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Tagesarchiv für 3. November 2011

Weltuntergang in 20 Jahren?

Donnerstag, den 3. November 2011 um 17:00

Angst vor den Banken treibt die Menschen auf die Strasse, Angst vor den Hungernden Indiens führt zum Ferienverzicht vieler, die sich derartiges nicht antun möchten. Angst vor Inflation und kommender Verarmung beschäftigen sicher die Hälfte der Bevölkerung der Schweiz und Europas. Der Deutsche Bundestag hat den bisher gescheiterten amerikanischen Apokalyptiker Dennis Meadows beigezogen, um unsere Zukunft zu beraten. Ergebnis: Katastrophale Hungernöte sind zu erwarten, auch der Zusammenbruch unserer westlichen Demokratien. Zukunft habe die „smarte Diktatur“ Singapurs.

Die UNO meint unverdrossen, die Erde werde bis zum Ende dieses Jahrhunderts gut 10 Milliarden Menschen tragen. Der Wiener Institutsdirektor Wolfgang Lutz geht davon aus, dass die Menschheit spätestens ab 2060 schrumpfen wird. Ob sie dies freiwillig tun oder in Teilen verhungern wird, sagt er nicht.

Genf vermisst Calmy-Rey

Donnerstag, den 3. November 2011 um 16:25

Während FDP-Bundesrat Didier Burkhalter sich bereit hält, das Departement für Äusseres zu übernehmen, bedauern die über 28 000 ausländischen Spitzenkader und deren Mitarbeiter in Genf den Rücktritt von Micheline Calmy-Rey. Sie habe Genf ein „Goldenes Zeitalter“ beschert, weil unsere SP-Magistratin am unteren Ende des Léman erheblich investieren liess. Deshalb wird in Genf die Rechnung aufgemacht, man zahle pro Jahr nur Fr. 147 Mio. an die UNO, erhalte aber Leistungen im Wert von Fr. 2,5 Mia. An Didier Burkhalter werden jetzt schon Forderungen gestellt, man möge 20 ausländische Botschaften mindestens teilfinanzieren, weil sich deren Staaten einen Aufenthalt im teuren Genf nicht leisten können. Was die Schweiz wirklich in Genf investiert, sei es über Steuererleichterungen, Subventionen an die internationalen Behörden, die Finanzierung neuer Institutionen oder die Übernahme von Baukosten wurde noch nie ausgerechnet.

Krise an der Goldküste

Donnerstag, den 3. November 2011 um 16:00

Die beiden wohlhabenden Goldküstengemeinden Zumikon und Zollikon werden im kommenden Jahr ihre Steuern signifikant erhöhen; es bedeutet monatliche Mehrkosten pro Kopf oder Familie von 50-300 Franken. Subventioniert werden von beiden konservativen SVP- und FDP- Gemeinden mit Dutzenden von Millionen die politisch links stehenden Städte Zürich und Winterthur mit Fr. 143 Mio. und Fr. 166 Mio., die sie über den kantonalen Finanzausgleich erhalten. Jeder Winterthurer wird mit über Fr. 1600 p.a. subventioniert, jeder Zürcher mit 370 Franken.

Das sind nicht die einzigen schlechten Nachrichten von der vorderen Zürcher Goldküste: Die Begünstigten von Pauschalsteuern sind zu zwei Dritteln in andere Kantone ausgewandert. Zumikon und Zollikerberg leiden unter den Südanflügen und laufen Gefahr, bald auch Südstarts vom Flughaften Kloten her ausgeliefert zu sein. Dort sind Pistenausbau und kürzere Nachtruhezeiten kein Tabu-Thema mehr. Dennoch sind Grundstücks- und Immobilienpreise hoch geblieben; zuwandernde Ausländer sind offensichtlich weniger lärm- und steuersensibel.

Zwei Umweltflops, einer kommt noch

Donnerstag, den 3. November 2011 um 16:00

Das Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken, ist ebenso Makulatur wie der Mehrwert von Hybridautos, die sich für den Käufer frühestens nach fünf Jahren rentieren. Ersteres hat ein Team der ETH Zürich ermittelt, letzteres das Magazin K-Geld. Sonnenkollektoren auf dem Dach „rentieren“ sich frühestens nach 7-10 Jahren. Der Ausstieg aus der Kernenergie, wie von Doris Leuthard und Martin Bäumle betrieben, ist vorläufig aussichtslos und wird bei den Privaten Kostensteigerungen zur Folge haben, die niemand tragen will. Zuletzt wird es wie bei den Gebühren für die Krankenkassen sein: Wer nicht zahlen kann, wird vom Steuerzahler subventioniert. Keine guten Aussichten.

Wer nicht klagt, ist ein Dummkopf

Donnerstag, den 3. November 2011 um 15:25

Die Bauern klagen, sie würden mit der neuen Landwirtschaftspolitik 14-17 unter den Boden gepflügt, die Hoteliers klagen, die Spekulanten des Finanzplatzes hätten den Franken zu sehr in die Höhe getrieben und damit ihre Betten geleert, das Gewerbe und die KMU klagen, sie hätten zu wenig Kredit und noch weniger gut geeignete Mitarbeiter, Migros, Coop und die Möbelhändler klagen, zu viele Schweizer würden im Ausland einkaufen und die Wirte klagen, sie müssten zu teures Schweizer Fleisch verkaufen, das sich bald niemand mehr leisten könne. Sogar die Pharmaindustrie, vertreten durch Thomas Cueni, klagt, sie würde in Bern nicht ganz ernst genommen. Die Banker klagen, sie würden vom Staat über alle Massen kujoniert und die Dirnen klagen, sie würden an den Rand des erotischen Geschehens gedrängt. Dr. Christoph Blocher klagt, seine Partei, die SVP, sei träge geworden, weshalb seine Ständerats-Kandidatur auf wackligen Beinen steht. Christophe Darbellay, sein CVP-Kollege, klagt, die GLP und die BDP hätten ihn bei den Wahlen über den Tisch gezogen. Nur Fulvio Pelli klagt nicht mehr und sagt nach der Bekanntgabe seines verspäteten Rücktritts im kommenden Frühjahr: „Die kantonalen Partei müssen über meine Nachfolge entscheiden.“ Der Bundesrat klagt auch nicht, denn dafür gibt es keinen Sprecher. Dennoch ist der eidg. Chor der Verdammten eindrücklich.

Apple und Samsung: vom Wert guter PR

Donnerstag, den 3. November 2011 um 10:27

Smartphones verkauft Samsung mehr als Apple. An der Börse aber ist Samsung nur 88 Mia. Euro wert, Apple aber 266 Mia. Euro. Apple machte mit 14,1 Mia. Euro in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen neunmal höheren Gewinn als Samsung, weil es mit seinem PR-Zauber weltweit höhere Preise verlangen kann. Wir Schweizer bewundern solche „Magier“, wie Steve Jobs einer war. Er war kein technisches, sondern ein PR-Genie.

 
     
     
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