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Tagesarchiv für 7. November 2011

Ganze Männer – halbe Wahrheiten

Montag, den 7. November 2011 um 16:18

Die alte freisinnige Schein-Elite ist wohl zurecht untergegangen. Wenn sich Eric Honegger, der einmal als bundesratsfähig gehandelt wurde, heute 65, von Daniel Weber in einer „Aufzeichnung“ im „NZZ-Folio“ rechtfertigen lässt, beginnt seine Karriere mit 28 Jahren als Gemeinderat in der Zürichsee-Gemeinde Rüschlikon. In Wirklichkeit begann sie als Sohn eines FDP-Bundesrats, der auch keine Stricke zerrissen hatte. Honegger Fils beklagt sich, er habe sich an der Harvard Business School weitergebildet, sei also auf seine Aufgaben, auch als VR und VRP der Swissair, gut vorbereitet gewesen. Es reichte dennoch nicht. Mit ihm ging eine ganze Klasse unter, die sich bis heute nicht mehr erholt hat.

 

 

Piccards fliegende Litfass-Säule

Montag, den 7. November 2011 um 15:50

Bertrand Piccard ist ein genialer Kommunikator. Mit dem Solarimpulse hat er ein Flugzeug gebaut, das heute schon als fliegende Litfass-Säule in die Geschichte eingehen wird. „Joe“ Ackermann hat einige Millionen springen lassen, auch Nick Hayek hat seine Omega dort gleich unter der Steuerkabine platziert. Bayer und Solvay sind prominent zu sehen. Da auf dem physikalisch zweckmässigen, aber sonst nicht sonderlich attraktiven Rumpf noch Platz für weitere Logos ist, tourt der fröhliche Piccard jetzt durch Deutschland, um weitere Millionen zu sammeln. Fröhliche Exotik eines edlen Namens vor wissenschaftlichem Hintergrund hat die Kassen schon immer klingeln lassen.

Genf schlägt Zürich bei Bloomberg

Montag, den 7. November 2011 um 13:52

Wie sehr Zürich Provinz geblieben ist, zeigt die Einladung von Pierre Maudet, dem „maire de Genève“, an die Tafel von Michael Bloomberg, der die Chefs von 20 Weltstädten nach NYC eingeladen hatte. Die Zürcher Stadtpräsidentin Corinne Mauch, Zürcher Stadtpräsidentin ohne Fortune, die schon von der Deutschen Lufthansa in Kloten als Taufpatin eines Flugzeugs abgelehnt worden war, durfte nicht als „N1 of Switzerland“ über den Atlantik fliegen. Die Genfer waren, mit den Vertretern von Buenos Aires, Stockholm und Barcelona zusammen, gefragter.

 

Blick nach innen – Hedonisten flüchten

Montag, den 7. November 2011 um 12:50

In diesem Winter werden die Schweizer Hoteliers um jedes belegte Bett kämpfen müssen. Wie Demoscope schreibt, hat der Schweizer seinen Blick seit Jahren vermehrt nach innen gerichtet, ist konservativ geworden. Die Hedonisten würden ins Ausland fliehen. Genau dies sind keine guten Nachrichten für unsere Hoteliers. Wenn der nach innen gerichtete, konservative, sparsame Schweizer Gast mit seiner aus Bruchstücken sich zusammen setzenden Familie sein Wässerchen „ohne“ trinkt, geht in Tirol die Post ab. Unseren, ach so seriösen, Touristikern mit dem ernsten Managerblick fehlt die wahre Fröhlichkeit. Seit Wochen sind die Oktoberfeste in der ganzen Deutschen Schweiz ausgebucht, wo getrunken, gesungen und geschunkelt wird. Nur in Saas Fee soll es anders werden: Dort hat der Tourismusverein mit Hotelier Beat Anthamatten (5*ferienart resort & spa) „Die freie Ferienrepublik Saas Fee“ ausgerufen. Er wird uns noch wissen lassen, welche Freiheiten die Saasini ihren Gästen bieten.

 
     
     
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