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Tagesarchiv für 9. Dezember 2011

„Weltwoche“ und „tachles“ überraschen

Freitag, den 9. Dezember 2011 um 17:09

Wir haben wieder zwei Magazine in der Schweiz, die gerade im kommenden Jahr viel guten Lesestoff versprechen: „Weltwoche“ und „tachles“.
Die „Weltwoche“ hat mit der Urs Paul Engeler –Drohne der obersten SVP-Führung einen Blattschuss erteilt, wie niemand sonst dazu in der Lage gewesen wäre. Exzellenter Journalismus, aber ob die Freundschaft der beiden Egozentriker Christoph Blocher und Roger Köppel dies überlebt? Solche „Freunde“ wünscht sich niemand.
„tachles“, das jüdische Wochenmagazin, von Chefredaktor Yves Kugelmann seit Jahren glänzend geführt, hat mit Andreas Mink einen Redaktor und Kommentator, der keine Furcht kennt. Als einziger in der Schweiz legt er offen, wie Mitt Romney, Newt Gingrich und John Bolton den Iran mit Bombenabwürfen und Kommandoeinsätzen destabilisieren wollen. Mink geht auf Distanz: Mehr Ritual als Realität nennt er den Auftritt der US-Grossmäuler vor der Republican Jewish Coalition.
Die beiden Jahres-Abos habe ich natürlich verlängert.

Respekt vor den Grossbankern – warum?

Freitag, den 9. Dezember 2011 um 17:00

Der UBS-Konzern wurde am 16. Oktober 2008 vom Schweizer Volk gerettet, als der Bundesrat beschloss, der grössten Schweizer Bank 70 Milliarden Dollar an schlechten Schulden abzukaufen. Jetzt lässt uns die Konzernleitung wissen, sie habe weitere 70 Milliarden Dollar an „bad loans“ abzubauen. Jeder Gewerbebetrieb, der derart handeln würde, bekäme von den Banken mit Recht keinen Rappen mehr. Diese aber haben 90% des Schweizer Volks gecornert, denn die Leistungen der Banken an ihre Kunden unterscheiden sich kaum noch. Sie sind schlecht.

Der neue FDP-Präsident: Liberaler Superman gesucht

Freitag, den 9. Dezember 2011 um 12:25

Natürlich darf es auch eine Frau sein, aber die Deutschschweizer Freisinnigen, die nie einen Zugang zum langsam ausscheidenden Fulvio Pelli gefunden haben, werden eine starke, intellektuelle und mediengewandte Persönlichkeit verlangen, die dem Freisinn wieder den alten Glanz geben kann.

Derweil gehen die Zeichen in eine andere Richtung, als vom alten Zürcher Freisinn gewünscht: Die in vielen Kantonen und im Bund taktisch starke Linke hat den Ruf wach werden lassen, es möge zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen SVP und FDP kommen. Die Schweiz, so der Gedanke, ist kein links-grünes Exerzierfeld, sondern eine solide Basis für den globalen Kapitalismus. Roger Köppel ist mein Zeuge.

Für den neuen FDP-Präsidenten bedeutet dies: Er muss nicht nur „Arena“-tauglich sein, sondern auch SVP-tauglich. Wer kann dem alternden Chefstrategen der SVP Schweiz, Dr. Christoph Blocher, paroli bieten? Wer hat den Charme des immer noch jugendlich wirkenden SVP-Parteipräsidenten Toni Brunner? Wer die elegant-giftige Zunge eines Christoph Mörgeli?

Wenn die FDP jetzt den falschen Personalentscheid trifft, nach gut 20 Jahren des Niedergangs, wird sie eine 15%-Partei bleiben und wahrscheinlich weiter absinken.

Unterschätztes St. Gallen

Freitag, den 9. Dezember 2011 um 8:08

Albert Kriemler, Kopf und Aktionär von Akris, ist einer jener heimlichen globalen Stars, die in St. Gallen arbeiten und leben. Fredmund Malik, der aus Vorarlberg stammende Mentor und Berater, Hauptaktionär der Malik Gruppe, hat St. Gallen die Treue gehalten und dort eine Beratungsfirma von Weltrang aufgebaut. Dr. Konrad Hummler, geschäftsführender Teilhaber der Bank Wegelin & Co., ist zum intellektuellen Meinungsführer des Finanzplatzes Schweiz aufgestiegen und dient der NZZ-Gruppe als VR-Präsident. Vincenz Pierin führt aus St. Gallen die ehrgeizige Raiffeisen Gruppe, heute die drittgrösste Bank der Schweiz. Die Universität St. Gallen hat ehrgeizige Studenten, die gerne in St. Galler Firmen arbeiten, was dort den Geist jung hält.

 
     
     
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