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Tagesarchiv für 22. September 2011

Wenig soziale griechische Kirche

Donnerstag, den 22. September 2011 um 16:16

Der grösse Grundstückbesitzer Griechenlands, die griechisch-orthodoxe Kirche, will weder Steuern bezahlen noch sich an der Schuldentilgung des Ladens beteiligen. „Wir zahlen nicht für die Fehler der anderen“, liess der Sprecher der 80 Bischöfe und 450 Klöster sich vernehmen. Derweil sind die europäischen Steuerzahler, vor allem die deutschen, aufgerufen, für „die Fehler der anderen“ Griechen den Beutel zu öffnen. Ich finde das falsch.

Krise? Die Europäer spinnen

Donnerstag, den 22. September 2011 um 16:04

Die Weltwirtschaft wächst weiter, von Krise keine Spur. China und Indien wachsen, Korea auch, Brasilien nicht minder. Die westafrikanischen Staaten wachsen, die Ölstaaten auch wieder, wenn nicht künstlich weitere Wirren ausgelöst werden. Israel und die Türkei wachsen wunderbar. 

Nur in der Schweiz und weiteren Teilen Europas herrscht Heulen und Zähneklappern. Ich führe dies auf Trägheit zurück. Die US-Amerikaner jammern schon weniger, denn sie haben ihre Militärwirtschaft und Kriegsindustrie. Der Leistungswille ist auch in der Schweiz vorhanden, aber die Topstars der Wirtschaft, die recht überflüssigen Analysebüros, einschl. IWF, und die erschlafften Wirtschaftskommentatoren machen auf müde.

Wir werden ärmer

Donnerstag, den 22. September 2011 um 13:15

Weil Inder und Ukrainer sehr viel billiger arbeiten als Schweizer, werden diese unsere Arbeitsplätze übernehmen. Die reichen, alten Schweizer erhalten nur noch wenig Dividenden, kaum Erlös auf ihre Bankkonti und schon gar nichts für den unversteuerten Reichtum an ihren Wänden und in ihren Tresoren. Der Steuerverwalter wird die Safes öffnen und den Erben die Rechnung stellen.

Während die Alten reich sind, haben 80% der Jungen wenig Chancen; die besten 20% haben kein Problem, ganz wie immer.

Nicht nur die Italos, Franzosen und Deutschen werden ärmer; auch wir Schweizer. Wer Geld hat, spricht nicht darüber. Wer keines hat, schämt sich.

Übernimmt die Deutsche Bank die UBS?

Donnerstag, den 22. September 2011 um 11:06

Das wäre der Hammer: Die Deutsche Bank übernimmt die UBS, „Joe“ Ackermann, einst aus der Schweiz durch Rainer E. Gut vertrieben, wird grösster Schweizer Bankier.

So weit sind wir noch nicht, aber mit Axel Weber wird ein erfahrener Deutschbanker demnächst das Präsidium des UBS-Konzerns aus den Händen das unglücklich gescheiterten Kaspar Villiger übernehmen. Bereits wird ein anderer Deutschbanker, Hugo Bänziger, als Nachfolger von Oswald J. Grübel, der als CEO des UBS-Konzerns ebenfalls gescheitert ist, gehandelt. Weber und Bänziger sind ein eingespieltes Team. Wie hiess es früher in der der Not? Germans to the front.

Schweigsame Berater schützen vor allem sich selbst

Donnerstag, den 22. September 2011 um 8:00

Wenn Unternehmensberater sich selbst als schweigsam loben, ist dies nicht von besonderem Wert, sondern in erster Linie eine Schutzmassnahme im eigenen Interesse. Gerade die „schweigenden Berater“ haben, wie andere auch, eine Fülle von Misserfolgen aufzuweisen:

  • Sie verleiten ihre Klienten zu misslungenen Engagements („Werden Sie ein Star im Schweizer Fussball-Business.“)
  • Ihre Empfehlungen sind derart leise, dass sie missachtet werden („Strecken Sie am falschen Ort zur falschen Zeit nie drei Finger in die Luft.“)
  • Sie kämpfen um den Ruf ihrer Klienten in Prozessen, welche die Klienten dann verlieren („Die Richter sind links.“)

Das Attribut „schweigend“ ist letztlich nichts wert. McKinsey war eine „schweigende“ Company, die dann doch leise flüsterte; sie blieb von Flops nicht verschont. Roland Berger schwieg auch immer, zeigte sich aber gerne mit seinen Klienten.

Was die „grossen Schweiger“ von sich geben, ist halbreligiöser Nonsense. Sie nutzen eine beraterische Mystik, um sich hinter den wahren Entwicklungen zu verstecken. Auch das wird honoriert. Leider.

 
     
     
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