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Tagesarchiv für 21. Februar 2012

Sinnlose Steuer-Erleichterungen an Auslandfirmen

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 17:00

Wieder ist es ein freisinniger Regierungsrat, Pascal Broulis aus Lausanne, der den brasilianischen Bergbaukonzern Vale in seinen Kanton mit Steuererleichterungen gelockt hat, die nicht den Gesetzen und Beschlüssen unseres Landes entsprechen. Ganz wie Hans-Rudolf Merz, der in der Schmidheiny-Gruppe ausgebildete Appenzeller alt Bundesrat der FDP, der auf Schleichwegen Milliardenbegünstigungen für wenige durchgesetzt hat. Vale will in Brasilien keine Steuern bezahlen, in der Schweiz natürlich auch nicht, und macht damit unser Land zu einem Aussenseiter in Europa. Die Frage ist, ob wir auf Dauer als Freibeuter überleben können. Wie die Geschichte dieses Berufs zeigt, trifft dies nicht zu.

Zürich für Feinschmecker

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 15:20

Weil die Zürcher Publizisten am wenigsten in der Lage sind, ihre Stadt zu beschreiben, hat die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“, von dem meisten Zürchern unbemerkt, einen City Guide über Zürich publiziert, der exzellent ist. Wir alt-Zürcher finden darin viel, was wir noch kennen lernen müssen. Die deutschen Leser werden in eine Stadt eingeführt, die auch ich gerne kennen lernen werde. Wenn sich die einigermassen lächerliche Schweiz-Beilage der „Zeit“ diesem Niveau anpasst, wird die Hamburger Publikation bei uns weitere Freunde gewinnen.

Abschied von zwei Muster-Linken

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 13:45

Lockenkopf Joe Lang leidet am nebligen Zugersee seit seiner Abwahl aus dem Nationalrat. Weil CVP und FDP einmal die Zusammenarbeit gelang, wurde der 57jährige SP-Politiker, für ihn unerwartet, aus dem Sattel geworfen. Weil seine kapitalistischen Kunden gegen ihn revoltierten, wurde der linke Zürcher Soziologe Kurt Imhof, 56, ebenfalls aus dem Sattel seiner Forschungsabteilung an der Uni Zürich gehoben, bei gleichzeitiger Aufwärtsbeförderung zum Präsidenten des Stiftungsrates seiner Abteilung, die zum Institut aufgewertet wird. Imhofs Geschäftsprinzip, von rechts Geld zu nehmen und links zu denken, hatte keinen Bestand.

Der Heilige Geist komme über uns

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 12:15

Zu Pfingsten überkam die Jünger Jesu „ein himmlisches Brausen“, worauf sie „in anderen Sprachen“ redeten, wie der Heilige Geist sie ihnen eingab. Es folgten in der christlichen Geschichte Ekstasen, Zungenreden und das Austreiben von Dämonen – bis in die Gegenwart. Das war noch harmloser als der Fall jener Eselin (4. Buch Moses), die zu sprechen begann, weil der Heilige Geist über sie kam.

Was den Katholiken ernst war, galt den Protestanten als unheilig. Schon das griechische „pneuma“ wurde als Luft oder Geist übersetzt, eine Art Lebenskraft. Wie es aussieht, erlebt der Heilige Geist ein mächtiges Comeback.

US-Wahlen: grosse Enttäuschung

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 10:40

George Soros sollte es wissen. Er ist von Barack Obama als US-Präsident enttäuscht, weshalb er ihm nicht wieder Millionen zuwerfen wird, wie vor vier Jahren. Kein Freund der Republikaner ist Fidel Castro, der, jung wie immer, kommentiert: „Die republikanischen Vorwahlen und die Präsidentschaftskandidatur dieses globalisierten und habgierigen Landes sind der grösste Wettbewerb von Idiotie und Ignoranz, die es gibt.“ Es fällt schwer, beiden zu widersprechen.

Schweizer Chance: Hoteldirektor

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 10:39

Am Beispiel der berühmten Seiler Hotels in Zermatt kann verdeutlicht werden, wo die Berufschance für talentierte Schweizer liegt.

Die vor 150 Jahren gegründete Hotelgesellschaft der Walliser Familie Seiler beruhte auf ausgedehntem Hoteleigentum und dem Management durch die Familie. Vielen erfolgreichen Jahrzehnten folgten Kriege, Wirtschaftskrisen, Zeiten des Sparens und Zeiten der Vergeudung. Zuletzt konnte der Ausbau mit eigenen Finanzmitteln nicht mehr vorangetrieben werden. Die Familie machte Kasse und verkaufte an die Jelmoli-Gruppe. „Jelmoli-Schelmoli“ hatte im Wallis keine Zukunft, weshalb das Immobilien-Portfolio von immerhin Fr. 120 Mio. vom CS-Konzern gekauft wurde.

Christian Seiler, ein Anwalt, und Cousin Roberto Seiler, ein Bankier, haben nun die Hotel-Betriebsgesellschaft wieder übernommen. Aus Hotelbesitzern sind Hoteldirektoren geworden.

Merke: Das globale Kapital macht in der Schweiz, oft steuerbegünstigt, grosse Gewinne; auch bei der CS-Gruppe regieren ausländische Aktionäre. Das nationale Kapital hat immer weniger Spielraum, wie das Beispiel von Saas Fee zeigt, wo mit eigenen Finanzmitteln nicht einmal mehr die Seilbahnen modernisiert und ausgebaut werden können.

US-Wahlen: grosse Enttäuschung

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 9:10

George Soros sollte es wissen. Er ist von Barack Obama als US-Präsident enttäuscht, weshalb er ihm nicht wieder Millionen zuwerfen wird, wie vor vier Jahren. Kein Freund der Republikaner ist Fidel Castro, der, jung wie immer, kommentiert: „Die republikanischen Vorwahlen und die Präsidentschaftskandidatur dieses globalisierten und habgierigen Landes sind der grösste Wettbewerb von Idiotie und Ignoranz, die es gibt.“ Es fällt schwer, beiden zu widersprechen.

Länder der Freiheit

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 8:00

In den USA sind sechs Millionen Menschen in Gefängnisse eingesperrt, für die privaten Betreiber ein sicheres Geschäft. Seit 1980 hat sich die Zahl der Insassen verdreifacht, weshalb die Bundesstaaten in den letzten 20 Jahren für Gefängnisse sechsmal mehr als für Bildung investiert haben. Weil es in den Gefängnissen eng geworden ist, werden dort jährlich 70 000 Vergewaltigungen gezählt, sicher ein Grund, weshalb Schweizer Bankiers dem durch ein Geständnis entgehen möchten. Die routinemässige Vergewaltigung gilt heute in den USA als Teil der Bestrafung. Weil darunter viele Marihuana-Händler sind, wird nun zur Leerung der Gefängnisse aufgerufen, diesen Handel zu legitimieren.

In der Schweiz haben wir 6000 Menschen in Gefängnissen, auf 100 000 Menschen 78. Kein Wunder, in den USA gilt Genf als Hauptstadt der Kriminalität mit täglich 22 Einbrüchen. Das nennen die Amerikaner „Genevas crime problem.“

 
     
     
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