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Tagesarchiv für 13. Januar 2012

Die Lüge als Muss

Freitag, den 13. Januar 2012 um 14:30

Star-Politiker Christoph Blocher hat bei Tele M1 gesagt: „Es gibt in der Politik Situationen, wo man lügen muss.“ Der Chefstratege der SVP, bereits des öfteren der Lüge überführt, was offen lässt, wie oft er noch nicht überführt wurde, hat das Prinzip der Lüge glanzvoll rehabilitiert. Dies ganz im Gegensatz zu allen Professoren, Beratern und Kommentatoren, welche die Lüge für unselig halten. Sie gehören dem 20. Jahrhundert an.

Eine neue Übertreibung: Artensterben

Freitag, den 13. Januar 2012 um 13:15

Seit Jahren wache ich nachts schweissgebadet auf: das Artensterben wird die Welt und uns vernichten. Jedoch, nicht nur, dass wir Schweizer und Europäer laufend von neuen Arten von Stechmücken, Killerwespen und Flusskrebsen aus dem Ausland belästigt werden, alleine 2011 wurden 18 000 neue Spezies entdeckt, weil wir unser Oekosystem Welt immer besser zu erforschen lernen. Darunter den „Chlaenius propeagilis“ aus China, den „Anthoptilum gowlettholmesae“ aus Australien und den „Etmopterus sculptus“ aus Südafrika, sehr hübsche Tierchen, die sicher im Jahr 2025 in den Schweizer Schulbüchern auftauchen werden. Bis dahin unterrichten wir Artensterben.

Werden wir „glückliche Kühe“?

Freitag, den 13. Januar 2012 um 13:10

Der modernste Milchroboter der Schweiz steht im Besitz der Stadt Zürich, die damit jährlich aus den Kühen bis zu  8 300 Liter Milch herauspresst. Die Lebensdauer der erschöpften „glücklichen Kühe“ sinkt deshalb auf sechs Jahre ab. Die Bauern haben den Kühen schon die Hörner genommen, damit sie an Persönlichkeit verlieren.

Erinnert dies nicht an die Haltung vieler Menschen? Man nimmt ihnen die Hörner, die eigene Meinung, und melkt sie mit Höchstleistung, um sie mit „burnout“ dann den Psychologen und Psychiatern auszuliefern oder gleich ganz abzuschreiben?

Die Angleichungsprozesse von Vieh wie Mensch sind erstaunlich.

Schweizer Geschichte als Abfallprodukt?

Freitag, den 13. Januar 2012 um 9:09

In einer Zeitgrösster geschichtlicher Umwälzungen soll in der Schweiz mit dem Lehrplan 21 ab Frühjahr 2014 das Schulfach Geschichte weitgehend abgeschafft werden. Nur noch zwei Drittel der bisherigen Schulstunden werden zur Verfügung stehen, um unseren Kindern jene Wurzeln zu vermitteln, die sie benötigen, um sich als Schweizer in Europa und der Welt zu erkennen. Gleichzeitig kommen aus Asien, Afrika und Lateinamerika neue Bücher dortiger Historiker, die nicht mehr, wie während sechs Jahrhunderten, europazentristisch sind, sondern „Europa als Provinz“ (Anm.: der Welt) betrachten.

An den Privatschulen wird weiterhin Schweizer Geschichte gelehrt werden, damit die Elite weiss, warum sie eine Elite ist. Die Kinder der öffentlichen Schulen werden zur geist- und gesichtslosen „Bio-Masse“  (Helmut Maucher, VR-Ehrenpräsident des VR Nestlé), die ausser Konsum und begrenztem Wissen nicht mehr viel gesellschaftliches Wissen erwerben dürfen. Staatsbürger kann man ohne Geschichtskenntnisse nie werden.

Wie sieht die Zukunft dieser Menschen aus? Pierre Dukan, ein französischer Fachmann für Diäten, sagt: „In der ersten Hälfte ihres Lebens macht die Nahrungsmittelindustrie die Menschen fett, in der zweiten Lebenshälfte werden sie dann von der Pharmaindustrie behandelt.“

Einzig die SVP setzt sich für mehr Geschichte im Unterricht ein, FDP, CVP, SP und GLP setzen auf eine Zukunft, die ohne Vergangenheit keine hat.

 
     
     
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