Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 14. Februar 2012

Die Krise führt zum Tod

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 15:45

Die 400 in der jüngsten Kältewelle erfrorenen Menschen in Europa sind ein trauriges Kapitel. Sie sind jedoch nichts im Vergleich zu den Selbstmordzahlen, welche die Folge der jüngsten Finanzkrise sind. Während vor 1975 die Zahl der Selbstmorde in Frankreich unbedeutend war, stieg sie in den Jahren der Rezession gegen Ende des letzten Jahrhunderts auf jährlich über 12 000 an. Die anhaltende Finanzkrise hat in Frankreich jährlich 10 500 Selbstmorde zur Folge. Dabei liegt Frankreich nur auf dem 7. Rang der OECD-Staaten; in Südkorea, Japan und Belgien sucht man den einsamen Tod noch schneller.

Zwischen 2007-09 stiegen die Selbstmordraten in Grossbritannien um 8%, in Irland um 13% und in Griechenland von 2008-11 um 40% an. Die Notrufstellen sind in ganz Westeuropa überlastet.

Nicht nur die Kälte tötet Menschen, die Krise noch viel mehr.

Das Mädchen ist Staatsfrau geworden

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 15:25

Angelika Merkel, das „Mädchen“ von Helmut Kohl, ist Staatsfrau geworden. Europa darf sich darüber freuen, dass die deutsche Kanzlerin nicht nur wirtschaftsfreundlich ist, sondern auch eine Vorstellung hat, wohin sie will. Ihr Ziel ist eine stärkere politische Einheit der Europäischen Union. Darin verdient sie Unterstützung.

In der Schweiz, wo der Wohlstand der Masse langsam schmilzt, haben wir keine politische Führung, sondern nur eine Defensive. Wir sind gegen dies und jenes, aber wofür, das wissen wir nicht. Das darf Besorgnis wecken.

Gripen, fliegerisch die Nr. 3

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 13:30

Was muss ein Kampfflugzeug können: fliegen. Offensichtlich will unser Luftwaffenchef Markus Gygax mit dem Gripen für die Schweiz eine Art Luftschaukel anschaffen, denn – er sagt es selbst – „fliegerisch ist der Gripen nur die Nr. 3.“ Die Piloten werden sich freuen, wenn ihnen andernorts in Europa ihre Kollegen davon fliegen. Sie werden lachen über die „Berner Luftwaffe“.

Wie leben „Powermenschen“?

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 12:12

Powerfrauen sind „in“. Wie leben sie eigentlich? Michelle Hunzicker sagt: „…mit meinem aktuellen Lebensgefährten.“ Morgen kann er schon passé sein. Gestern war es ein anderer. Für die meisten jungen Menschen zählt nur noch die Aktualität, denn sie wissen nicht mehr, was morgen sein wird.

Zu den „Powermännern“ zählt sich wohl der Spree-Philosoph Frank A. Meyer. Er, das einstige Jungtalent aus Biel, sagt über die Machtverhältnisse in Europa: „Deutschland lernt.“ Wahrscheinlich von ihm.

Glänzend war er auch in einer Runde im Schweizer Fernsehen, wo er sich vorstellte „Als Dozent an der Hochschule St. Gallen…..“, um dann seinem professoralen Gast zuzugestehen „…wo auch Sie lehren“.

Die Provinz bäumt sich auf.

FDP: nach Leuchttürmen jetzt Feuerstürme?

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 10:50

Weil die von FDP-Präsident Fulvio Pelli vor drei Jahren gewünschten „Leuchttürme“ massgeblicher Politiker seiner Partei nicht funktionierten, hat er nun, gut zwei Monate vor seinem Rücktritt, dazu aufgerufen, das „liberale Feuer“ brennen zu lassen. Die FDP wird ganze Feuerstürme brauchen, um aus ihrem Tiefschlaf wieder aufzuwachen. Pelli hielt seinen Delegierten vor, sie müssten „aus den Fehlern der Vergangenheit lernen“, wobei er vergass, dass es sich dabei wesentlich um seine Fehler und die seiner Spitzenmannschaft handelt. Wählt die Partei jetzt den falschen Präsidenten, wird sie weiter untergehen. Karin Keller-Suter aus St. Gallen und Philipp Müller aus dem Aargau sind derzeit die einzigen Hoffnungsträger. Sie müssen eine seit 20 Jahren niedergehende Parteiruine wieder aufbauen. Pelli hat ihnen ein 20%-Ziel vor die Nase gesetzt, ein Ziel, an dem er selber scheiterte.

Die A-Schweiz rüstet auf

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 8:00

Die Bürgenstock-Hotels, Arabern gehörend, werden mit Hunderten von Millionen Franken aufgerüstet. Es ist das Ölgeld, welches dies möglich macht. Mit einem Heli-Landeplatz, der bisher verboten war, kann auch die direkte Verbindung zum Flughafen Zürich optimiert werden. Dann überfliegen die A-Schweizer die B-Schweiz, die sich auf den Strassen drängt.

Dank Glencore, dem grössten Schweizer Konzern, der weltweit die Minen der armen Länder ausbeutet und im Rohstoffhandel Milliarden verdient, sind die Rüschliker an der Zürcher „Pfnüsel“-Küste reich geworden. Die Gemeinde weist jetzt ein pro Kopf-Steuerbetrag von Fr. 45 000.—aus; die Goldküstengemeinden sind mit bis zu Fr. 11 500.—pro Kopf weit abgeschlagen. Die B-Schweiz zahlt normalerweise Fr. 2000.—bis Fr. 4 000.—pro Jahr und Kopf an Steuern.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog