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Tagesarchiv für 28. Oktober 2011

Schweiz: G 0.

Freitag, den 28. Oktober 2011 um 12:15

Während Micheline Calmy-Rey ihre aussenpolitischen Erfolge in Ougadugu feiert, sitzt die Schweiz in Cannes beim G 20-Gipfel nicht einmal am Katzentisch. Während alt Bundesrat Merz Interviews am Laufmeter gibt, um seine Libyen-Katastrophe zu rechtfertigen, haben wir global immer weniger mitzureden. Als Gerold Bührer, Präsident der Economiesuisse, vor wenigen Tagen bei einem sehr gelungenen Anlass der Aargauer Kantonalbank in Baden zu Joschka Fischer sagte: „Wir wollen in Brüssel nicht am Katzentisch sitzen“, antwortete dieser „Dann müsst ihr Schweizer halt die Fussmatte vor der Eingangstür sein.“ Unser Model Calmy-Rey hat ausser einem Lob vom US-Botschafter in Bern wenig Erfolge vorzuweisen. Die Schweiz läuft in der Klasse G 0.

Friede in Europa

Freitag, den 28. Oktober 2011 um 10:10

Keine ETA, keine IRA, keine autonomen Zellen mehr. Wie ist Europa friedlich geworden. Die Besetzer-Szene ist einigermassen harmlos, die Demonstranten in den Stadien sind weit überschätzt. Auch in Athen und Rom hat man sich schon härtere Schlachten geliefert. Al Kaida und andere Terrorzellen scheinen Europa als untaugliches Territorium abgeschrieben zu haben. Gaddafi kann niemand mehr abschiessen oder gefangen setzen lassen. Friede den Waffen, nur in den Fabriken und Büros beginnt der Abbau-Krieg.

Stark steigende Energiekosten zu erwarten

Freitag, den 28. Oktober 2011 um 7:20

Mindestens Günther Oettinger nimmt für die EU Stellung, was uns im Hinblick auf die Energiekosten erwartet. Wer jetzt 5-6% seines Einkommens für Energie ausgeben muss, wird bald das Doppelte zahlen. Der Strompreis sollte in der nächsten Generation bis zu 50% steigen. Die Sanierungskosten für die Isolierung von Gebäude sind in diesen Kosten enthalten, aber was bedeutet dies? Ich kenne eine ganze Reihe alleinstehender älterer Menschen, deren schmales Vermögen eine solche Sanierung der Haus-Aussenwände kaum erlaubt. Und ich kenne genügend fleissige junge Menschen, die nicht so viel sparen konnten, um sich trotz eigener Wohnung (unbezahlt!) eine Sanierung leisten zu können. Merke: Es wird ernst.

 
     
     
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