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Der CVP-Gletscher schmilzt weiter

31. Oktober 2011 um 13:00

Wer in den grossen Schweizer Agglomerationen die CVP sucht, muss ein leistungsstarkes Vergrösserungsglas benutzen. Von den 90 Parlamentariern in den Kantonen Zürich, Bern, Aargau und Waadt sind gerade noch vier von den CVP besetzt. Die Innerschweiz und das Wallis sind die Rückzugsgebiete der Christlich-Konservativen, die jetzt auch massiv an die neuen Mitteparteien Mandate verloren haben. Christophe Darbellay, CVP-Präsident, der die neuen Parteien GLP und BDP mit Geld und Strukturen massgeblich unterstützen liess, sieht sich nun von seinen Stiefkindern überholt. Was tun? Die urbanen Schweizer Kantone sind der ehemaligen Staatspartei davon gezogen; deren Bevölkerung lebt mehr in Europa und der Welt als in Martigny und Schwyz. Wie die FDP, hat auch die CVP kein Rezept gegen den Wählerschwund gefunden. Würde man dem Volk mehr zuhören und sich nicht so viel mit sich selbst beschäftigen, wäre dies anders.

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