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Tagesarchiv für 3. Oktober 2011

Der Homburg-Rastani-Crash

Montag, den 3. Oktober 2011 um 15:15

Stefan Homburg, einer der grossen lebenden Ökonomen Deutschlands, erwartet den Crash des Euro. Vor hundert Jahren hätten die Regierungen die Spargelder ihrer Völker in zwei Weltkriege gesteckt, jetzt in die Staatsverschuldung. Das führe zum Ergebnis, dass die privaten Kapitalbesitzer in der Euro-Zone demnächst enteignet würden.

Ganz seiner Meinung ist der englisch-pakistanische Aktienhändler Alessio Rastani, der in der BBC sagte, die Broker, vor allem Goldman Sachs, würden von einer globalen Wirtschaftskrise nur profitieren, indem sie Gegenspekulationen auslösen würden. Broker würden sich nicht für Rettungspakete interessieren, sondern für Handelsgewinne.

Derlei wird die Flucht grosser Gelder in die Schweiz, sei es aus der EU oder aus Russland, nur begünstigen.

Bonnie und Clyde der CVP

Montag, den 3. Oktober 2011 um 14:05

Christophe Darbellay und Doris Leuthard pokern hoch. Aus dem Traumpaar der verjüngten CVP sind Bonnie und Clyde geworden, welche die linksgrünen Wähler gewinnen wollen, um den Preis des Atomausstiegs. Dabei ist er heute undenkbar; Bundesrätin Doris Leuthard kann nur sagen: „Wir warten auf den Durchbruch einer neuen Entwicklung.“ Anderseits steigt auch der grosse deutsche Siemens-Konzern aus der Atomenergie aus. Er setzt auf Energie aus der Sahara, wo allerdings Ungewissheit herrscht, ob die neuen Regierungen in Nordafrika die gleichen Vorstellungen haben. Die CVP pokert hoch. Die Karten werden am 23. Oktober gestellt.

Tränen in Zug

Montag, den 3. Oktober 2011 um 11:10

Der traurige Vorfall vor zehn Jahren in Zug, wo 15 Menschen, darunter der Attentäter, den Tod gefunden haben, wurde zu Recht beweint. Nicht alle waren damals unglücklich. Mein guter Freund, der vor einer Kampfscheidung stand, verlor bei diesem Vorfall seine Frau. Dies erleichterte viel.

Die Fluglärm-Manipulation

Montag, den 3. Oktober 2011 um 10:07

Für zwei Drittel aller Bewohner des Kantons Zürich ist der Fluglärm kein Problem; „nur“ elf Prozent, das ist jeder Neunte, fühlen sich gestört. Solche Umfrageergebnisse publizieren die Promotoren des Zürcher Flughafens. Ebenso gut könnte ich sagen: Nur 11% aller 500 Mio. Europäer sind für das Schweizerische Bankgeheimnis; über 440 Mio. finden es überflüssig. Oder: Nur jede zehnte Frau will ein Kind, neun von zehn wollen keines.

Derartige Umfrage-Manipulationen kommen häufig vor. Sie geben sich korrekt, sagen aber letztlich wenig aus. Wenn 160 000 Menschen sich betroffen fühlen, sollte man den Flughafen nicht ausbauen. Die globalisierte Schweizer Wirtschaft kann das natürlich nicht brauchen, weshalb das unter dem Fluglärm leidende Proletariat nach Möglichkeit umziehen sollte.

Die letzte Zürcher Revolutionärin

Montag, den 3. Oktober 2011 um 9:00

Als sie den Gerichtssaal verliess, lächelte die letzte Zürcher Revolutionärin, Andrea Stauffacher, rot-schwarz gewandet, fröhlich in die Kameras. Die letzte Zürcher Revolutionärin aus einem schon vergessenen Jahrhundert soll Autos angezündet und Polizisten bedroht haben. Die Stauffacher ist keine Wagenknecht, eher eine vermummte „Frau der kleinen Tat“, irgendwie unzeitgemäss. Oder wartet sie auf ein rotes Morgenrot?

Jetzt laufen die Topmanager davon

Montag, den 3. Oktober 2011 um 8:21

Ganz neu ist dieser Vorgang nicht. Schon der Verwaltungsrat der alten Swissair, deren zehnjährigen Untergang wir gerade feiern, lief in corpore vor seiner Verantwortung davon. „The last fool“ war Mario Corti, eine Art Winkelried des 21. Jahrhunderts, der darob in die USA flüchten musste, um ein neues Leben aufzubauen.

Oswald J. Grübel lief ganz offensichtlich seinem Verwaltungsrat davon, der den UBS-Konzern nun in eine unsichere Zukunft führen soll. Kaspar Villiger, der schon am Untergang der Swissair nicht ganz unschuldig ist, soll nun die UBS retten. Wer glaubt’s?

Auch Giovann Leonardi lief dem Alpiq-Konzern davon, ein einmaliger Vorgang. Leonardi glaubt so wenig wie viele andere, dass der Atomausstieg machbar ist; jetzt lässt er die Kutsche auf den Abgrund zu rasen. Die Grünen verlangen von uns allen, dass wir mehr für ihre geliebte grüne Energie bezahlen. Alleine dafür müssten wir sie abwählen.

Das zunehmende Chaos in der Wirtschaft wird durch flüchtende CEO’s nicht kleiner. Das Volk kann nicht flüchten; wen es wohl am 23. Oktober wählen wird?

 
     
     
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