Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 30. Januar 2012

Norbert Blüm, die Pflegeversicherung und die Inder

Montag, den 30. Januar 2012 um 16:50

Der ehemalige deutsche Arbeitsminister, der katholische Norbert Blüm, sagt über unsere Ausbildungsförderung in Indien und anderen Drittwelt-Staaten: „Früher kontrollierten wir die Gebisse, heute das Diplom.“ Er kritisiert die Wanderung der Gebildeten in die reichen Staaten des Westens mit den Worten, dies sei „neuer Kolonialismus“. Als Erfinder der deutschen Pflegeversicherung findet er es unwürdig, wenn die alten Menschen in der Schweiz in den Altersheimen wegen hoher Gebühren verarmen und ihren Kindern nichts mehr mitgeben können. Wie recht er hat!

Schwabs Märchenstunde

Montag, den 30. Januar 2012 um 14:04

Wer Sätze ernst nimmt, wie Prof. Dr. Klaus Schwabs „Wir leben im Talentismus, nicht im Kapitalismus“, muss an Kernspin-Erweichung leiden. Wenn Schwab dann hinzu setzt „Der Kapitalismus ist ein Auslaufmodell“, entspricht dies blanker Täuschung. Noch nie hatten wir auf dem Globus derart viele Oligopole, 140 finanzielle Machtzentren weltweit gemäss ETHZ und ein Absterben der KMU-Wirtschaft, wie das im beginnenden 21. Jahrhundert der Fall ist. Singapur ist staatskapitalistisch, aber hinter dem Staat steht eine Familie, die des genialen LYK.

Weniger „big stars“ aus den OECD-Staaten stehen am WEF in diesem Jahr viele Neuankömmlinge aus der Dritten Welt gegenüber. Dort zählt die Marke aus Cologny noch viel.

Jetzt kommt Kong

Montag, den 30. Januar 2012 um 10:50

Die Schweiz soll drei „Meister Kong“-Institute erhalten, eines in Genf hat sie schon. Der altchinesische Philosoph war in Zeiten der Wirren ein konservativer Befürworter des Zentralstaats, weshalb der liberale jüngere LaoTse mir stets der liebere Chinese war. Gegen das Ende seines Lebens wanderte er mit seinem „Ochsen der Weisheit“ auch über die westliche Landesgrenze, womit er früh chinesische Interessen, die auch heute noch gelten, markierte.

„Meister Kong“ wird uns von China präsentiert als gut erhaltene Halbbüste im Stil eines alternden Arnie Schwarzenegger. Da niemand weiss, wie Kong wirklich ausgesehen hat, handelt es sich um ein Idol, das Macht und Geist ausstrahlen soll. Er ist die östliche Ergänzung zu den deutschen Goethe-Instituten, die sich gerade in Asien grosser Beachtung erfreuen. Die Kong-Häuser an unseren Universitäten anzusiedeln, womit ihr Prestige automatisch gesteigert wird, halte ich für übertrieben, denn derlei Idolatrie, die mit viel Geschäftigkeit und Geschäft verbunden ist, kann an unabhängiger Stelle und ohne des Steuerzahlers Hilfe betrieben werden.

…dass sich die Balken biegen

Montag, den 30. Januar 2012 um 8:00

„America is back!“ ruft Barack Hussein Obama. Dieser kleine Hicks in der US-Wirtschaftsgeschichte vor einem Himalaya voller Schulden soll nichts anderes als ihm den Wahlsieg bringen. Und Prof. Dr. Klaus Schwab will in Davos den Raubtier-Kapitalismus abschaffen, indem er mit den Raubtieren diskutiert, wobei die Wildesten derselben gleich gar nicht ins Bündnerland gekommen sind. Wer glaubt’s? Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Jetzt fehlt nur noch des EU-Präsidenten Ruf: „EU is back!“ Natürlich werden wir es glauben, isn’t it?

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog