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Tagesarchiv für 14. September 2011

EMD alt Generalsekretär zieht blank

Mittwoch, den 14. September 2011 um 16:50

Ulrich Ernst, weithin geachteter ehemaliger Generalsekretär des EMD, heute VBS, zieht blank. Die Armee der Schweiz sei viel zu gross, wenig effizient und nicht einmal, mangels ausgebildetem Personal, für Noteinsätze im Inland brauchbar. Flugzeuge müsse man auch keine beschaffen, denn Luft- und Panzerkämpfe seien auf lange Zeit hinaus nicht zu erwarten. Dies diene nur der Erhaltung qualifizierter Arbeitsplätze und weiterer Karrieremöglichkeiten.

Von Harry Wilkens lernen

Mittwoch, den 14. September 2011 um 16:30

Der in Genf wohnhafte Weltphilosoph Harry R. Wilkens, der am kommenden Woche auch in Saas Fee bei „Saas Freak 2011“ auftreten wird (u.a. mit Sepp Blatter, SR Jean-Michel Cina, Abt Martin Werlen und E.Y. Meyer, Schweizer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis 2011), hat vor einem Jahr die Teilnehmer verblüfft mit der Empfehlung, sie sollten ihre Häuser und Wohnungen möglichst nicht verlassen, da die Risiken auf der Strasse viel zu gross geworden seien. Unterdessen hat ihn die UNO-Verwaltung bestätigt, indem sie ihren Mitarbeitern in Genf empfahl, die Altstadt zu meiden, da dies eine Risikozone sei.

Wilkens erinnert daran, dass Charles de Gaulle und Konrad Adenauer alles getan hätten, ihre beidseitigen Grenzländer zu befrieden. Den Elsässern sei das Sprechen des Deutschen verboten, den Badensern keine französische Kultur vermittelt worden. Im Grenzland auf deutscher Seite spreche man daher als erste Fremdsprache heute Türkisch; auf der französischen Seite seien die den Deutschen feindlichen Familien immer noch dominierend. Weder die deutschen Ministerpräsidenten der Grenzlande würden einigermassen gut Französisch sprechen noch die Präfekten und hohen Beamten der französischen Grenzdepartemente das Deutsche schätzen. Das Englische ist daher zur gemeinsamen Sprache geworden, ganz wie in der Schweiz zwischen den deutschsprachigen und welschen Landesteilen.

Die neue Schweiz entsteht, kein schönes Bild

Mittwoch, den 14. September 2011 um 16:12

Im Kanton Luzern wird künftig auf einer „Schwarzen Liste“ landen, wer seine Prämien für die Krankenversicherung nicht mehr bezahlt. Alleine im Kantonsspital verzeichne man im ersten Halbjahr 2012 Ausstände von über Fr. 3 Mio. Derweil bezahlen die unbekannten In- und Ausländer, insgesamt 157 Personen, die im Kanton Luzern Pauschalsteuern entrichten dürfen, im Schnitt pro Kopf nur Fr. 89 000.—pro Jahr. Man kann davon ausgehen, dass es Ölhändler, Fussballer und Autorennfahrer sind, Spielervermittler und andere Zuwanderer, die Steuern optimieren, aber keine weiteren Beitrage an die soziale Stabilität der Schweiz leisten möchten. Im Kanton Bern (mit fast einer Million Einwohnern) lebt schon jeder Zehnte an oder unter dem Existenzminimum, darunter 25 000 Kinder. Die Caritas eröffnet laufend neue Billigläden, damit bei uns nicht Zustände wie bei deutschen Hartz IV-Bezügern ausbrechen.

Unbeholfene Schweizer Diplomatie

Mittwoch, den 14. September 2011 um 15:00

Schon Staatssekretär Michael Ambühl scheiterte bei seinen jüngsten US-Verhandlungen am egozentrischen Überlebenswillen, man könnte auch schreiben „an der Angst“ der CS-Konzernleitung, man könne den US-Amerikanern nicht willfährig genug sein. Der Bundesrat wollte CS und Finma davor zurückhalten, die neuen Daten auszuliefern. Umsonst.

So ist es auch im Zürcher Flughafenstreit. Die BAZL-Verhandlungen mit den Deutschen stecken fest, weil die Deutschen einfach mauern und Zugeständnisse ablehnen. In dieser Situation wäre es ein markantes Zeichen der ehemaligen Südanflug-Gegnerin, der Zürcher Regierungsrätin Ursula Gut, gewesen, dem neuen Lufthansa-Airbus „Zürich“ die Taufe zu verweigern. Sie wurde ein Opfer der Lufthansa/Swiss Public Affairs-Strategie und düpierte sogar, vor lauter dienendem Eifer gegenüber den Lufthansa-Managern, ist durchaus bedeutungslose Kollegin, die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, der solches eigentlich zustand.

Das „power play“ liegt uns Schweizern nicht. Wir sind geborene Hoteldirektoren.

Wozu eine Luftwaffe Schweiz?

Mittwoch, den 14. September 2011 um 14:10

Sollten wir 33 F/A 18 kaufen, können davon vier Flugzeuge während zweier Wochen permanent im Luftraum eingesetzt werden, sofern man sie nicht abschiesst. Mit weiteren 22 neuen Jets ist die Durchhaltefähigkeit auf fünf Wochen ausgedehnt. Wer dies zu lange findet, erinnere sich an den jüngsten Kampf um Tripolis. Dort flogen die Rafale, der Gripen und die F/A 18 während ganzen sechs Monaten, bis man das Land erobert hatte. Das sollte uns einige Milliarden wert sein.

Unsichere Zeiten in Bern

Mittwoch, den 14. September 2011 um 11:30

Bundesrat Schneider-Ammann, der zusammen mit seiner FDP derzeit auf der Rutschbahn nach unten ist, sagt der Schweiz Arbeitslosigkeit voraus. Ganz anders sieht dies die UBS Schweiz in ihren aktuellen Konjunkturaussichten. Sie rechnet auch für das kommende Jahr mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 3%.Persönlich neige ich dazu, in solchen Fragen der UBS mehr zu glauben als dem alarmistisch wirkenden seco. Woher der Berner Pessimismus?

 
     
     
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