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Tagesarchiv für 25. November 2011

Warum kein „Goldküstentag“ in Winterthur?

Freitag, den 25. November 2011 um 17:17

Ein durchaus erheblicher Anteil der Steuern der Einwohner von Küsnacht, Zumikon und Zollikon fliesst an die Stadt Winterthur, die meines Wissens bisher kein Zeichen des Dankes gegeben hat, obwohl diese Praxis den Winterthurern zu erheblichem Wohlstand verholfen hat. Weil die Goldküstenbewohner in diesem Fall „taxes without representation“ zahlen, was in Amerika zur bekannten Revolution gegen Grossbritannien geführt hat, wäre ein jährlich wiederkehrender Tag des Dankes, ein Goldküstentag in Winterthur, vergleichbar den Erntedankfesten, angebracht.

Immerhin renovieren die Winterthurer ihre einstige Arbeiterstadt mit diesem Geld ganz ansehnlich. Sie haben das Unglück der Griechen vermieden, mit dem Geld von aussen den eigenen Missstand noch zu befördern, wobei dies als griechische Praxis gelten darf: Schon Perikles ruinierte den Stadtstaat von Athen, hinterliess aber den Parthenon; die heutigen Griechen haben eine unpünktliche U-Bahn und ein frühzeitig  ruiniertes olympisches Stadion. Im kommenden Jahr werden Zumikon und Zollikon, FDP-Anträgen folgend, mehr Steuern bezahlen müssen. Welche Stadien braucht Winterthur?

Wer will 2000 junge, kräftige Männer?

Freitag, den 25. November 2011 um 17:15

Das Bundesamt für Migration sucht dringend Unterkünfte für 2000 „mehrheitlich junge, kräftige Männer“, die in der Schweiz einen Unterschlupf suchen. Sie sind erstmals von zu Hause weg und freuen sich darauf, in der Schweiz integriert zu werden. Die Gemeindebehörden und die Bewohner dieser Gemeinden freuen sich keineswegs, denn sie brauchen keine „2000 junge, kräftige Männer“, welche die Landessprachen nicht beherrschen und auch sonst meist schwer integrierbar sind. Wir sind auf derlei nicht vorbereitet.

Dänisch Ferien machen, in Aserbeidschan tanken

Freitag, den 25. November 2011 um 14:50

Obwohl die SVP den Eindruck macht, als gehöre die Schweiz noch den Schweizern, leben wir doch in einer viel bunteren Welt. Alleine das Gefühl, an meiner Esso-Tankstelle, die bisher den US-Amerikanern gehörte, schon in Aserbeidschan zu sein, dessen Regierung das Schweizer Tankstellen-Netz soeben übernommen hat, sollte uns beflügeln; vielleicht können wir dort bald Teppiche kaufen und Reisen ans Kaspische Meer buchen.

Kuoni, einst zusammen mit der zum Absturz gebrachten Swissair ein Schweizer Traumpaar, das zusammen Schweizertum par excellence verkörperte, lässt schon seit 15 Jahren kaum von sich hören, wird jetzt von einem Dänen geführt, der aber ganz Westeuropa mit betreuen muss. Kein Wunder, dass Spezialanbieter, wie ohnehin mässig bezahlte Journalisten, diesen Markt für sich entdeckt haben. Sie bieten tolle Leistungen und Persönlichkeit.

Angst vor Deutschland?

Freitag, den 25. November 2011 um 13:50

Wenn die „Weltwoche“, die ihre Substanz aus der SVP und dem Prinzip Widerspruch bezieht, Deutschland zu den „Totengräbern der Demokratie“ zählt und von Henryk M. Broder als „failed state“ bezeichnen lässt, darf dies eher als Humoreske gelten. Dass die „NZZ“ gleichentags vor einer „Germanisierung“ Europas warnt, ist sicher hoch übertrieben. Immerhin helfen die Deutschen entscheidend mit, den Euro und die EU zu stabilisieren, was jedoch nicht in jedermanns Interesse ist. Die Schweiz darf sich trösten, adoptiert sie doch derzeit den Kosovo als 27. Schweizer Kanton, wo ein Schweizer Oberkommandierender in Kürze die oberste UNO-Gewalt ausüben darf.

 
     
     
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