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Tagesarchiv für 11. Oktober 2011

Soviel Talent

Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 15:30

Was die Herbstlese der Buchkultur betrifft, gestehe ich mein Unvermögen ein. Welche Fülle an klugen Büchern und Menschen. Niemand vermag dem zu folgen. Ich muss mich sofort zurück ziehen, um zu begreifen, was geboten wird. Merke: Wir haben mehr Intelligenz als wir intelligent sind, dem zu folgen.  Ergebnis: Chaos.

Sommerzeit und Stromsparlampen sind Flops

Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 13:00

Man dürfte die Grünen und Grünliberalen schon deshalb nicht wählen, weil ihre Vorläufer die nutzlose Sommerzeit verlangt und dazu beigetragen haben, Stromsparlampen einzuführen. Das düsterste Szenario besteht darin, in einem schmucken Zimmer bei einer langsam „erwachenden“ Stromsparlampe in den frühen Winter hinaus zu starren. Die Sparlampen bringen wenig ausser  E-Smog und dem Risiko der Aufnahme giftiger Substanzen, die beim Zerbrechen der Birne frei werden.

Der Kampf gegen die Interessen des Schweizer Volks wird mit allen Mitteln ausgetragen. Heerscharen von Beamten, gegen welche die Freisinnige Partei offiziell wegen „übertriebener Bürokratie“, was so gut wie nichts heisst, zu Felde ziehen will, machen den Bürgerinnen und Bürgern das Leben schwer. Noch können wir uns diesen Überbau an Verwaltungsluxus leisten, aber die jetzt rasch unter Spardruck kommenden Kantone wissen schon jetzt, dass ohne strukturelle Anpassungen überall vollrote Budgets drohen.

Gegen SVP, SP und die kaum noch vorhandene FDP hat sich in Baselland deshalb „Die starke Mitte“ gebildet, eine Parteienkoalition, die heute schon 25% aller Stimmen im baslerischen Halbkanton verkörpert. Sie wird getragen von CVP, BDP, EVP und glp, welche die feste Absicht haben, die anderen „Polparteien“ auf Distanz zu halten. Ob aus der Basler „Starken Mitte“ einmal eine Nordwestschweizer oder schweizerische „Starke Mitte“ wird, muss sich zeigen.  Der 23. Oktober wird uns alle klüger machen.

Europa ist pleite, die USA auch

Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 13:00

Wenn ich Paul Kirchhof lese, der Deutschland retten will, fällt mir nur eines ein: Europa ist pleite, die USA auch. Jetzt müssen die Vermögensbesitzer sich retten vor den Vermögensnutzern, die anderer Leute Geld zum Wohl Dritter einsetzen möchten. In Griechenland haben die Reichen und die Regierenden das Geld verspielt, das nun die Armen beibringen sollen. In Italien und Spanien ist es nicht anders, von Belgien und Frankreich nicht zu sprechen.

Nur die Deutschen und Schweizer sind fleissig, wie immer. Die Deutschen verlieren jetzt Geld en masse. Wir Schweizer müssen uns hüten, ihnen nicht zu folgen.

Ein guter Ruf ist der UBS Gold wert

Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 11:33

Die UBS zehrt vom guten Ruf, den sie in Jahrzehnten aufgebaut hat. Jetzt macht die einst grösste Schweizer Bank mit einer Ausstrahlung gewaltiger als die Swissair in ihren besten Jahren den Eindruck, als werde sie nur noch vom eigenen Gewicht zusammen gehalten. Der neue Konzern-CEO ist nur ad interim angestellt. Kaspar Villiger ist ein VRP auf Abruf. Wichtige Spitzenmanager werden gefeuert, von anderen weiss man nicht, ob sie bleiben oder bleiben dürfen. Oswald J. Grübel ist weg vom Fenster. Das Licht aus der Vergangenheit ist der einzige Halt, dazu die Leistungen hunderter „einfacher“ Führunskräfte, die alles tun, um „ihre“ Bank und damit sich selber zu retten.

Die Schweiz wird durchlässig

Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 9:58

Landesgrenzen der Schweiz sind immer weniger identisch mit den wirtschaftlichen und sozialen Grenzen. Überall brechen die alten Staatsgrenzen auf:

  • Im Raum Basel werden neue Anläufe unternehmen, zusammen mit Frankreich und dem deutschen Bundesland Baden ein neues Raumentwicklungsprogramm in die Wege zu leiten. Es entsteht eine transnationale Zentrale.
  • In der Zone Hochrhein-Bodensee mit Schwerpunkt Konstanz und den angrenzenden Kantonen Thurgau und Aargau bildet sich ein neues Wirtschaftszentrum, das die bisherigen agrarischen Landschaften ablöst. Die Handels-, Industrie- und Gewerbekammern arbeiten immer enger zusammen.
  • Der Tessin ist längst zu einem Vorort Milanos geworden, wo sich Schweizer, Deutsche und Italiener treffen. Dieser internationale Überbau löst im Tessin provinzielle Ängste aus, welche die Bildung von Rechtsparteien begünstigt.
  • In Genf, wo über 900 multinationale Gesellschaften mit 74 000 Mitarbeitern angesiedelt sind, ist die „neue Schweiz“ des globalen Zeitalters längst Wirklichkeit geworden. Franzosen strömen täglich in die Schweiz, Schweizer ziehen wegen der hohen Bodenpreis verstärkt nach Frankreich. C’est tout normal.
 
     
     
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