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Tagesarchiv für 12. Oktober 2011

Fukushima für Wahlkampf missbraucht

Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 14:00

Zwei renommierte Autoren, Florian Goulmas und Judith Stalpers, haben untersucht, wie die Fukushima-Berichterstattung in Deutschland ablief. Sie kommen zum Ergebnis („Fukushima – vom Erdbeben zur atomaren Katastrophe“, C.H. Beck), dass die deutschen Medien masslos übertrieben haben. Fukushima sei in keiner Art und Weise mit Tschernobyl vergleichbar; auch habe es sich nicht um „Schrott-Reaktoren“ gehandelt.

In der Schweiz hat sich im Rahmen der beliebten Panik-Berichterstattung, die auf Recherche weitgehend verzichtet, das gleiche einseitige Bild wie in Deutschland durchgesetzt. Man muss sich daher ernsthaft fragen, ob Doris Leuthard’s Atomausstieg, der nur von wenigen anderen Staaten geteilt wird, wirklich angebracht gewesen ist. Ob die Panik den Grünen und Grünliberalen dient, werden wir am 23. Oktober erfahren.

Atomausstieg ist unrealistisch

Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 13:55

Woher 40% Ersatz für den Atomstrom in unserem Land kommen sollen, weiss ernsthaft niemand. Wie die wirtschaftlichen Folgen aussehen, wissen nicht einmal die Grünen und Grünliberalen, die CVP auch nicht. Von 56 OECD-Staaten haben 40 nein zum Atomausstieg gesagt. Sind wir Schweizer klüger als alle anderen? Die Deutschen werden sich von den Franzosen aus zum Teil weniger sicheren und von Russen mit moderneren Anlagen beliefern lassen. Photovoltaik und Windenergie sind total überschätzt, die Solarzellen auf jedem Scheunendach, durch Einspeise-Vergütungen gefördert, liefern ohnehin zu teuren Strom. Und wir? Die Flucht in steigende Energiepreise, wie es die Grünen verlangen, ist wohl keine Lösung. Immer war es die billige oder günstige Energie, die ein Volk gross gemacht hat.

Politische Lemminge

Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 13:46

 

Wir dürfen uns das Leben der Parlamentarier nicht als zu komplex vorstellen. Wie zwei aktuelle Beispiele zeigen, ähnelt das Verhalten der Politiker oft demjenigen der Lemminge, die dem Chef folgen, ohne weitere Überlegungen anzustellen. Dies entspricht dem Geist der Zeit, wo auch im Parlament vor allem eines gefordert wird: Disziplin. Wer sich dann dennoch Gedanken macht, gilt als Aussenseiter.

Dies beweisen folgende Vorgänge:

  • In der Abstimmung zur Beschaffung neuer Flugzeuge folgten die BDP-Parlamentarier ohne nachzudenken, ganz ihrem Gewissen verantwortlich, der Vorgabe der Thuner Nationalrätin Ursula Haller. „Wir drückten auf den falschen Knopf“, gibt die BDP-Fraktion zu. Das ist schade, ist aber auch andernorts nicht selten.
  • Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Mappus kaufte die Aktien des Energieunternehmens ENBW, unterstützt vom damaligen Finanzminister und heutigen Stuttgarter Parlamentspräsidenten Stächele. Das baden-württembergische Staatsgericht hat auf Anzeige der Grünen und der SPD nun entschieden, dieser Kauf sei nicht rechtmässig gewesen. Stächele entschuldigt sich: „Ich bin bei meiner Entscheidung dem Vortrag des Ministerpräsidenten und dem Rat der Fachleute gefolgt.“ Dossier geschlossen, Fall erledigt, Denken eingestellt.

Als demokratische Stimmbürger müssen wir mit dem Risiko leben, dass unsere politische Elite weniger kompetent entscheidet, als wir uns dies von ihr erhoffen.

Nachtflugverbot in Frankfurt durchgesetzt

Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 12:32

 

Nicht nur in Kloten hat die Deutsche Lufthansa Ängste um bestehende Flug- und Ausbauverbote, auch auf dem Heimatflughafen Frankfurt hat nun das Hessische Verwaltungsgericht die vom Land genehmigten 17 Flüge pro Nacht gestoppt. Fluganwohner aus Rüsselsheim und Offenburg haben diesen Beschluss bewirkt. Im Frühjahr 2012 will das deutsche Bundesverwaltungsgericht einen definitiven Entscheid treffen, ob zwischen 23.00 Uhr und 05.00 in Frankfurt die Nachtruhe gewahrt bleiben muss.

Die Sagas, ah……!

Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 10:40

Island ist „in“, jeder isländische Autor ist seit einer Woche der Held. Dann wird er wieder vergessen sein. Die Sagas, ja, das ist es. Mord und Totschlag, Rache und Blutrache, Angst und Feinschaft. Die Welt ist Krieg. Wer darüber lacht, ist ein Idiot.

Die Magazine

Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 9:15

Ehrlich, die Flut der grossen und kleinen Magazine ist fürchterlich. Eher langweilig. Beim „T“ Magazine der IHT wird erst wach, wer über dem Mercedes die langbejnige Blonde sieht. Alpina und Victorinox interessieren wenig. Mad Men und Medialval Women dominieren. Langweilig. Wer liest das?

 
     
     
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