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Tagesarchiv für 28. Dezember 2011

Was haben Paul Allen und Kostyantyn Gryshenko gemeinsam?

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 9:30

Der Microsoft-Gründer und 13fache USD-Milliardär will ein Flugzeug bauen, das Raketen in das Weltall schiessen kann. Damit will Paul Allen, den wenig kennen, in die Geschichte eingehen. Er sucht das Ansehen, welches Bill Gates im Überfluss geniesst. Kostyantyn Gryshenko ist Aussenminister der Ukraine und muss in Deutschland Inserate schalten („Die EU darf sich nicht von der Ukraine abwenden“), um gehört zu werden. Moskau hat eine PR-Maschine, Kiew nicht. Bill Gates weiss zu kommunizieren, Paul Allen nicht. Arme Welt, böse Welt.

Was hat Gerhard Schröder wirklich geleistet?

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 9:15

Als Lobbyist für Moskau und seinen Freund Wladimir Putin hat Gerhard Schröder, einstmals deutscher Kanzler, tatsächlich viel geleistet. Diese solide deutsch-russische Freundschaft wird weithin unterschätzt, sind beide Länder doch sehr auf sich angewiesen.

Seine grösste Leistung als sozialdemokratischer Bundeskanzler war mit Sicherheit die Agenda 2010, für welche ihn heute in der SPD niemand mehr loben will. Schröder hat die Position der Arbeitnehmer damit unterminiert, sodass ein deutsches Exportwunder überhaupt erst entstehen konnte. Die seither sich mehrenden Dumpinglöhne, der Aufstieg der Arbeitsvermittler, wie der Schweizer Adecco-Konzern, die Absenkung des Lebensstandards von Millionen durch Hartz IV-Modelle, das alles ist Schröders Werk.

Er hat Deutschland damit vor einem Schicksal wie demjenigen Frankreichs bewahrt, wo sich kaum etwas bewegt. England und Italien sind ohnehin sozial stark behinderte Gesellschaften, die ihr wahres Potential kaum entfalten können. Dass ein Sozialdemokrat tun musste, was man im Parlament einem CDU/CSU-Konservativen nie gestattet hätte, ist ein bekannter Vorgang. Mindestens Putin und Michael Ringier dankten ihm dafür.

Gute Idee: Steuern auf Reitpferde

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 7:50

Reiten muss man wirklich nicht, auch wenn es schön, anstrengend und attraktiv ist, über die Forch und andere Landschaften zu trotten oder zu galoppieren. Reiten ist ein Luxussport, den man gut besteuern könnte. Wie die Velomarke verschwunden ist, kann nun die Pferdemarke neues Einkommen schaffen. Die Pferde hinterlassen, wie jeder Wanderer weiss, allerhand Müll auf den Wegen, der, wohl aufgrund seiner Masse, weniger zur Entsorgung geeignet ist als der von Hunden, deren Halter ein kaum verständliches Mass von Zuneigung aufbringen müssen, um, behandschuht, die warme Scheisse in blauen Kübeln zu entsorgen. Die Pferdesteuer, warum nicht?

 
     
     
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