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Tagesarchiv für 24. November 2011

Der Grübel-van Rompuy-Irrtum

Donnerstag, den 24. November 2011 um 13:55

Schon Oswald J. Grübel, der als CEO des UBS-Konzerns in der Kommunikation keine glückliche Hand bewies, ebenso wenig wie VR-Präsident Kaspar Villiger, der mit grosser Sicherheit vorzeitig zurück treten wird, sagte „Unser Ruf wird besser werden, wenn wir wieder Geld verdienen“. In die gleiche Kerbe haut Hermann van Rompuy, der Präsident des Europäischen Rats, der den schlechten Ruf der EU mit den Worten kommentiert: „Sobald es uns gelungen ist, die Schuldenkrise zu überwinden, wird sich das Ansehen der EU automatisch wieder verbessern.“ Umgekehrt ist der Schuh: Würde die EU den Beweis antreten, dass die Europäer sie wirklich brauchen, würde deren Image sich schlagartig verbessern, ebenso wie die Bereitschaft aller, die notwendigen Lasten zu tragen. Weder die Grübel’sche UBS noch die EU-Spitzen konnten beweisen, dass sie ihrer Aufgabe gewachsen sind.

Oswald J. Grübel und Walter Kielholz im Clinch

Donnerstag, den 24. November 2011 um 11:45

Während Oswald J. Grübel, ex CEO des UBS-Konzerns, darauf besteht, dass VR-Präsidenten ausser der Bestimmung der Spitzenmannschaft wenig zu sagen hätten und in der Schweiz in ihrer Funktion überschätzt würden, meldet sich auch Walter Kielholz, VRP der CS Group zu Wort mit der Aussage: „Es kann nicht sein, dass sinkende Margen im Bankgeschäft über geringere Gewinne und Dividenden einzig vom Aktionär absorbiert werden.“ Damit macht er klar, dass der VRP in erster Linie die Interessen der Aktionäre vertritt, eine Aufgabe, die zu unterschätzen leichtfertig wäre.

Kielholz findet den Finanzplatz Schweiz „paradiesisch“. Das ist nahe am „Glücksfall Schweiz“, wie er vom St. Galler Privatbankier Dr. Konrad Hummler (Wegelin & Co.) anlässlich des Ustertags 2011 geschildert wurde. Oswald J. Grübel sieht bis zu 20 000 arbeitslose Banker auf die Schweiz zukommen, die Bilerateralen seien gescheitert. Kielholz meint, die Zeit der Banker, die mit Handelsaktivitäten nach oben gekommen seien (Marcel Ospel, Oswald Grübel, Lloyd Blankfein) sei ohnehin vorbei.

Classe politique – Classe amoureuse

Donnerstag, den 24. November 2011 um 10:00

Die Liaison Peter Jossen und Ruth Genner, Walliser Nationalrat und Vorzeige-Stadträtin der Zürcher Grünen, hat vielen den Atem verschlagen. Nicht minder das deutsche Traumpärchen Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, der seiner Frau und Co-Autorin Christa Müller schnöde adieu gesagt hat. Was unsere Politikerinnen und Politiker miteinander treiben, gerade auch in der Schweiz, verschlägt uns nicht nur politisch, sondern auch erotisch die Stimme. Offensichtlich hat die Classe Polititique keine Zeit mehr, das Wahl- und Stimmvolk in ihr persönliches Beziehungsnetz zu integrieren. Die classe amoureuse wird zu einem geschlossenen Verein.

 
     
     
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