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Tagesarchiv für 4. Oktober 2011

Die wirklichen Umwelt-Verschmutzer

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 17:30

Der Flugverkehr ist ein gewaltiger Umweltverschmutzer, was aber hingenommen wird, weil jedermann billig um die Welt fliegen will, mindestens aber in die Nachbarschaft. Ein weitgehend unbekannter grosser Umweltverschmutzer ist die IT-Industrie, die mit ihrem gewaltigen Energieverbrauch, davon meist „alte“ Energien, der Umwelt wenig gutes tut. Nicht minder gewaltig verschmutzen die Logistiker die Umwelt, die billige Hemden und Autos rund um den Globus transportieren. Mit Flugzeugen, Schiffen und Lastwagen verdrecken sie die Erde mehr als die Schweizer Bürger je dazu imstande sein werden.

Pauschalsteuer falsch interpretiert

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 17:30

Als die Schweizer Kantone die Pauschalsteuer einführten, dachten sie, vor allem die welschen Kantone, an wohlhabende englische Pensionäre, die sich an der Côte niederlassen wollten. Was ist daraus geworden? Unsere Anwaltsbüros haben sich darauf spezialisiert, Ausländern im besten Mannes- und Frauenalter solche Pauschalsteuern zu verschaffen, oft nicht nur Unternehmern, sondern auch den Spitzenführungskräften ausländischer Konzerne. Damit wird die Pauschalsteuer falsch interpretiert.

Was spricht (noch) dafür? Die Gemeinden und Kantone brauchen dringend jede Million, zumal die Nationalbank nicht mehr zahlen wird und die reichen Kantone dem nationalen Finanzausgleich zunehmend ablehnend gegenüber stehen.

Schweizer Unternehmer, wie Thomas Schmidheiny und Philippe Gaydoul, kommen sich merkwürdig vor, obgleich sie genügend Möglichkeiten haben, ganz wie in den USA, „weniger als ihre Sekretärin zu versteuern“.

Apotheose mit Fremdnamen

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 16:33

Die Schweiz erlebt seit zehn Jahren ihre Apotheose in den Weltmarkt hinein. Waren wir bis 1975 national mit internationalen Filialen, wurden wir mit Nestlé, Novartis, Glencore und Vale globalisiert. Das hat Folgen. Die neue Chefin von Sandoz Schweiz heisst Isabel Alfonso, eine Portugiesin. Der neue VR-Präsident vo Actelion heisst Jean-Pierre Garnier, Herkunft unbekannt, der Robert Cawthorn ablöst. Die neue Finanzchefin von Nestlé heisst Wan Ling Martello, eine US-Amerikanerin philippinischer Herkunft, die den Inder Jim Singh ablöst. Mit Hürlimann, Wenger und Brunner ist kein Staat mehr zu machen.

Sascha will die Presse auf Israel-Kurs bringen

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 16:21

Unser geliebter Sascha W., der vom Gratiszeitungs-Redaktor aufgestiegen ist zum Gratiszeitungs-Verlierer, dessen Munterkeit nur von der Entschlossenheit übertroffen wird, einmal sehr reich zu werden, will nun die Schweizer Presse auf Israel-Kurs bringen. Ausgenommen Ringier und „Weltwoche“, die nach seiner Auffassung schon auf dem richtigen Kurs sind.

Viel Vergnügen! Was schon der Organisation „David“ misslang, will nun ein Grökaz (grösster Kommunikator aller Zeiten). Die Schweizer Medien sind sehr Israel-freundlich, sie wundern und ärgern sich über die Regierungspolitik wie über die Eskapaden der in Israel regierenden Staatsmänner. Aber auf Kurs bringen? Das ist einfach lächerlich.

Spitzenfrauen im Kommunikations-Stress

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 15:15

 

Anne Héritier-Lachat, die neue Finma-Direktorin, macht es sich ganz leicht: ausser Kürzest-Communiquès lässt sie wenig von sich hören, ganz nach der Ueli Bremi-Regel: „Jedes Wort ist eine Fehlerquelle.“ Die Wirtschaftsjournalisten umschwärmen sie, zusehends nervöser, wie Haifische eine schwer fassbare Beute.

Gleich voll in den Fettnapf getreten ist Bundeskanzlerin Corina Casanova von der man, ganz im Gegensatz zum Vater, im Amt bisher wenig vernommen hat. Sie liess, sehr teuer, ein Hilfsbuch für Wähler vor dem 23. Oktober publizieren, das von den Politikern einstimmig zerrissen wird. Der Unterschied zwischen Werbung und Public Affairs ist der Tessinern offensichtlich wenig geläufig.

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin und Leiterin des renommierten seco, das einst von Prof. Dr. Franz Blankart intellektuellen Glanz erhielt, liest ihre öffentlichen Vorträge vorzugsweise vom Blatt ab und fühlt sich bei Fragen zu anderen Themen aus ihrer Zuständigkeit nicht ganz sattelfest. Ihre Aussenwirkung ist daher mässig, obwohl Wirtschaftsfragen zentral geworden sind.

Frauenförderung ist eine notwendige Angelegenheit. Ob damit immer die besten zum Zuge kommen, darf bezweifelt werden.

Neuer Beruf: Fan-Arbeiter

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 14:04

An die Sexarbeiter beiderlei Geschlechts haben wir uns gewöhnt; jetzt präsentiert uns die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter einen neuen Beruf: den Fan-Arbeiter. Zwei solcher Fan-Arbeiter sollen im St. Gallischen Rapperswil demnächst die Beziehungen zwischen den Fan-Gruppen stabilisieren. Wie wäre es mit Politik-Arbeiter?

Die letzte Zürcher Revolutionärin

Dienstag, den 4. Oktober 2011 um 8:00

Als sie den Gerichtssaal verliess, lächelte die letzte Zürcher Revolutionärin, Andrea Stauffacher, rot-schwarz gewandet, fröhlich in die Kameras. Die letzte Zürcher Revolutionärin aus einem schon vergessenen Jahrhundert soll Autos angezündet und Polizisten bedroht haben. Die Stauffacher ist keine Wagenknecht, eher eine vermummte „Frau der kleinen Tat“, irgendwie unzeitgemäss. Oder wartet sie auf ein rotes Morgenrot?

 
     
     
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