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Tagesarchiv für 25. Oktober 2011

Euro 7,8 Bio Staatsschulden!

Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 14:51

Die Eurozone ist derart tief verschuldet, dass der Bankrott nur eine Frage der Zeit ist; allein Griechenland wird in den kommenden zehn Jahren auf der Notfallstation liegen. Irland, Italien, Belgien, Portugal und Frankreich bewegen sich auf einer abschüssigen Linie in Richtung finanzielles Chaos. Nur Deutschland hat die Kraft, einen finanziellen Anker zu bieten, der sich dem entgegen stemmt. Ob der deutsche Steuerzahler mit seinen Leistungen diesen Abyss verhindern will und kann, ist rätselhaft. Anderseits kann niemand glauben, dass die Schweiz diesen Maelstrom (Edgar Allan Poe)  im Ernstfall zu entkommen vermag. Die Flucht in Sachwerte wird daher anhalten.

 

„Tiny Houses“ für arme US-Bürger

Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 12:00

Wer auf 46,5 qm seine Familie unterbringen will, muss sich etwas einfallen lassen, vor allem viel wegwerfen. „Tiny Houses“ sind der jüngste Schlager für arme Amerikaner. Ab USD 35 000.—können sie diese rollenden Karren erwerben, die nicht einmal als echte Häuser bewertet werden. Das erinnert stark an das europäische Mittelalter, denn die hübschen „Tiny Houses“ werden nach zwei Jahren Gebrauch nicht mehr ganz so adrett aussehen. In ganz Europa nimmt die Armut zu, weil die Kosten rascher ansteigen als die Einnahmen; auch in der Schweiz, aber darüber später.

Ach ja: „Kuwait – zu viel Geld für zu wenig Bürger“, schreibt die NZZ. Man sollte diesen künstlich geschaffenen Staat wieder abschaffen, damit das überflüssige Geld jenen Nachbarn zukommt, die es für Infrastrukturbauten dringend brauchen.

Aus der Viererbande wird die Siebenerbande

Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 8:50

Wenn bisher vier bürgerliche Parteien, die SP zähle ich trotz ihrer Maulhelderei gegen den Kapitalismus seit zehn Jahren dazu, als oligarchische Viererbande in der Politik jetzt von einer Siebenerbande abgelöst abgelöst werden, bedeutet dies die weitere Italianisierung der Schweizer Politik, die von alt Bundesrat Pascal Couchepin auch die Israelisierung des Parlaments genannt wird. Dieser Vorgang ist hoch demokratisch, dürfte aber den demokratischen Entscheidungsprozess in Bern weiter verlangsamen. Die in Gang gekommene Ablösung der „Grauköpfe“ durch eine attraktive Jugend, darunter sehr viele Frauen, ist ein Hinweis auf die Verjüngung im Parlament, dessen Mitglieder wenig Zeit haben, sich an den Druck von aussen zu gewöhnen.

 

Seitenwechsel der Linksintellektuellen

Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 8:10

Während die vereinigte europäische Linke vor 30 Jahren noch die kleinen Verwaltungseinheiten lobte, nur in Gemeinden unter 6000 Einwohnern sei es wirklich lebenswert, schwenkt die linke Intelligenz nun auf die andere Seite: Das Volk neige zur lokalen Folklore und weigere sich, in urbanen Zentren grossstädtisch zu leben. Wer in kleinen Einheiten leben wolle, „habe den Schrebergarten im Kopf“. Die Ideale des Bauhauses, von linken Architekten gegründet, welche das menschliche Zusammenleben verbessern wollten, sind heute entweder in millionenteuren Luxusvillen verwirklicht oder abgesunken zu modernen Käfighaltungen, wo der urbane Mensch zwischen hängenden Gärten auf Flugzeuge oder Autobahn blicken darf. Die politische Rechte bleibt, wie eh und je, im Einfamilienhaus und in der Villa. Dort sind Vertreter der Karriere-Linken natürlich auch längst zu finden.

 
     
     
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