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Tagesarchiv für 14. Oktober 2011

Babynahrung unter Verdacht

Freitag, den 14. Oktober 2011 um 13:15

Als 1993 die Rinderseuche BSE in England ihren Höhepunkt erreichte, waren Hackfleisch und Würstchen die Hauptverdächtigen als Auslöser dieser Hirnkrankheit. Der englische Neuropathologe Gerald Wells, der schon 1986 die ersten BSE-Fälle diagnostizierte, sieht heute in Babynahrung den Schuldigen, „die vor 1989 bis zu zehn Prozent Schlachtabfälle enthielt“. Die meisten Opfer waren Teenager und junge Erwachsene.

Ratlose Wahlkämpfer

Freitag, den 14. Oktober 2011 um 13:00

Ausser den Prognostikern, die einen Sieg der Grünliberalen und die Niederlage des Freisinns vorhersagen, wagt niemand auch nur zu denken, wer am 23. Oktober als Sieger aus den Parlamentswahlen hervor gehen wird. Es wird gepokert bis zur letzten Minute. Plakate und billige Peach Weber-Sprüche im Aargau „beleben“ nach Meinung der Medien die politische Auseinandersetzung. Weil nationale Strategien der Parteien kaum erkennbar sind, findet die Auseinandersetzung Mann gegen Mann und Frau gegen Frau auf kantonaler Ebene statt. Das bedeutet eine Stärkung des Föderalismus, vielleicht den Zerfall an zentraler Führung.

Einmalig ist es, dass ein alt Parteipräsident, wie im Falle von Franz Steinegger, seine Verzweiflung über den Wahlkampf seiner eigenen Partei, der FDP, öffentlich zum Ausdruck bringt. Noch weiter geht Elisabeth Kopp, FDP, erste Schweizer Bundesrätin, die sagt: „Pelli kommt nicht an.“ Das hätte man auch schon vor zwei Jahren wissen können. FDP-Wahlkampfleiter Vincenzo Pedrazzini sieht keine Schuld der Parteileitung. Er sagt: „Die Mitglieder sollen auf die Strasse gehen.“

Yves Pétignat schreibt in „Le Temps“,der Niedergang der FDP habe schon 1980 begonnen, womit er völlig recht hat. Die Ausrede, die SVP verfüge über mehr Finanzmittel, soll lediglich verdecken, dass die Blocher’sche Volkspartei auch eine Strategie hat, welche sie konsequent umsetzt. Pascal Couchepin, der den Untergang des Freisinns nicht bremsen konnte, verlangt eine liberale Umerziehung der Parteikader. Das reicht nicht: Erst eine neue Führungsspitze mit glaubwürdigen Freisinnigen kann der FDP die Chance eines „turn arounds“ verschaffen. Diese Einsicht wächst nur langsam.

Einmal abgesehen von der Hybris….

Freitag, den 14. Oktober 2011 um 12:50
  • weiss ich nicht, weshalb Jugoslawien zerstört werden musste. Das Land war recht wohlhabend und meist auch sicher,
  • weiss ich nicht, weshalb Bosnien und der Kosovo heute unregierbar geblieben sind; kein Tito in Sicht.
  • weiss ich nicht, weshalb es den Irak zu zerstören galt oder Afghanistan, denen es heute schlechter geht als früher,
  • weiss ich nicht, weshalb Libyen zerstört werden musste, denn die Menschen waren die reichsten in ganz Nordafrika.

Natürlich können wir allen Erklärungen folgen, aber wirklich glaubwürdig scheint mir keine.

Mitleid mit Griechen?

Freitag, den 14. Oktober 2011 um 12:30

Sie heulen wie antike Klageweiber, schlagen zu wie die Kämpfer an den Thermopylen und jammern wie Erinnyen, die ihre Opfer suchen, die Griechen. Sollen wir mit ihnen Mitleid haben? Sie betrügen bei den Renten, betrügen bei den Salären, die ihnen nicht zustehen, zahlen keine Steuern und gehen früher als alle anderen in die Staatspension. Natürlich ist der Normalgrieche das Opfer seiner reichen Griechen, der in der Schweiz ansässigen Millionäre und Milliardäre, seiner Zahnärzte und Anwälte, die grosse Boote haben, aber keine Steuern bezahlen.

Das griechische System, sofern davon sprechen darf, war eine allgemein akzeptierte Abstauber-Wirtschaft. Man hat auf zu grossem Fuss gelebt, die anderen getäuscht, weshalb aus den grossen Helden jämmerliche geworden sind.

Jetzt heisst es, den Gürtel enger zu schnallen. Griechenland ist eine ärmliche Provinz der EU. Entweder lernt man dort zu arbeiten oder die Griechen werden noch ärmer. Einmal ist Schluss mit der Show.

Steve Jobs, ein Sunnit

Freitag, den 14. Oktober 2011 um 12:00

Der Vater des grössten Amerikanern seit Präsident Washington, Steve Jobs, war ein Sunnit aus Syrien. Er kam 1950 in die USA, um diesem Land und der Welt dieses ausserirdische Wesen zu schenken, das dem „Apple“ zum Erfolg verhielf. Aus einem Jandali wurde ein Jobs. Dies ist in einem Land möglich, das einen dunkelhäutigen Barack Hussein Obama zum Präsidenten machte.

Das erinnert in der Schweiz an die Karrieren von Nicolas G. Hayek, ein Libanese, der die Schweizer Uhrenindustrie mit der Swatch rettete, und Dr. mult. Branco Weiss, der als früher Venture Capital-Unternehmer und grösster privater Sponsor der ETH Zürich wie vieler anderer Universitäten in Erinnerung bleibt. Weiss, von Herkunft her ein Slowene, wuchs unter Obhut Schweizer Familien auf. In der gleichen Zeit brachte die Zürcher Goldküste nur Dr. Christoph Blocher hervor, der ein mittelgrosses Unternehmen rettete, vor allem aber aus einer fast zerstörten Kleinpartei namens SVP die heute grösste Partei der Schweiz machte. Sie kämpft gegen die Einwanderung, weshalb die grossen Talente der Welt die Schweiz wohl meiden werden.

Man muss sich ernsthaft fragen, was die Schweizer Elite eigentlich leistet, nachdem die 67 grössten Schweizer Konzerne, wie alt Bundesrat Kaspar Villiger kürzlich sagte, unter ausländischer Kontrolle sind. Unsere Schweizer Literaten werden im Ausland nur unter ferner liefen zur Kenntnis genommen. Unsere Politiker wirken auf internationalem Parkett eher exotisch und hinterlassen kaum Spuren zur Steigerung des Friedens und des Wohlstands der Welt.

Was wir bieten, ist Sicherheit und ein weit verbreiteter Wohlstand, dazu ganz ordentliche bis gute Dienstleistungen, und eine Offenheit, die bisher zum Wohle des Landes gewirkt hat. Etwa der Hälfte des Schweizer Volks ist dennoch nicht wohl dabei, denn irgendwie fehlt ihm das Eigentliche.

Gigaliner nicht zu stoppen

Freitag, den 14. Oktober 2011 um 8:10

Wie derzeit unsere Autobahnen mit hohem Tempo ausgebaut werden, weist darauf hin, dass auch die Schweiz sich auf den Einzug der 25 Meter langen Gigaliner vorbereitet, die soeben für sieben deutsche Bundesländer freie Fahrt erhielten. Mit der Anzugskraft eines Elektromobils kann man diese Riesen der Strasse kaum überholen. Auch schwach motorisierte Kleinfahrzeuge müssen sich dreimal überlegen, ob sie das Risiko des Überholens noch wagen wollen. Kleiner Trost: Es wird noch ein wenig dauern, bis die Riesen bei uns einziehen, aber kommen werden sie auf jeden Fall.

 
     
     
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