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Modeberuf: Philosoph und Philosophin

10. Januar 2012 um 13:20

Schon Richard David Precht, dessen Bücher in der Rubrik „Sachbücher“ geführt werden, ist ein unsäglicher Schwätzer, der die Weltphilosophie aus über 2000 Jahren im Kochtopf zu einer dünnen Armensuppe eindampft.

In der Schweiz, wo die männlichen Hochschul-Philosophen vom Typus Kohler und Kreis längst an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gestossen sind, weshalb kaum jemand sie noch richtig lesen will, hat sich nun ein neuer Trend entwickelt: Holt die Philosophin.

Spitzenreiterin ist derzeit die Walliserin Katja Gentinetta, die durch Ausstellungen für den Kanton Aargau und die Mitwirkung in der Direktion von „Avenir Suisse“ bekannt wurde, um jetzt im Schweizer Radio die „Sternstunde“ zu leiten. Gentinetta, die eine ebenso kluge wie attraktive Frau ist, gehört wohl eher zum Typus der Gebrauchsphilosophin, die zu jeder Frage einen Gedanken findet, der dem intellektuellen Mittelstand in Wirtschaft und Volk gefällt. Sie hat damit die in Medienfragen geschickt sich selbst darstellende St. Galler Medienprofessorin Miriam Meckel, mindestens auf Schweizer Ebene, überholt, deren Dampfgeplauder auch an Grenzen gestossen ist.

Da unsere Politiker sich der Philosophie zu 100% verweigern und auch in den Chefredaktionen unserer führenden Zeitungen wie Magazine kein Philosoph mehr anzutreffen ist, bleiben Philo-Vermarkter wie Hasler und Doebeli übrig, gewissermassen „Schweizer Familie für alle“.

Ein Kommentar zu “Modeberuf: Philosoph und Philosophin”

  1. Harry R. Wilkens

    Womit sich wieder mal die Frage stellt, ob es den Veranstaltern der 3. Saas-Freak in diesem September endlich gelingen wird, auch mal eine FRAU in den Boxring zu stellen. Es muss ja nicht unbedingt eine Philosophin sein, falls so etwas überhaupt existiert, von der Charlotte Roche und den anderen Bestseller-Autorinnen mal abgesehen. Sie muss auch nicht unbedingt so attraktiv wie der Precht, die Meckel, die Gentinetta und andere BHLs sein.. Meine Fusspflegerin (mit der ich immer sehr tiefsinnige Gespräche führe) wäre wohl ausgezeichnet dazu geeignet, leider spricht sie jedoch kein Deutsch…

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