Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 10. Oktober 2011

Greco, das fehlt uns noch

Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:10

Griechen bringen Pech, nicht nur in der EU, sondern auch der Schweiz, wo in der Aera von Dr. Christoph Blocher als Justizminister (ausgerechnet!) jenes internationale Abkommen namens Greco (der Grieche) unterzeichnet und vom schlafenden Parlament abgesegnet wurde, wonach die Parteienfinanzierung in der Schweiz offen gelegt werden müsse. Christoph Blocher, der für seinen Zürcher Ständerats-Wahlkampf nach eigener Aussage über Fr. 400 000.—investiert, soll sein und der SVP-Wahlkampfbudget offen legen? Da lacht der griechische Hahn.

Politische Scharaden

Montag, den 10. Oktober 2011 um 16:41

SVP-Nationalrat Ueli Giezendanner, der gegen die Personenfreizügigkeit ist, findet 25 % Ausländer in seinem Betrieb unproblematisch. Kollege Peter Spuhler ist für die Einschränkung, wie Giezendanner sagt, will die Initiative aber nicht unterschreiben – wegen seiner Mitarbeiter. Merke: Das eine denken und das andere tun gilt in der Politik nicht als Widerspruch.

Afghanische Helden

Montag, den 10. Oktober 2011 um 14:25

Für den Westen ist der Krieg in Afghanistan verloren; schade um jeden Soldaten, der dort gefallen ist oder noch fallen wird. Sie haben sich freiwillig gemeldet; Dummköpfe. Die Afghanen haben seit Alexander dem Grossen jeden Aggressor besiegt, die Briten, die Russen und jetzt die US-Amerikaner mit ihren Verbündeten.

Milliarden wurden verspielt, der Westen hat das Gesicht verloren. What for? Dass die US-Regierungen seit Ronald Reagan verrückt spielen, ist eine Tatsache. Es wird Zeit, dass wir über die Realität sprechen. Sie ist traurig genug.

Flucht aus Amerika

Montag, den 10. Oktober 2011 um 12:24

Nicht nur, dass seit Wochen tausende von Amerikanern in den Zentren der westlichen Führungsmacht gegen Wall Street demonstrieren, immer mehr US-Amerikaner möchten auch ihre Staatsbürgerschaft aufgeben und vorzugsweise wieder Europäer, Inder oder Vietnamese werden. Die US-Verwaltung, vertreten durch ihre Diplomaten, machen den Austritt aus dem Reich der Hoffnung extrem schwierig, denn jeder Steuerzahler zählt. Wer US-Amerikaner ist, muss auch dann Steuern an seine „Heimat“ bezahlen, wenn er seit 50 Jahren nicht mehr dort lebte, wenn er sich in Nizza und Gstaad heimischer fühlt als in Tennessee und wenn er den für ihn zuständigen US-Botschafter, der von unseren Medien zyklisch hoch gepriesen wird, ehe er wieder zurück kehren muss, am liebsten nie zur Kenntnis nehmen muss. Flucht aus Amerika! Das hätten sich George Washington, Lincoln und Eisenhower nicht träumen lassen. Jetzt wird es Realität.

In dieser Situation beschuldigt US-Präsident Barack Obama die Europäer, sie müssten ihre Staaten besser führen und mehr Geld für die NATO zur Verfügung stellen. In der gleichen Situation schreibt der Entwicklungs-Ökonom Jeffrey Sachs in seinem neuen Buch „The price of Civilization“ angesichts der USA, „die ihre moralische Orientierung verloren haben“, über Europa als Modell der Zukunft. Die Republicans, Sprecher und politischen Vollzugsgehilfen der sehr reichen US-Minderheit, die seit Ronald Reagan kaum Steuern bezahlt, verurteilen dies als staatliche Eingriffe in die persönliche Freiheit. Merke: Die persönliche Freiheit des Sklavenhalters war in den USA immer höher angesehen als die persönliche Freiheit der Sklaven.

Süddeutsche haben kein Fluglärmproblem

Montag, den 10. Oktober 2011 um 11:32

Im Unterschied zu den süddeutschen Lokalpolitikern hat die Bevölkerung nördlich des Rheins kein Fluglärmproblem. Dies berichtet Paul Kurrus, Präsident von Aerosuisse, aus persönlichen Begegnungen. Es komme auf die Lärmbelastung an, sagte auch CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder im August in Zürich. Die deutsche Bevölkerung ist offensichtlich vernünftiger als ihre eigene politische Elite.

Welche Mitarbeiter braucht die Wirtschaft?

Montag, den 10. Oktober 2011 um 8:06

Alle reden von der kommenden Krise, aber bisher haben wir keinen Tornado, sondern nur einige kalte Güsse erlebte. Das kann sich rasch ändern, weshalb wichtig zu wissen ist, welche Mitarbeiter die Unternehmen der Schweizer Wirtschaft suchen.

Sie müssen fleissig, zuverlässig und bescheiden sein. Das sind die drei Grundtugenden des Landes. Sie müssen mit ausländischen Kollegen am Arbeitsplatz leben können, denn zunehmend werden aus eigener Mannes- und Frauenkraft stammende Arbeitskräfte fehlen.

Auch die Schweizer Politik muss dazu beitragen:

  • Mit einer Flexibilisierung des Rentenalters
  • Der Erhaltung des dualen Bildungssystems für eine arbeitsteilige Gesellschaft
  • Und einer engen Verknüpfung von Bildung, Arbeitsmarkt und Migration.

So einfach ist Arbeitsmarktpolitik, wenn sie nicht durch Fachleute kompliziert wird.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog