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Tagesarchiv für 7. September 2011

Drei VWL-Unis bleiben vorn

Mittwoch, den 7. September 2011 um 14:15

Die Volkswirte der Universität Zürich, der ETH Zürich und der Universität St. Gallen bleiben im Ranking der besten deutschsprachigen Hochschulen Spitze. Mannheim hat die Uni Zürich als neue Nr. 1 überholt, obwohl man an die Limmat Roberto Weber von Carnegie-Mellon gewann. Die ETH Zürich bleibt auf Platz 5 trotz an der erfolgreichen Anwerbungen aus Heidelberg und München. St. Gallen hält die Nummer 9 – mit Verstärkung aus Bonn. Die Uni Bern liegt mit französischer Verstärkung vor Konstanz auf Platz 12. Von eigenem Nachwuchs aus der Schweiz wird nicht berichtet. Quelle: Handelsblatt.

Schawinskis dritte Niederlage

Mittwoch, den 7. September 2011 um 14:05

Gleich dreimal hat nun der einzige selbsternannte Starmoderator der Schweiz, Dr. Roger Schawinski, Freund von SRF-Generaldirektor Roger de Weck, eine brachiale Niederlage erlitten. Es muss die Frage gestellt werden, ob das „System Schawinski“ überholt ist.

Gegen den St. Galler Bankier Dr. Konrad Hummler (Wegelin & Co.) machte Schawinski keinen Stich. Im Gegenteil, er überschlug sich mehrfach auf eine rhetorischen Piste, die, von ihm angelegt, zu schnell für ihn war. Gegen Studienkollege Peter Spuhler, beide HSG, verlangsamte Schawinski die Geschwindigkeit, hatte aber keine Chance gegen den jovialen und blitzschnellen Mittelfeldspieler Spuhler, der Schawis Angriffe lachend abwinkte. Mit Karin Keller-Sutter, der ambitionierten St. Galler Regierungsrätin, die nicht Bundesrätin wurde und deshalb FDP-Ständerätin werden will, traf Schawinski auf einen eleganten Eisblock, der ihn zum Verzweiflungsruf brachte: „Sie lade ich nie wieder ein.“

Ja ist es denn eine Ehre zum „Schawinski Talk“ eingeladen zu werden? Das war einmal, vor zwanzig Jahren. Der alternde Selbstinszenierer hat seither wenig hinzu gelernt; dem wachsenden Ego ist keine verbesserte Fragetechnik gefolgt. Seine Technik, seine Tricks, sind national bekannt. Das Schweizer Fernsehen hat ihn zu spät eingekauft.

Bad times

Mittwoch, den 7. September 2011 um 13:00

Dr. Klaus Wellershof, einst Chefökonom des UBS-Konzerns, heute freischaffend, meint, unser Lebensstandard könne leicht auf denjenigen von 1980 absinken, wir hätten auch dann nicht schlecht gelebt. Die Bauern fangen schon einmal damit an, sanken ihre durchschnittlichen Jahreseinkommen eines Referenzbetriebes im 2010 auf Fr.  55 200.—ab, über 5000 Franken weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Selbstmorde ist mit 1300 pro Jahr höher als Ende des letzten Jahrhunderts; etwa 13 000 Menschen versuchen es mindestens. Das ist die Zahl der Bewohner einer mittleren Kleinstadt, die freiwillig aus dem Leben scheiden wollen. Nähere Angaben werden leider nicht geliefert. Vielleicht sind viele Bauern darunter, wie dies auch in Indien der Fall ist.

Im Kanton Schwyz ist die Belastung der kantonalen Beamten derart gross geworden, dass sie ihre eigenen Mitarbeiter dazu „angehalten“ haben, sich nicht mehr zu beschweren, weil man ohnehin nichts ändern könne. Im Davoser Landwassertal will der grösste Arbeitgeber schliessen, die 200 Mitarbeiter zählende Hochgebirgsklinik. Mit einer „verringerten privaten Kaufkraft“ rechnet auch Giulio Haas, Leiter der Niederlassung Chur der Bank Wegelin & Co. Jean Fritz Stöckli, Prof. für Arbeitsrecht an der (international mässig bewerteten) Uni Basel, sagt: „Tiefere Löhne sind zulässig und mitunter geradezu sachgerecht.“

Schweizer Traditionen neu belebt

Mittwoch, den 7. September 2011 um 8:45

Wie Dr.Konrad Hummler und Dr. Otto Bruderer, beide heute geschäftsführender Teilhaber, das alte St. Galler Bankhaus Wegelin & Co. wieder belebt und mit heute über 700 Mitarbeitern zu neuem Erfolg geführt haben, hat Daniel Hug aus seiner Breitling Capital AG in einer „familiären Partnerschaft“ mit den Professoren. Dr. Franz Blankart und  Dr. Charles B. Blankart die Blankart & Cie. Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich zu neuem Leben erweckt. Deren Gründer, Jakob Johann Blankart, kam 1820 aus dem deutschen Mannheim in die Schweizer Freiheit nach Luzern, um eine Spedition und eine Bank zu betreiben, die dann 1978 an die Basler Bank Sarasin verkauft wurde. An der Hug-Blankart’schen Neugründung fällt auf, dass Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sich nur auf einem losen Blatt präsentieren, was wohl eher ein Zeichen für weitere Dynamik sein soll.

Begraben wurde vor einigen Tagen  Dr. Dieter Zoelly, lange Jahre Auslandchef der früheren „Winterthur“, wo er ein erstes Spälti-Opfer war, der als CEO des Versicherungs-Konzerns an ihm vorbei zog und der den Verkauf der „Winterthur“ durch die Credit Suisse an den französischen Axa-Konzern stets als unnötig bezeichnete. Zoelly gehörte zu jener alten Schweizer Bürgergesellschaft, die sich nicht als Zivilgesellschaft verkleiden musste: Oberst, Generalstäbler, Mitglied der Gesellschaft zur Constaffel in Zürich. „Er war kein Neo-Liberaler, sondernein Liberaler der Verpflichtung, der nicht dem Staat zuschob, was Bürger und Wirtschaft selber tun können und tun sollten“, sagte Alt-Staatssekretär Prof. Dr. Franz Blankart bei seiner Abdankung.

Nestlés genialer Starverkäufer: Brabeck

Mittwoch, den 7. September 2011 um 8:35

Ich kenne viele wunderbare Verkäufer, wobei es keine Rolle spielt, ob sie gewonnen oder verloren haben. Rainer E. Gut, VRP der Credit Suisse Group, war eine solche Persönlichkeit, auch Helmut Maucher, Ehren-VRP von Nestlé, gehörte dieser genialen Klasse waghalsiger Europäer an. Jetzt haben beide einen Nachfolger: Peter Brabeck-Letmathé, VRP von Nestlé, Nachfolger von Helmut Maucher. Er hat eine geniale Vision: Lasst der Menschheit 1,5% des zur Verfügung stehenden Wassers für den Durst und das Waschen. Gebt der Privatwirtschaft die anderen 98,5% frei, damit wir dieses Wasser vermarkten können. Er verspricht auch, dann sei es kein Problem, die kommenden 9 Mia. Menschen zu ernähren. Das schlägt die Brotvermehrung von Jesus Christus bei weitem.

 
     
     
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