Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 26. Oktober 2011

Ist eine Linksregierung der Schweiz vorstellbar?

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 17:00

Was das Omen aus Brig, Peter Bodenmann, erhofft, einen starken Linksblock gegen die zersplitterten Rechtsparteien, wird es wohl nicht geben. Das Team Berset-Sommaruga als Bundesratsdoppel der SP in Bern ist zu angepasst, um dem Kapital Furcht einzujagen. Ob es Gerold Bührer von der économiesuisse weiterhin gelingt, die Mitte- und Mitte Rechts-Parteien auf Kurs zu halten, ist unklar. Es wäre auf jeden Fall angebracht, dem BDP mehr Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, damit er seine Position konsolidieren kann. Martin Bäumle, Präsident der GLP, steht, vergleicht man die liberalen Tabellen, bei weitem nicht so liberal, wie er sich gibt. Er hat mit seiner Partei einen Durchbruch geschafft, mehr nicht. Die Chance ist grösser, einen dynamischen Bürgerblock zu schaffen als die eines Links-Grünen Blocks. Das mag im Einzelfall, bei einer Sachabstimmung, anders ausgehen, weshalb es aus Sicht der Wirtschaft geradezu fahrlässig ist, nicht auf eine engere Zusammenarbeit zwischen SVP und FDP zu bestehen. Die Stabilität der Schweiz beruht auf bürgerlichen Leistungen unter Respektierung der sozialen Verantwortung, nicht auf linken Leistungen mit ausschliesslich sozialen Forderungen.

Kavallerist soll Kanzler werden

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 16:45

Keine gute Nachricht für die Schweiz: Der von vielen Deutschschweizern geliebte und hoch verehrte deutsche alt Kanzler Helmut Schmidt will den deutschen SP-Kavalleristen Peer Steinbrück als neuen Bundeskanzler sehen. Schmidt: „Er kann es.“ Wir sollten uns daher bei den bevorstehenden Wahlen in den Bundesrat Gedanken darüber machen, wer Steinbrück Paroli bieten kann; einfach wird es auf keinen Fall.

 

Das Doris Leuthard-Fragezeichen

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 15:15

Sicher wird Doris Leuthard als Bundesrätin aus dem Aargau sicher wiedergewählt, dies obgleich die CVP heute nur noch eine sehr kleine Partei ist, die im Aargau selber kaum noch existiert. Jetzt nähert sich Doris Leuthard der Kommunikationstechnik von Dölf Ogi selig an. Sie fordert uns alle auf „Seid sparsam mit Strom.“ Der von ihr verkündete Ausstieg aus der Kernenergie darf heute schon als gescheitert gelten. Wenn die Schweiz als wirtschaftliches Hochleistungsland mit demnächst nicht nur acht, sondern neun Millionen Einwohnern ihr Wachstum bestätigt, werden wir mehr Energie benötigen als je zuvor. Auch Kernenergie.

Modellhafter Niedergang

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 12:20

Aus dem Bündnerland und dem Thurgau werden keine freisinnigen National- und Ständeräte mehr nach Bern ziehen. Im Kanton Bern selber ist an den Worten von FDP-Präsident Peter Flück erkennbar, wie man den Absturz der Partei von 15% auf 9% selbst verschuldet.

Der aus dem Berner Oberland kommende Flück hält die Arme schützend vor dem Oberkörper verschränkt, wenn er auf die Frage „Wie geht es ihnen?“ antwortet: „Eigentlich gut.“ Er bezieht dies sofort auf sich und verliert „seine“ Partei aus dem Blick, ein Grundfehler der meisten FDP-Granden in der Schweiz.

Die Niederlage „zehrt an meiner Motivation“. Grundfalsch: Parteipräsident kann nur sein, wer sich selbst motiviert und diese Kraft nicht von aussen bezieht. Was hat er falsch gemacht? „Ich weiss nicht, was wir hätten besser machen können.“ Eine reine Schutzbehauptung, die immer wieder angeführt wird, wenn es um die Behauptung einer Position nach einer Niederlage geht. Wie gehen Sie mit den Erfolgen einzener Kandidaten um? Antwort: „Ich weiss es nicht.“ Und zum Schluss: „Jetzt ein Köpfe Rollen zu veranstalten, hilft nichts.“ Wieder eine Schutzbehauptung.

Das heisst: Führende FDP-Politiker gehen völlig untrainiert, eigensinnig und lernunfähig in Wahlkämpfe und beweisen damit, dass das Schicksal der Menschen, welche sie vertreten, Führungskräften ausgeliefert ist, die von der Sache nichts verstehen. Selbstverständlich gilt dies nicht nur für den Kanton Bern.

Ökologisch durch Zwang

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 7:55

Es ist immer nützlich, gerade Anlässe der Ökologiebewegung aufzusuchen. Dann vernimmt man derart ungewöhnliche Botschaften, wie „Kuba ist das ökologischste Land der Erde.“ Warum? Seit 50 Jahren von Ölimporten durch die USA weitgehend abgeschnitten, womit auch die Lieferung und Herstellung von Düngemitteln eingeschränkt waren, blieb Kuba nichts anderes übrig, als ökologisch zu wirtschaften. To remember.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog