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Will die FDP eine Gewerbepartei werden?

27. Oktober 2011 um 14:55

Philipp Müller, FDP-Nationalrat aus dem Aargau, ist ein ausgezeichneter Unternehmer und wunderbarer Mensch. Ganz wie Otto Ineichen auch, der Müller zum neuen Präsidenten der FDP Schweiz machen möchte mit einer Karin Keller-Sutter, FDP-Ständerätin aus St. Gallen, als Vize. Das sind immerhin die bisher besten Kandidaten für die Pelli-Nachfolge, von denen ich gehört habe.

Anderseits stellt sich die Frage, ob die einst stolze FDP, die einst von einem Ueli Bremi und Peter Spälti, beide Unternehmer der Spitzenklasse, geführt wurde, nun zu einer Gewerbe- und KMU-Partei absinken soll.

Die A-Schweiz der Banken, Versicherungen und globalen Dienstleister wie Konzerne braucht eine FDP-Führung mindestens von europäischem Format. Damit könnten auch die SVP-Milliardäre, die grosse Kleinkonzerne führen (Emil Frey-Gruppe, EMS Chemie, Spuhler Holding) überrundet werden. Was der FDP fehlt, ist ein machtbewusster, das liberale Spektrum erfassender Unternehmer oder Spitzenmanager von mindestens europäischer Kragenweite. Peter Wuffli versuchte es als letzter, stolperte aber über seine eigenen Führungsfehler im UBS-Konzern.  Wird dieser neue Mann, der auch eine Frau sein darf, nicht gefunden, ist der Abstieg der FDP in die B-Liga nicht aufzuhalten.

Ein Kommentar zu “Will die FDP eine Gewerbepartei werden?”

  1. Karl Bolliger

    Die A-Schweiz, Herr Stöhlker, besteht doch mittlerweile aus A-ngelsachsen – die interessieren sich nicht für ihr temporäres Wohnland, das würde ihnen auch nicht viel nützen, gewählt könnten die wenigsten werden…

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