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Tagesarchiv für 8. Dezember 2011

Deutschland besteuert das Volk

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 16:05

Ein Vergleich zwischen dem französischen und dem deutschen Steuersystem beweist: In Deutschland werden Arbeit und Konsum höher als in Frankreich besteuert. Dafür besteuert Frankreich das Kapital höher als die Deutschen.

Rolf Dörig siegt über Maschmeyer

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 14:55

SwissLife-Aktionäre, Manager und Mitarbeiter können aufatmen. VRP Rolf Dörig hat sich gegen den einstigen 10%-Aktionär Carsten Maschmeyer durchgesetzt und diesen zum Verkauf seiner Anteile wie zum Rücktritt aus dem Verwaltungsrat bewegt. Wir haben vom ersten Tag an geschrieben: Maschmeyer ist ein grosses Image-Risiko für SwissLife; nach zweieinhalb Jahren hat man dies eingesehen.

Rendite aus dem Krankenbett

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 13:45

Krankenhäuser sind Geldmaschinen, die von Kranken, dem Pflegepersonal und den Ärzten angetrieben werden. Wenn die Klinikgruppe Hirslanden mit CHF 3 Mia. verschuldet ist, müssen dies Private oder der Staat bezahlen. Die Patienten haben keine Wahl: Sie sind krank und wollen wieder gesund werden, koste es, was es will.

CS Group: Wintersport als Konsumfaktor

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 13:40

Wer einen Metzger fragt, was man kaufen solle, wird immer zuerst auf Fleisch und Wurst verwiesen. Wer eine Schweizer Grossbank fragt, welches die attraktivsten Orte des Schweizer Wintertourismus‘ sind, wird man auf die attraktivsten Winterkonsumorte verwiesen. Flankierend wird der Kommentar nachgeschoben, der Wechselkurs habe sicher nicht jene negative Bedeutung für den Tourismus, welche man ihm zuschreibe.

In einem haben die CS-Touristiker recht: Wer keinen Schnee hat, wird es schwer haben und wer keine Spitzenhotels hat, wird keine attraktiven Renditen erwirtschaften. Die CS-Studie belegt, dass Klosters, Crans-Montana und Savognin, aber auch Leukerbad und Davos, wie viele andere Orte auch, attraktiv werden müssen für wohlhabende Minoritäten. Wie dies finanziert werden soll, sagen die Bankiers nicht.

US-Amerikanische Impressionen

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 12:25

Newt Gingrich, republikanischer hundertfacher Millionär, dessen Geld von der Ehefrau kommt, weiss, wie er als kommender US-Präsident die Armut im Land bekämpfen will: „Die Kinder der Armen sollen als Hausmeister in unseren Schulen arbeiten.“ Das ist nicht viel anders in der Schweiz, wo der Bundesrat soeben beschlossen hat, dass die ausländischen Führungskräfte in der Schweiz, die ihre Kinder in „International Schools“ senden, das Schulgeld von der Steuer abziehen dürfen. Schweizern bleibt dieses Privileg verwehrt.

Die USA behandeln die Schweiz wie eine Bananenrepublik. Sie wollen bis Mitte kommenden Jahres uneingeschränkten Einblick in unsere Personaldaten. Es gibt nicht wenige Schweizer, welche von den USA dafür Gegenrecht verlangen würden.

EU und Bilaterale lasten auf der Schweiz

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 12:22

Wenn wir nun vor einem neuen Stromabkommen mit der EU stehen, werden wir dort wohl am kurzen Zügel gehalten. Die Einbindung der Schweiz in den europäischen Strommarkt, die auch in unserem Interesse ist, aber zu welchem Preis, wird wohl Wünschen, die an den Finanzplatz gerichtet sind, mehr Spielraum verleihen.

Die EU und die Bilateralen lasten auf der Schweiz. Es sind die Sünden der Vergangenheit, die vom Bundesrat falsch gesteuerte EWR-Abstimmung mit dem Zusatz „Vorstufe zum EU-Beitritt“, die zum freiwilligen Souveränitätsverzicht des Landes geführt haben. a. Bundesrat Dölf Ogi schweigt, wer ihm damals zu einer höheren Erkenntnis verholfen hat. Frank A. Meyer „und ein weiterer Journalist“, wahrscheinlich aus dem Hause Ringier, gelten als gesetzt. Neu ist die Annahme, der verstorbene Schweizer Botschafter Bruno Spinner könne hinter dem Rücken des damaligen Verhandlungsführers, Staatssekretär Prof. Dr. Franz Blankart, die Trendwende ausgelöst haben. Ganz neu wird auch der stets gequälte Blick von IKRK-Präsident Jakob Kellenberger interpretiert, dem man bisher das Leiden an der Welt als Auslöser zugeschrieben hat, denn Kellenberger wird als „missing link“ vermutetet, der zusammen mit Spinner und Meyer den Bundesrat in eine wenig dauerhafte, weil langfristig nachteilige Position manövrierte. 1993 wird derart zum Schicksalsjahr der Schweiz.

Banken widersprechen Jürg Schmid

Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 9:20

Unser glänzender nationaler Tourismusdirektor Jürg Schmid, der die Fähigkeiten des Lobbyings ebenso perfekt beherrscht wie die des mündlichen Ausdrucks, hat nun während Monaten gejammert (und dafür Millionen aus dem Parlament erhalten), der zu hohe Kurs des Schweizerfrankens mache den Tourismus kaputt. Sehr trocken hat jetzt die Credit Suisse Group in einer Studie gekontert, es sei die Konjunktur und nicht der Franken, welche die Ausländer davon abhalte, in der Schweiz Ferien zu machen. Ganz uneigennützig dürfte dieser (Konzern-)Kommentar auch nicht sein, legen die beiden Grossbanken doch keinen Wert darauf, ihre Rolle in der globalen Währungsspekulation, wo sie bedeutende Positionen inne haben, offen zu legen. Die Schlüsselfrage, ob unsere beiden Grossbanken in kritischen Wochen gegen den Franken spekuliert haben, wird von ihnen wie folgt beantwortet: „Wir haben dies im Auftrag von Kunden getan.“ Immerhin, Jürg Schmid und seine kantonalen Kollegen wissen jetzt, welches Argument nicht mehr sticht.

 
     
     
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