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Tagesarchiv für 15. Dezember 2011

Roger Federer Superstar

Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 17:20

Das hölzerne Bengele aus Basel, Roger Federer, ist gemäss Reputation Institute nach Nelson Mandela der angesehenste Mensch der Welt. Bravo. Es folgen Geld (Bill Gates, Warren Buffett und Richard Branson), der Marketing-Bluffer Steve Jobs, dann viele Amerikaner und Asiaten, Präsidenten und Schauspieler. Merke: Die Weltbevölkerung spinnt.

Von Newt Gingrich lernen

Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 16:30

Der republikanische Präsidentschaftskandidat weiss, wie man Geld verdient. Newt Gingrich ist „highly professional“, was den Wahlkampf betrifft:

  • Die Gingrich Group macht USD 55 Mio. Umsatz mit Beratungsaufgaben.
  • Sein Center for Health Transformation, finanziert von allen wichtigen Pharmafirmen der USA, verlangt von jeder Firma Jahresgebühren bis zu USD 200 000.—
  • Mit Fundraising holt er (bisher) USD 2,9 Mio.
  • Bei Fox News verdient er als Kommentator USD 1 Mio. p.a.
  • Die steuerbegünstigte Organisation „Renewing American Leadership“ will „Amerikas jüdisch-christliches Erbe“ bewahren. USD 200 000 für Newt.

Ersparen Sie mir weitere Details, dies war nur der Anfang. Unsere Parlamentarier sollten daraus lernen.

SVP , BloVP und BaVZ?

Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 16:00

Weil Dr. Christoph Blocher in seinem Leben niemand traute und immer nur „Untergebene“ kannte, denen er befehlen konnte, leidet sein Reich mangels geeigneten Führungspersonals unter Überdehnung.

Wer den Thurgauer Nationalrat Hansjörg Walter beobachtete, wie er halbherzig und fast missmutig seine Kandidatur für den Bundesrat vortrug, der ahnte schon den folgenden Absturz. Die SVP hat ein Personalproblem, weil sie ein Strategieproblem hat. Ist sie nun eine echte SVP oder nur eine BloVP? Heute ist die Antwort klar: Sie ist das Lieblingsspielzeug eines Milliardärs, der von seiner Puppe nicht lassen kann.

Das gilt auch für die „Basler Zeitung“, die er zu einem rechtslastigen nationalen Flaggschiff machen wollte. Wieder war es eine unglückliche Personalpolitik an der Spitze des Unternehmens, wo Moritz Suter nicht jene operativen Ergebnisse brachte, welche Vater und Tochter Blocher von ihm erwarteten. Ob Filippo Leutenegger eine Druckerei sanieren kann, das wird sich zeigen. Mit Markus Somm hat er jedenfalls einen exzellenten Chefredaktor, der mehr kann als im Rahmen einer BaVZ, einer „Basler Volkszeitung“, einem schwächelnden Christoph Blocher die Stange zu halten.

Wer aus der „Basler Zeitung“ eine Art konservativer „Die Welt“ nach Hamburger Vorbild machen möchte, wird scheitern. In Deutschland hat sich das konservativ-alte Bürgertum weithin aufgelöst. In der Schweiz, weniger in Basel selber, haben wir noch Altkonservative, aber nicht genügend, während die jungen Schweizer Konservativen kaum noch lesen können, jedenfalls besser Englisch als Deutsch.

Eine echte SVP, die Freunde gewinnt, anstelle sie zu zerstören, eine „Basler Zeitung“, die offen für die Anliegen der Tüchtigen dieser Welt ist, haben Zukunft. Einst habe ich Christoph Blocher zugetraut, solches zu leisten. Heute nicht mehr.

Zwei Parlamentsrevolten gegen kantonale Regierungen

Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 15:10

In den Kantonen Luzern und  Zürich haben die Parlamente die Budgetvorlagen ihrer jeweiligen Regierungen zurück gewiesen. In beiden Fällen wollten sich die Regierungen den Wünschen ihrer Parlamentarier nicht beugen, mehr zu sparen anstelle die Steuern anzuheben. Was geht vor? Die Regierungen sind meist mehr der Verwaltung zu Willen als ihren Wählern. Wer als Regierungsmitglied sicher wiedergewählt werden will, tut gut daran, nicht gegen die Interessen der Verwaltung zu handeln, weil deren Angehörige meist geschlossener bei Wahlen auftreten als ein diffuses Bürgertum, das sich oft seiner Wahlpflicht entzieht. In Zürich wie Luzern haben die Parlamente deutlich Gegensteuer gegeben.

Wachstum ohne Leistung?

Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 12:40

Die japanische Wirtschaft ist eine Art Zombie: Verschuldet wie diejnige von Island, kein Ausweg in Sicht. Die us-amerikanische Wirtschaft ist wie ein Auto im Winter, das seit zehn Jahren den Kickstarter bedient, aber der Motor springt nicht an. Die EU-Europäer wollen sich mehr denn je gemeinsam aus dem Schuldensumpf ziehen, aber ohne Sparen und hohe Steuern funktioniert dies nicht. Inflation als Rettung? Das hatten wir schon öfter.

Merkwürdig, die Weltbevölkerung wartet darauf, gerettet zu werden. Das notwendige Geld treibt in riesigen Finanzwolken um den Globus. Es ist auf Beute aus, nicht auf Investitionen.

 
     
     
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