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Tagesarchiv für 11. November 2011

Profis rauben, wo Krieg herrscht

Freitag, den 11. November 2011 um 15:45

Schon in Bagdad, wo Museen und Ausgrabungsstätten gezielt geplündert wurden, hatte ich den Verdacht, dieser Krieg im Irak diene nur den Kunsthändlern. Bestätigt wird dies durch die Ereignisse in Libyen, wo aus den Museen von Benghazi Tausende wertvoller Objekte geraubt wurden. Die Kunst-Mafia folgt der Soldateska auf dem Fuss.

 

Milliarden gebunkert

Freitag, den 11. November 2011 um 14:20

Wenn 147 Konzerne die Welt beherrschen, wie eine Studie der ETHZ ergeben hat, dann finden wir viele dieser sehr reichen Familien in der Schweiz. Sie haben in unserem Land über USD 300 Mia. gebunkert; in 15 Staaten der Welt sind es total sogar USD 3 500 Mia. Alleine im Stadtstaat Genf finden wir:

–         USD 35 Mia. von Procter & Gamble

–         Hewlett-Packard mit USD 22 Mia.

–         Mit USD 13 Mia. DuPont de Nemours

–         Caterpillar mit über USD 11 Mia.

Diese Welt der A-Schweiz ist eingebunden in die globale Wirtschaft. Wir sind ein privilegierter Standort, wo die „headquarters“ ihre Aladin’schen Wunderhöhlen angelegt haben. Ein wenig davon fällt für uns ab.

Die Macht über die Armen

Freitag, den 11. November 2011 um 14:00

Die derzeit aktuellen „Verdingbuben“ waren arme Kerle, ebenso wie jene Kinder der armen Bündner, die in Italien als „spezzocamina“ in die verrussten Kamine klettern oder auf Bauernhöfen im Schwarzwald die schmutzigsten Arbeiten leisten mussten, von den 12jährigen Mädchen nicht zu sprechen, deren körperliche Unversehrtheit selten gesichert war.

Die Macht über die Armen drückte sich im 19. Jahrhundert in der Schweiz auch darin aus, dass die Gemeinden armen Antragstellern die Heirat verweigern konnten. Sie hatten einfach Angst vor den sozialen Folgekosten, wenn sie für die armen Familien aufkommen sollten. Körperlich starke Bettler und Bettlerinnen galten schon damals als Sozialschmarotzer und durften keine Spenden erhalten.

Steve Jobs war ein Syrer

Freitag, den 11. November 2011 um 10:35

Der amerkanische „boy wonder“ Steve Jobs war von Geburt her ein Syrer. Sein heute 80jähriger Vater, der den Sohn zur Adoption freigab, betreibt heute noch in den Bergen bei Reno ein grosses Spielcasino. Abdulfattah Jandali, der erst im Jahr2005 von seinem berühmten Sohn erfuhr, hat mit Mona Simpson auch eine berühmte Tochter, die als Buchautorin anerkannt ist. Beide Kinder vermieden den Kontakt zu ihrem Vater. An solchen Beispielen sehen wir, welche Qualität die Menschen im Mittleren Osten auszeichnet, seien es Syrer, Iraker oder Iraner.

Zweimal heisses Pflaster

Freitag, den 11. November 2011 um 10:01

Der bekannte Zürcher Erziehungswissenschaftler Jürgen Oelkers hat mit „Eros und Herrschaft. Die dunklen Seiten der Reformpädagogik“ (Beltz Verlag) ein Buch vorgelegt, das die Schweizer Paul Geheeb-Anhänger als Schlag in die Magengrube empfinden werden. Oelkers wird deshalb im NZZ-Feuilleton von Urs Hafner gleich auf Distanz gesetzt: „Zu wenig beachtet der Autor die Historizität, und schnell fällt er ein Urteil, das wenig Zwischentöne zulässt.“

Der Autor setzt sich mit der Knabenliebe im europäischen Schulsystem kritisch auseinander, indem er von der „love of comrades“, wie von Walt Whitman und Cecil Reddies propagiert, ausgeht, um dann auf die Landerziehungsheime bis zur deutschen Odenwaldschule zu sprechen zu kommen. Oelkers empfiehlt die staatlichen Schulen. Opfer der Landerziehungsheime waren meist die Kinder sehr wohlhabender Eltern, die sich den Privatunterricht der Reformpädagogen leisten konnten.

Der brillante Zürcher Anwalt und Strafverteidiger Dr. Valentin Landmann hat bei Orell Füssli „Nackte Tatsachen“ aufgelegt, einen 190seitigen Bericht aus dem Zürcher und Hamburger Rotlicht-Milieu. Landmann sagt: „Ein Milieu kann nur existieren, weil die bürgerliche Welt ebenfalls eine Affinität zum Milieu hat. Sie verteufelt es, kann aber nicht von ihm lassen.“  In einer Zeit, wo die Prostitution in vielen Ländern wieder zurück gebunden wird, warnt Landmann vor „übermässigen Eingriffen“ in diesen Mark. Im Rahmen einer liberalen Gesetzgebung seien die Frauen am meisten geschützt. In 15 „short stories“ macht Landmann deutlich, wie unter der bürgerlichen Oberfläche der Eros tobt.

Kaum „Sport und Spass in Weiss“

Freitag, den 11. November 2011 um 9:36

Besorgt blicken die Schweizer Berghoteliers auf die Wetterkarte. Es will kein Schnee kommen, obwohl jetzt eine gute Unterlage für die spätere Beschneiung wichtig wäre. Die „Neue Zürcher Zeitung“, hilfreich, stellt eine Sonderbeilage „Sport und Spass in Weiss“ zur Verfügung, wo für ein älteres Publikum, das noch lesen kann, auf nur acht Seiten – und dies in einem Wintersportland – über die Schneeregionen des Landes berichtet wird. Kaum ein junger Mensch wird dies lesen, denn die Texte sind lang, die Grafik nicht lebendig, sondern edel. Soweit so gut.

Inserieren unsere Hotels und Tourismusregionen in dieser Beilage? Nein. Mammut, das Carlton St. Moritz und die Jungfrau Region schalten kleine Inserate. Das Travelhouse bietet Reisen nach Lappland an. Israel wirbt für Jerusalem, ITO für Reisen nach Botswana. Die NZZ muss eine halbe Seite mit einem Eigeninserat füllen. Unsere Touristiker, Schweiz Tourismus an der Spitze, zeigen kein Interesse daran, in der führenden Tageszeitung der Schweiz, sechs Wochen vor Weihnachten, ihr Angebot zu präsentieren.

 
     
     
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