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Tagesarchiv für 24. Oktober 2011

Peinliche Streubomben

Montag, den 24. Oktober 2011 um 17:07

Ständerat Dr. Eugen David/SG, Gewissen seiner Partei während einer Generation, sagte nur „Einige Leute haben nicht so gestimmt, wie sie stimmen sollten“. Gemeint waren jene CVP-Abtrünnigen, die sich in der SIK-NR für die weitere Produktion von Streubomben durch die Schweiz einsetzten. Es ist ein 700 Mio-Exportgeschäft, das auch gläubige Katholiken nicht einfach abschreiben wollten.

Obama schiebt eine Mio. Menschen ab

Montag, den 24. Oktober 2011 um 16:05

Eine Million Menschen hat Präsident  Barack Hussein Obama in seiner Amtszeit aus den USA abschieben lassen, darunter rund 10% Schwerverbrecher. So einfach ist das, wenn man will.

Goldener Schweizer Bücherherbst

Montag, den 24. Oktober 2011 um 13:30

Es ist unglaublich, welche wundervollen Bücher aus allen Ecken der Welt auf meinem Schreibtisch landen. Der neue Eco muss gelesen werden, ebenso Karl Heinz Bohrers „Selbstdenker und Systemdenker“ (Akzente bei Hanser), Karl Heinz Ott’s „Winzenried“ (Hoffmann und Campe) bringt endlich Aufklärung über den wahren Jean-Jacques Rousseau und für Roger Penroses „Zyklen der Zeit“ (Spektrum), worin das Universum in ein neues Licht gestellt wird, müsste auch Zeit gefunden werden. Das ist die Vorspeise.

Zur Hauptspeise Schweizer Autoren bin ich entzückt über Lukas Niederbergers „Kunst engagierter Gelassenheit“ (Kösel), gibt es doch kein aktuelleres Buch, das lehrt „Wie man brennt, ohne auszubrennen“. Niederberger, unruhiger Philosoph und Theologe, ex Jesuit, dem Lassalle-Haus verbunden, kann aufmerksame Gelassenheit in ein unruhiges Leben bringen. Gibt es Wichtigeres?

Jürg Wegelin, ein bekannter Schweizer Journalist, hat sich Jean Ziegler vorgenommen in „Das Leben eines Rebellen“ (Nagel & Kimche). Ziegler, auch von mir während Jahren im Auftrag der Banken verfolgt, als er seine ersten Bücher über den Finanzplatz Schweiz publizierte, ist einer der letzten Überlebenden des alten Sozialismus, der auf den Sonnenaufgang neuer antikapitalistischer Systeme wartet. Während Moritz Leuenberger zur Realpolitik konvertierte und Dr. Thomas Held, dem Gewicht der Aufträge folgend, nach rechts rutschte, blieb Ziegler den Gründen der Armut verpflichtet; ohne den Schutz höchster SP-Politiker hätte er es wohl nicht geschafft.

Orell Füssli hat von Erik Albrecht „Russland unter Medwedew“ vorgelegt. Auch wenn nun ein Turnaround mit Wladimir Putin vor der Tür steht, bleibt das Werk mit gutem Einblick aktuell. Die Frage, was Inszenierung, was Realpolitik in Moskau ist, wurde zwischenzeitlich beantwortet: Realpolitik ist die ewige Wiederkehr von Putin.

Es liest sich leichter, nimmt den Jahrgang 11/12 des bewährten „Weinsellers“ (werdVerlag) von Chandra Kurt ernst, was ich empfehle, um auch den richtigen Tropfen in Griffnähe zu haben. Da auch der gebildete Mittelstand jetzt ärmer wird, findet man unter ihren 500 Empfehlungen auch „gute Weine, die nicht teuer sind“. Grazie, Chandra.

Wer dann noch wissen will, französisch Kenntnisse vorausgesetzt, was die Schweiz eigentlich ist, in welcher er dies alles geniesst, greife zu „L’Image de la Suisse“ im lep Verlag, Lausanne, wo der elegante und gebildete Philippe Burdel mit mutigen Strichen das umreisst, was unserem Leben täglichen Halt gibt.

Bonne lécture!

Die Stimme des lebendigen Weisen

Montag, den 24. Oktober 2011 um 12:37

Er kam noch einmal, obwohl längst Emeritus, aber die Paulus-Akademie lockte ihn heraus. Prof.Dr. Leonhard Neidhart, legendärer Politwissenschaftler, sagte noch zwei Tage vor den Wahlen in Zürich: „Ein goldenes halbes Jahrhundert geht für die Schweiz zu Ende. Die direkte Demokratie ist nur ein Kleinstaaten möglich.“ Hildegard Fässler, fast Bundesrätin forderte „Neue Energien als Rettung vor der Krise“.

Die Erfolgsformel

Montag, den 24. Oktober 2011 um 7:05

Wenn der Kanton Zürich jetzt fast 1,4 Mio. Einwohner hat, darunter 330 000 Ausländer, ist umso mehr die Antwort auf die Frage wichtig: Welcher Schweizer Typus bleibt für den Aufstieg gefragt? Es sind nicht jene harten Managertypen, die sich in den Konzernspitzen in Schlachten um Marktanteile und Boni üben. Das Volk und die Medien betrachten jene als liebenswert, die

  • „Das eigene Personal vor Launen (der Chefin) schützen.“
  • „Über Überzeugungskraft, Feingespür und Diskretion verfügen.“
  • „Brillant denken und fähig managen .“
  • „Ein Energiebündel sind von hohen menschlichen Qualitäten.“
  • „Trotz steiler Karriere zugänglich und bescheiden bleiben.“
  • „Im Umgang völlig unkompliziert sind.“

Dermassen beschrieben wird der neue Chef des IKRK, Peter Maurer, der Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, bei seinem bevorstehenden Abschied gut zwei Jahre gedient haben wird. Ob er als Nr. 2 im Departement zu einer qualitativ besseren Schweizer Aussenpolitik beigetragen hat, erfahren wir nicht. Jetzt geht im EDA die Sorge um, die FDP oder sogar die SVP könne das Amt ab Januar 2012 übernehmen, weshalb eine Absetzbewegung der Spitzenbeamten eingesetzt hat.

 
     
     
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