Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 16. Januar 2012

Schweiz + Schnee bringen Geld

Montag, den 16. Januar 2012 um 16:35

Es gibt mindestens drei Arten von Hoteldirektoren und -inhaber:

  • Solche die hart und professionell arbeiten; sie sind dauerhaft erfolgreich.
  • Solche, die jammern, klagen und sonst Golf spielen oder auf Studienreisen gehen; diese haben im letzten Herbst die Tonalität bestimmt.
  • Solche, die fordern, sich beschweren und damit Politik machen; sie holen damit grosse Subventionen vom Staat ab. Eine sehr erfolgreiche Minderheit.

Dazu kommt die schweigende Mehrheit jener Hoteliers, die ihren Aufgaben in Planung, Organisation und Personalführung nicht mehr gewachsen sind.

Monatelang mussten wir nun hören, wie schlecht dieser Winter werden wird, weil die Nationalbank, die EU und der Rest der Welt daran schuld sind. Jetzt wissen wir: Für die Fleissigen unter den Hoteliers wird es ein guter Winter, denn die Schweiz ist global eine wunderbare Destination und der Schnee kommt pünktlich.

Merke: Die Spitzenstationen, die Spitzenhotels und die Spitzenrestaurants haben sich sehr gut gehalten. Wer den wohlhabenden Bürgern Europas und der Welt nichts zu bieten vermag, wird auch von den Banken kein Geld mehr erhalten.

Motto für 2012: Nicht jammern, nach vorn schauen

Montag, den 16. Januar 2012 um 15:45

Die Schweiz hat aufgrund der eigenen Geburten- wie Ausbildungsrate nicht sehr viele eigene Spitzenbeamte. Deshalb ist es zweifellos ein Luxus, einen Mann wie Philipp Hildebrand wegen ungeklärter Winzigkeiten auf Druck einer populistischen Rechtsfront, welche die Lüge als Instrument offensiv verteidigt, in die Wüste zu schicken. Hildebrand hat die eigene Verteidigung eingestellt, was immer ein Fehler ist, weshalb er jetzt fortwährend schlechter abschneidet in der Öffentlichen Meinung.

Der Verband des Öffentlichen Verkehrs, worunter massgeblich sie SBB zu verstehen ist, wehrt sich gegen die Auffassung des Bundesrats, die Verlagerungsziele von der Strasse auf die Schiene seien nicht mehr erreichbar.

In beiden Fällen gilt ein gutes schweizerisches Prinzip: „Wir wollen nicht jammern, sondern nach vorne schauen.“ Das klingt fast chinesisch.

Flucht in die EU

Montag, den 16. Januar 2012 um 12:10

Sicher sind es auch die SVP-Mitglieder des Star-Strategen Dr. Christoph Blocher, die im vergangenen Jahr für Fr. 5 Mia. in den benachbarten EU-Staaten eingekauft haben. Dies nach dem Motto „Wir wollen nicht in die EU, aber wir flüchten in die EU, wenn es um Bargeld geht.“

Dem Schweizer Detailhandel, der diesen Umsatz verloren hat, war es keine Fr. 50 Mio. wert, diesen Umsatzanteil in der Schweiz – auch nur versuchsweise – zu halten. Im Gegenteil: Wer konnte, wie die Migros, eröffnete Filialen im benachbarten Ausland und bot dort billiger an als in der Schweiz.

Weil der Schweizer Mittelstand langsam finanziell verblutet, sind die Aussichten nur für zwei Anbieter gut: Die Billiganbieter und die Luxusgeschäfte. „Billigen Luxus“ (Billux) zu bieten, gelingt nur wenigen, wie H&M dies seit Jahren tut.

Wie das neue Europa entsteht

Montag, den 16. Januar 2012 um 12:00

Wohl der einzige Schweizer Politiker, der die grossen Trends in der EU richtig begriffen hat, ist Chefstratege Dr. Christoph Blocher. Er sieht, wie das neue Europa entsteht und sieht sich in der Schweiz als Vorreiter einer Entwicklung, die viele im Land noch nicht begriffen haben. Worum geht es?

  • Wie in Italien, Frankreich, Griechenland und Deutschland längst der Fall, sowie in Ungarn in Entwicklung, braucht das neue Europa „Mehr Staat, weniger Freiheit“. Wer die Schuldenkrise bewältigen will, braucht freie Hand.
  • Auf jeden Fall richtig Deutsch lernen, was nicht nur für Griechen, sondern auch für Deutschschweizer gilt. Perfektionismus ist angesagt.
  • Den Umzug auf das Land vorbereiten. Was in Griechenland schon der Fall ist, der Auszug städtischer Lebemenschen auf die Äcker ihrer Grosseltern, muss auch in anderen Teilen Europas ernsthaft geprüft werden. Ein Christoph Blocher-Plan anstelle eines Wahlen-Plans ist als Alternative denkbar.

In weiser Voraussicht hat schon John F. Kennedy die neue Entwicklung erkennt: „Ihr müsst lernen, das Undenkbare zu denken.“

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog