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Tagesarchiv für 2. Dezember 2011

Arme Bank mit reichen Kunden

Freitag, den 2. Dezember 2011 um 14:46

Der Credit Suisse, der zweitgrössten Schweizer Bank, geht es noch schlechter als der UBS, der grössten Schweizer Bank. Dabei hat sie 35% aller Milliardäre der Welt in ihrem Kundenportefeuille; vor drei Jahren waren es nur 25%. Man sieht daran, eine Bank kann auch mit UHNI’s schlechte Zahlen bringen.

Wer Sarasin sagt, muss künftig Safra denken. Bei den Safra weiss man, dass es Syrer sind, die nach Brasilien auswanderten. Die Sarasin stammen tatsächlich von den Sarazenen ab, die auch aus dem Mittleren Osten über Nordafrika und Spanien in die Schweiz einwanderten. Ich schlage vor, dass man künftig mit „Schweizer“ keine Nationalität mehr bezeichnet, sondern einen Qualitätsbegriff. Schweizer können auch Brasilianer, Deutsche, Russen und Japaner sein, wenn sie gewissen Normen Genüge leisten.

Die Sitten der „seriously rich“

Freitag, den 2. Dezember 2011 um 9:10

Wenn sich Henry Kravis und George Roberts als je dreifache USD-Milliardäre zu den „seriously rich“ dieser Welt zählen, sollten sie einmal an den Zürisee kommen. Viktor Glasenberg, der Südafrikaner, der als Fast-Schweizer in Rüschlikon wohnt, stemmt sicher mehr als acht Milliarden, nicht anders als Klaus-Michael Kühne, der immer-noch-Hamburger aus Schindellegi, der trotz Börsenschwäche im Logistik- und Schifffahrtsgeschäft nicht tiefer einzuschätzen ist. Die Amerikaner machen nur mehr Lärm um ihre Milliarden und sind schon stolz darauf, “wenn wir in Indien Tempel besichtigen, die nicht einmal die Einheimischen kennen“. Wer heute nicht in der Schweiz lebt, hat ohnehin etwas falsch gemacht.

Frank A. Meyers Belehrungen aus dem fernen Berlin

Freitag, den 2. Dezember 2011 um 8:15

Wie Ovid aus Rom an das Schwarze Meer und Machiavelli aus Florenz verbannt, meldet sich der berühmteste Schweizer Exilierte, Frank A. Meyer, aus dem fernen Berlin wöchentlich zu Wort. Aus dem Macher, dem es eine Lust war, hinter unseren Bundesräten die graue Eminenz zu spielen, ist ein Weltphilosoph geworden, der larmoyant die Verschlechterung der Zeiten beklagt. Dabei war er einer der zwei Journalisten, die zusammen mit zwei Chefbeamten den damaligen Bundesrat Dölf Ogi davon überzeugten, man könne das „Trainingslager“ EWR nur akzeptieren, wenn dies mit einem Beitrittsgesuch zur EU verbunden werde. Das Team Meyer-Ogi hat damit ein historisch zu nennendes Eigentor geschossen, das eine Verbannung nach Berlin oder in die UNO durchaus rechtfertigt. Deshalb ruft der St. Galler Privatbankier Dr. Konrad Hummler (Wegelin & Co.) verstärkt dazu auf, das EU-Beitrittsgesuch zurück zu ziehen. Der jetzt amtierende alte Bundesrat mit einer Calmy-Rey und einem Schneider-Ammann wird derartiges nicht mehr leisten wollen.

Unterschätzte Klosterstädte: Bibel und Bares

Freitag, den 2. Dezember 2011 um 8:00

In der Klosterstadt Einsiedeln geht die Post ab. Die Immobilienpreise rund um das gut 1100jährige Benediktinerkloster, wo Abt Martin Werlen eine neue Blütezeit ausgelöst hat, rasen in die Höhe. Es wird gebaut, wie rund um Zürich; das Gewerbe blüht. Dies sind die Folgen des Wachstums innerhalb der Grossregion Zürich, das den Kanton Schwyz in besonderem Masse begünstigt hat. Kultur, Schnee, Natur, das sind Einsiedelns besondere Attraktionen. Nicht minder blüht der Immobilienhandel im Sarneraatal, ebenfalls von einem berühmten Kloster geprägt. Dort kommt die Nachfrage aus dem Luzernischen, weil Zug für viele zu teuer geworden ist. Man sollte deshalb das Wachstum der Klosterstädte besonders im Auge behalten, weil Bibel und Bares sich immer gut vertragen.

 
     
     
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