuersystem, welches diesen Namen verdient. Die reichen Griechen fliehen aus dem Land, investieren auch vorzugsweise in den Staaten Osteuropas, aber kaum jemand ist willens, in Griechenland zu investieren. Daran würde auch ein griechischer Militärputsch nichts ändern, im Gegenteil.

Bei einem stabiler werdenden Euro, Grossrisiken an der Währungsfront, die in Berlin durchgerechnet sind, und einer gesamthaft stabilen Wirtschaftslage weltweit, sind für das laufende Jahr die Aussichten eher gut. Dies wird auch den Aufwertungsdruck des Frankens gegenüber anderen Währungen mildern.

Diese Stabilisierung der Märkte wird vom einfachen Sparer finanziert, von Rentnern und Empfängern von Sozialleistungen, die dem vollen Spardruck unterliegen, wie er von ihren Regierungen durchgesetzt wird.

Ein Kommentar zu “Griechenland: Blutwechsel, Krise oder Krach”

  1. Fliegender Holländer

    Der Spar-Kur für Griechenland müssen wir als eine Lösungsalternative für die Schuldenkrise betrachten. Die USA verfolgen ein andere Weg. Beide Wege kennen Gefahren. Der Westen war seit dem XIII. Jh. genau mit der Ausprobierung von Alternativlösungen im politischen Kontext erfolgreich.

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