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Tagesarchiv für 22. November 2011

Starbanker in italienischer Armut

Dienstag, den 22. November 2011 um 16:26

Wenn sich Italiens Starbanker Alessandro Profumo, 54, fotografieren lässt, tut er dies, ohne nachzudenken, vor dem Hintergrund uralter Trams, wie man sie in Buenos Aires zu sehen gewohnt ist. Ihm fällt auch nicht auf, dass die Büros hinter ihm in Häusern sind, die über 100  Jahre alt und wenig gewartet sind. Die Welt des privaten Reichtums und der öffentlichen Armut ist offensichtlich.

Lässt auch die Kompetenz der Bundesverwaltung nach?

Dienstag, den 22. November 2011 um 15:25

Wenn Silvio Borner, Emeritus der Universität Basel ausruft: „Ich habe die Unterlagen zum Thema Kernenergie studiert. Sie sind ungenügend. Die Unterlagen zur Gotthard-Sanierung sind es auch. Das darf nicht sein.“ ist dies ernst zu nehmen als Hinweis darauf, dass auch die Kompetenz der Spitzenbeamten der Bundesverwaltung deutlich nachlässt. Unsere durch die Geschichte bestätigte Annahme, dass bei schwachen Regierungen es die Spitzenbeamten sind, welche ein Land wirklich führen, wird damit ausser Kraft gesetzt. Die Frage „wer führt die Schweiz?“ mit den Zusatz „wohin?“ ist angebracht.

Revolten kommen meist überraschend

Dienstag, den 22. November 2011 um 10:27

Es ist ein unruhiger Spätherbst. Viele reiche und sehr reiche Mitbürger haben Angst, sie würden demnächst von Volkes Stimme enteignet und übertragen grosse Vermögen an ihre Kinder, damit diese nicht Gefahr laufen, einer 20%igen Erbschaftssteuer zum Opfer zu fallen. Ist es möglich, dass das Schweizer Volk revoltiert? An der Ustertagsfeier in der gleichnamigen Stadt im Zürcher Oberland nannte der St. Galler Bankier Dr. Konrad Hummler die Schweiz „keinen Sonderfall, sondern einen Glücksfall.“ Er schlug vor, andere europäische Regionen müssten das Recht haben, der Schweiz beizutreten, um eine Alternative zur EU zu haben.

Die Otto Ineichen-Revolte gegen FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli ist trotz mehrfacher Anläufe stecken geblieben. Dafür hat die SVP jetzt eine aus dem Kanton Glarus kommende Jenny-Revolte gegen die Blocher-Frey-Mörgelische Parteiführung. Sogar der aufrechte Ueli Giezendanner aus dem Aargau tritt auf seinen Plakaten nicht mehr mit dem Parteisignet der SVP an; diese ist eine Verliererpartei geworden.

Revolten gegen Pelli und Blocher? Gelingt es Christophe Darbellay nicht, seine Bundesratskandidaten durchzubringen, werden wir bald auch eine Darbellay-Revolte haben. Es sind Vorboten einer stürmischen Entwicklung, denn im kommenden Jahr werden Entlassungen und ein weiterhin sinkender Lebensstandard des Mittelstands zentrale Themen sein.

Noch eine schwäbische Hausfrau: B. Weder di Mauro

Dienstag, den 22. November 2011 um 7:00

Eine „schwäbische Hausfrau“ haben wir schon, die deutsche Bundeskanzlerin; nun schliesst sich ihr die Baslerin aus Guatemala an, B. Weder di Mauro. Die noch von Gerhard Schröder vorgeschlagene Wirtschaftsweise sieht nur eine eiserne Sparpolitik um Europa zu retten; das sei längst im Zerfall begriffen. Mehr weiss sie nicht zu sagen, die deutsche Weise.

 
     
     
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