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Aus dem Häuschen

24. Februar 2012 um 16:07

Nicht einmal die NZZ-Inlandredaktoren sind sich einig. Davide Scruzzi schreibt richtig: „Während die Bausparinitiative aus dem Kanton Baselland am 11. März zur Abstimmung steht….“ behält sich sein Chef René Zeller, stv. Chefredaktor des Weltblatts, und Leiter der Inlandredaktion vor, gleichentags in seinem NZZ-Blog zu schreiben: „Am 11. März ist an der Urne zu entscheiden, ob der Erwerb von eigenen vier Wänden steuerlich begünstigt werden soll. Hinter der Vorlage steht ein starker Verband – und Ansgar Gmür.“ Mit dem „starken Verband“ meint René Zeller den Schweizerischen Hauseigentümerverband, der von Ansgar Gmür seit dem Jahr 2000 als Direktor geleitet wird.

Zeller, der dem Bausparen nichts abgewinnen kann, geht Ansgar Gmür, den mit seinen Mitgliedern wahrscheinlich grössten Kunden der NZZ, gleich frontal an:

  • „Ein gottesfürchtig in Amden aufgewachsener Bergler.“
  • mit „germanischem Vornamen“
  • „vom mittellosen Messdiener zum gutsituierten Funktionär geworden.“

René Zeller, der nicht Chefredaktor der NZZ werden durfte, läuft offensichtlich gegen die Schweizer Hauseigentümer und deren Verband Amok. Gmür meint: „Das geht schon seit Jahren so, und wir bringen dem Verlag Millionen.“ Was im nördlichen Nachbarland und in vielen anderen europäischen Staaten als grosser Erfolg gilt, darf in der Schweiz nicht sein. Die Schweiz hat eine der niedrigsten Wohneigentumsquoten aller europäischer Staaten. Nicht einmal die urbanen Journalisten wollen begreifen, dass dies ein Nachteil sein kann.

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