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Tagesarchiv für 6. September 2011

Zwei Machos und eine Stadtpräsidentin

Dienstag, den 6. September 2011 um 17:00

Wenn zwei Machos mit einer Stadtpräsidentin unterwegs sind, wer sitzt dann vorn? In jener Zeit, wo die Männer noch Gentlemen waren, hätte die Frau den Platz im Zentrum erhalten. Nicht so Corine Mauch, die Zürcher Stadtpräsidentin, die bei der Jungfernfahrt auf den Sitzen der neuen Zürcher S-Bahn hinter den Schultern von SBB-Chef Andreas Meyer hervor lächeln durfte, während der Zulieferer Peter Spuhler, SVP-Nationalrat aus dem Thurgau, alleine 50% der Bildfläche einnahm. Den Kampf um Präsenz machten die Männer unter sich aus.

Das einfache Denken der Bankiers

Dienstag, den 6. September 2011 um 15:30

Weshalb man den Bankiers, wie Edgar de Picciotto, soviel Platz gibt, ihr räuberisches Denken zu verbreiten, ist mir rätselhaft. Sie empfehlen eine Inflation in Europa, um die Schulden der Staaten zu bezahlen, welche diese aufgrund des Leichtsinns der Bankiers angehäuft haben. Natürlich empfehlen die Chefökonomen der Grossbanken auch Eurobonds, damit der Bürger zahlt, was die Banken an leichtfertigen Krediten „investiert“ haben. Klar, das Volk gibt keine Inserate auf, die Banken wohl.

Hohe, niedrige oder keine Kultur

Dienstag, den 6. September 2011 um 11:50

Als vor etwa vierzig Jahren der Unterschied zwischen hoher und niedriger Kultur abgeschafft wurde, fiel dies nur wenigen auf. Ganz deutlich wird dies, wer heute die „Spiegel“-Bestsellerliste Belletristik oder Sachbücher betrachtet. Auf der Bestsellerliste des „Spiegel“ 36/11 ist unter Belletristik kein Autor mehr zu finden, der einstigen „hohen“ Ansprüchen genügen würde. Die Sachbuch-Liste enthält jede Menge Schlüsselloch-Literatur, Lebenshilfe und Erläuterungen für den aktuellen Tagesbedarf; Henry Kissinger, aber nur auf Platz 20, mag als Ausnahme gelten.

Was tun Jesuiten, wenn die Welt ins Wanken gerät?

Dienstag, den 6. September 2011 um 11:00

Pater Niklaus Brantschen, Jesuit und Zenmeister, Erneuerer des Lasalle-Hauses und auch sonst ein wunderbarer Mensch,, sieht die Welt des Bürgers und Kapitalisten ins Wanken geraten. Was tut er? Er lächelt. Weise. Das ist es! Derweil wandert sein Direktor, Pater Rutishauser, seit Wochen aus der Schweiz nach Israel zu Fuss. Er hat andere Sorgen als die Beobachtung der Börsenkurse.

Sind die Taliban Söhne Israels

Dienstag, den 6. September 2011 um 10:15

„Tachles“, die von mir hoch geschätzte jüdische Wochenzeitung der Schweiz, welche Yves Kugelmann als Chefredaktor leitet, hat schon am 26. August die Frage gestellt, ob die Taliban Nachkommen der verschollenen zehn Stämme Israels seien. Die vorwiegend paschtunischen Mitglieder der islamistischen Taliban-Terroristen, so „Tachles“, seien die grösste einzelne Stammesgruppe der Welt. Sie bewohnen Afghanistan, Pakistan und den Kaschmir. Wie wir vernehmen, zweifeln selbst die Paschtunen nicht  an ihrer israelischen Herkunft und behaupten „Söhne Israels“ zu sein. Zahlreiche afghanische und westliche Forscher unterstützen sie darin. Israels zweiter Staatspräsident nach David Ben-Gurion, Jizchak Ben-Zvi, hat den israelischen Wurzeln der Puschtunen ein Kapitel seines Buches „The Exiled and the Redeemed“ gewidmet. Ohne „Tachles“ bliebe uns derlei fremd.

Die Kirchenhierarchie glaubt nicht mehr

Dienstag, den 6. September 2011 um 8:38

Der Nachfolger der berühmten Margot Kässmann, die als Autorin zur Lebenshilfe auch in der Schweiz geschätzt wird, Landesbischof Ralf Meister, glaubt nicht „an die unversehrte und körperliche Vollständigkeit“ mit welcher der Christ seine Auferstehung erleben soll. Er sagt auch, Spiritualität könne es ohne Vernunft nicht geben. Er fordert die protestantischen Christen auf, nicht alleine „dem Glauben der Kirche oder einem Bischofswort zu folgen“, sondern nur „der Gewissheit zu folgen, die in ihm ist“. Die Kirche sieht er, ganz wie Abt Martin Werlen in Einsiedeln auch, auf dem religiösen Fundament stehend, „was scharfe politische Attacken nicht ausschliesst.“

Wie man als „Chillebank-Christ“ damit fertig werden soll, ist eine andere Frage.

 
     
     
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