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Tagesarchiv für 19. Oktober 2011

Nobel goes East

Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 16:15

Noch „gehören“ die Nobelpreise dem Westen, vor allem den US-Amerikanern. Wie lange noch? In den letzten fünf Jahren wurden von chinesischen Wissenschaftlern 55 000 Papiere produziert, von den Amerikanern nur 38 000. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, mehr chinesische Literatur zu lesen. Der Nobel wird dann folgen.

Schweiz als siebtstärkste Sportnation der Welt

Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 16:15

Wer hätte dies gedacht, beziehen wir die besten Leistungen aus 80 Sportarten auf die Kopfzahl der Bevölkerung, ist die Schweiz die siebtstärkste Sportnation der Welt, Norwegen ist Nr. 1, Australien Nr. 10. Die Schweizer Frauen schneiden im Sport deutlich besser ab als die Männer, sagt greatestsportingnation.com

Eine Million Franken reicht für die Einreise

Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 13:30

Einige Kantone bezahlen den Engländer Ian Williams, Gründer von „Relocate to Switzerland“, dass er reiche Engländer ab 55 Jahren zu steuerlichen Vorzugsbedingungen in die Schweiz bringt. „Meist haben sie ein vermögen zwischen einer und 50 Mio. Franken“, sagt Williams. Pro Jahr will er 2-3 Engländer in die Schweiz gebracht haben, weshalb er nicht glaubt, dass diese die Immobilienpreise nach oben getrieben haben.

Fredmund Malik, Führungsgenie aus der Schweiz

Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 13:13

Der 67jährige Prof. Dr. Fredmund Malik, Herr über 250 Mitarbeiter in Europa und China, kennt mit Gegner und „slow changern“ keine Gnade (alle Zitate aus „Handelszeitung“ Nr. 41):

  • Amerika und England sind am Rand von realwirtschaftlichen Entwicklungsländern angekommen.
  • Das System des Shareholder Value-Denkens bringt sich selber um.
  • Insbesondere die Finanzbranche ist ein sich selbst zerstörendes System.
  • Die Finanzmärkte sind keine Märkte, sondern sich selbst zerstörende, aufschaukelnde, explodierende Systeme ohne die Kraft der Selbstregulierung.
  • Wenn man an der herkömmlichen Denkweise festhält, fährt das System gegen die Wand.
  • Wir lassen zu, dass wir uns durch eine völlig unsinnig und zum Exzess getriebene Konkurrenz gegenseitig behindern und umbringen.

Rettung kommt aus seinem System der Syntegration. Verstanden wurde er in China. Malik: „In China, wo ich auf höchsten Ebenen, darunter Universitäten und Parteischule, seit Jahren in diese Richtung gewirkt habe, hat man das klar verstanden. Daher zieht sich China nun vom US-Management konsequent zurück, was aber im Westen noch kaum wahrgenommen wird.“

Malik ist ein Vorarlberger von ausserordentlichem Stehvermögen. Wenn das Wort noch einen Sinn haben soll, ist er ein Genie. Selbstverständlich tun sich die Schweizer schwer, dies anzuerkennen. Sie müssten dazu ihre eigenen Leistungen infrage stellen.

Als Zeugen einer solchen Haltung dienen:

–         Marc Faber, Investor mit wechselhaftem Glück, der an eine durchgehende Inflationierung der westlichen Gesellschaften glaubt und in China aufgrund unkontrollierter Kreditvergabe eine Krise kommen sieht.

–         Daniel Hannan, Generalsekretär der European Conservatives, der die „Flickschusterei“ in der EU noch auf Jahre weitergehen sieht.

Marc Faber wie Daniel Hannan halten die Kurs-Untergrenze der Schweizerischen Nationalbank gegenüber dem Euro für falsch. Faber, weil er 10% Mehrarbeit aller vorziehen würde, Hannan, weil er sie als Auslöser für eine kommende Inflation betrachtet.

Der freie Mensch als Gott

Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 11:05

Der algerische Friedenspreisträger dieses Jahres, Boualem Sansal, schreibt: „Der freie Mensch hat eigentlich keine andere Wahl, als wie ein Gott zu handeln, der immer weiter voranschreitet.“ Welcher gegenwärtige Schweizer Autor würde es wagen, derartiges zu schreiben? Unsere intellektuellen Kleinkünstler reiben sich mit Befindlichkeiten auf, die in der Welt niemand interessiert. Frei ist, wer immer weiter voranschreitet; nicht, wer in seiner Provinz verharrt, geduckt wie eine Maus in der Bodenfalte, die Angst vor dem Sperber hat.

 
     
     
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