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Tagesarchiv für 24. Januar 2012

Griechenland helfen, warum?

Dienstag, den 24. Januar 2012 um 13:50

Im Augenblick werden die reichen Deutschen reicher denn je, denn ihre Wirtschaft boomt; manch einer, wie Ferdinand Piech, ist auch ein Österreicher, der seine Automobil-Strategien global umsetzt. Soll Deutschland den armen EU-Staaten helfen? 1947 haben die USA für Griechenland im Kampf gegen den Kommunismus USD 400 Mio. locker gemacht, anschliessend etwa das Vierfache für den Marshall-Plan, der Europa gegen die sowjetische Bedrohung wieder auf die Beine bringen sollte. Heute blickt die Welt auf Deutschland, wie viel Berlin bereit ist, auf die Zukunft der EU zu setzen. Kann man den Griechen helfen? Nur durch einen Blutwechsel, aber wer will den? Die Deutschen haben nach dem Zweiten Weltkrieg den Aufstieg mit Hilfe und dank eigener Leistung geschafft. Die Griechen träumen.

Das Davoser Angst-Forum

Dienstag, den 24. Januar 2012 um 12:12

Wie im Falle von Nick Hayek, dem CEO der Swatch Group, sind es gerade die erfolgreicheren Unternehmer, die den Weg zum World Economic Forum nach Davos nicht angetreten sind. Die 2 600 WEF-Teilnehmer, darunter 1 600 Wirtschaftskapitäne, haben in erster Linie Angst vor der Zukunft. Das „Angst-Forum 2012“ lebt vom Effekt des sich gegenseitig Halt Gebens, mindestens aber der Suche nach Halt in einer Welt, die von Europa und der EU Abschied nimmt. Eine Lösung wird es nicht geben, vielleicht das eine oder andere gute Geschäft, aber der Schnee ist in diesem Jahr ausgezeichnet.

Arme US-Amerikaner

Dienstag, den 24. Januar 2012 um 10:30

Wir sind derart fasziniert von Warren Buffetts, Bill Gates, Zuckerbergs, Blochers und Walter Freys, weil sie alle Milliardäre sind, dass wir vergessen, dass in den USA das Zehntel Prozent der Ultra-Reichen ein durchschnittliches Jahreseinkommen von USD 1,2 Mio. hat, während man mit USD 380 000 p.a. schon bei dem einen Prozent der reichsten Amerikaner angelangt ist. Der Rest lebt, nach Schweizer Massstäben, ziemlich ärmlich. Mit einem Vermögen von USD 6,9 Mio. darf man sich als Teil der „one percent“ fühlen, wobei wir stets von versteuertem Geld sprechen, was nicht immer dem real verdienten entspricht.

In einem muss ich die Elite-Armen enttäuschen, die nun sagen Geist komme vor Geld. Die wirklich reichen Amerikaner haben auch eine bessere Bildung als die ärmeren, meist ein Familie und viele Kinder.

Muslim Brüder nach Hosni Mubarak?

Dienstag, den 24. Januar 2012 um 8:10

Wenn jetzt die muslimische Bruderschaft mit 45% aller Stimmen in Ägypten das Kommando übernimmt, dazu weitere 22% noch radikalerer Moslems, ist das nach Hosni Mubarak ein Fortschritt? In Tunesien und Libven stehen die strengen Muslime vor der Machtübernahme. Hat der „freie“ Westen dafür gekämpft? Irgendwie kommt es mir vor, ich träume.

Netanyahu, dessen Geheimdienstler vier iranische Atomfachleute umgebracht haben, will demnächst den Iran bombardieren. Ist er wahnsinnig geworden? Die USA bieten keinen operativen Rückhalt mehr. Ist kollektiver Untergang ein Ziel?

Lasst die Menschen reich werden

Dienstag, den 24. Januar 2012 um 7:45

Unsere Grünen und Grünliberalen meinen den Asiaten Empfehlungen abgeben zu können, wie sie mit weniger Wachstum und Energieverbrauch glücklich werden. Gottseidank kümmert sich niemand um derlei Empfehlungen. Lasst die Menschen reich werden! 60 000 Jahre haben die Menschen um ihren Erfolg gekämpft, sind aus der Steinzeit aufgestiegen in post-moderne Zeiten, wo der „burn out“ zu den „fringe benefits“ zählt. Natürlich wird es Kämpfe darum geben, wer sich den Inselaufenthalt auf Mauritius noch leisten kann, natürlich wird Beijing voller C02 sein. Allah wird die Seinigen beflügeln, Gott vielleicht die unsrigen. Die Zukunft gehört sicher nicht den Grünen, sondern denjenigen, die reich werden wollen, um später einmal „grün“ zu denken. Enrichissez vous, das gilt weiterhin. Unsere müden Westeuropäer werden diesen Krieg um den Wohlstand verlieren, weil sie nicht mehr gelernt haben, um ihn zu kämpfen.

 
     
     
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