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Tagesarchiv für 15. November 2011

Atomwaffen werden bleiben

Dienstag, den 15. November 2011 um 16:30

Wenn die Israeli (oder mindestens deren Regierung) sich gegen mögliche Atomwaffen im Iran wehren, ist dies ebenso verständlich, wie wenig logisch. Warum sollen die Iraner keine Atomwaffe haben, wenn die Israeli schon über mindestens 5-8 Atombomben verfügen? Der menschliche Wahnsinn geht einfach weiter. Als die erste Atombombe in den USA konstruiert wurde, haben die Wissenschaftler (Oppenheimer, Teller) sich gewunden, aber einen Fakt geschaffen. Jetzt wollen die stolzen Iraner, die einstigen Perser, das gleiche. Wen wundert’s?

Wenn meine Generation, die mit Glück dem 2. Weltkrieg entkommen ist, auch den dritten in Europa nicht erleben muss, gehören wir zum absoluten Ausnahmefall der Geschichte. Aus dieser Sicht sollten wir die Schweizer Armee wieder aufrüsten; wir werden sie vielleicht früher brauchen, als uns lieb ist.

EU-Elite in der Krise

Dienstag, den 15. November 2011 um 16:26

Die Europäische Union mit einem Übersetzer-Wasserkopf in Brüssel, einem EU-Parlament in Strassburg, das viel kostet und wenig bewirkt, und einer Euro-Perspektive, die erschreckend ist, darf als Projekt einer Elite bezeichnet werden, die sich sozialdemokratisch gibt, aber der Industrie wie den Banken den Weg geebnet hat. Jetzt befindet sich die EU in einer Legitimationskrise, weshalb Nationalökonomen an die Spitze Griechenlands und Frankreichs berufen werden, weshalb Programme anlaufen, welche die EU-Europäer nur ärmer machen werden, welche unabhängige Staaten, wie die Schweiz, steuerpolitisch in die Mangel nehmen. Merke: Die EU ist offensichtlich kein Zukunftsprojekt mehr, sondern ein Vergangenheits-Verteidigungsprojekt. Es geht künftig nur noch um eines: Wer hat, dem wird genommen; wer nicht mehr liefert, ist geliefert.

Willkommen, Ihr Griechen

Dienstag, den 15. November 2011 um 15:45

St. Moritz, von der griechischen Reederfamilie Niarchos als Spitzenstandort der Schweizer Hotellerie durch bedeutende Investitionen gerettet, Gstaad, wo die Livanos und die Angelopulos sich niedergelassen haben, und Genf, wo auch Nana Mouskouri ihre Tantiemen investiert, sind die Zentralen griechischer Superreicher. Es darf angenommen werden, dass sie mit Hilfe unserer grossen Anwaltskanzleien in der Schweiz noch weniger Steuern bezahlen, als sie dies in Griechenland bisher getan haben, wo sie kaum welche bezahlten.

Hier bietet sich eine attraktive Entwicklung an: Wir holen die Reichen der Welt noch konsequenter als bisher in unsere urbanen wie alpinen Zentren. Deren arme Bevölkerung oder Mittelstand, der zuhause die Spesen bezahlen muss, lassen wir aussen vor. „Reduce tot he max“ hiess einmal ein genialer, wenn auch heute vergessener Werbespruch, zur Einführung des Smart.

Die Israeli spinnen

Dienstag, den 15. November 2011 um 15:45

Der Zwergstaat Israel, von den USA freiwillig und den Deutschen minder freiwillig unterstützt, wollen das Grossreich Iran angreifen. Die Israeli haben Atombomben, die Iraner noch nicht, was den Angriffsdruck erklärt. Mit Ausnahme von U-Booten und Atomwaffen sind die Israeli den Iranern in jeder Beziehung militärisch unterlegen. David macht gegen Goliath aktiv, angesichts innerer Unruhen in Israel durchaus verständlich, denn Krieg einigt das Volk. Die USA haben vergleichbare Probleme: Das eigene Volk hungert zunehmend, eine Vision für die Zukunft fehlt, der militärisch-industrielle Komplex (Eisenhower) braucht Futter, d.h. Krieg. Wir Europäer sollten klug sein und uns distanzieren.

War das alles, Joe?

Dienstag, den 15. November 2011 um 15:31

Wie wenig sicher die heutige Welt auch für Superstars ist, zeigt das Gesicht von „Joe“ Ackermann, amtierender Vorstandssprecher der Deutschen Bank, als er wissen lässt, er werde nicht mehr antreten, um auch Vorsitzender des Aufsichtsrats desselben Instituts zu werden.

„Joe“ sieht am Ende seiner DB-Karriere, die mit Haus- und Bürodurchsuchungen endet, so verzagt aus wie seinerzeit in Zürich, als er wusste, Rainer E. Gut würde ihm den Titel CEO Credit Suisse verweigern. An seiner Stelle wurde Lukas Mühlemann, ex McKinsey, gewählt, was sich als Fehlentscheid herausstellen sollte.

War dies alles, Joe? Jahre voller Kampf, Glanz, Niederlagen. Was geblieben ist, sind einige Millionen. Was vor ihm liegt, sind langjährige Prozesse. Ein Gefühl wie Asche im Mund.

 
     
     
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